Das Werk zeigt zwei Kinder, die eine Menschenkette aus Origami bauen, die unvollendet bleibt. Dieses starke, universelle Bild steht für eine Welt, die es
noch gemeinsam
aufzubauen gilt, ohne jemanden auszuschliessen. Die unvollständige Kette symbolisiert unsere gemeinsame Verantwortung: Sie ruft zu Engagement,
Zusammenarbeit und zur Inklusion
aller auf und spiegelt damit die Arbeit von Handicap International wider, die in rund 60 Ländern mitten in diesen menschlichen Bruchlinien tätig ist. Das Fresko entsteht mit einer
vom Künstler entwickelten umweltfreundlichen Farbe direkt auf dem Rasen und wird am 25. September enthüllt. Die Öffentlichkeit ist eingeladen, das Werk je
nach Wetterbedingungen bis
zum 6. Oktober vor Ort zu entdecken. Eine Seltenheit im Schaffen von Saype, dessen monumentale Werke in der Regel nur vom Boden aus oder über
Luftaufnahmen zu sehen sind: Das
Werk auf dem Gurten lässt sich dank des Riesenrads, das bereits vor Ort steht, live aus der Vogelperspektive bewundern. So erschliessen sich dem Publikum
Komposition, Dimension
und visuelle Kraft des Werks in ihrer ganzen Fülle. "Wir erleben einen Wendepunkt in einer Welt, die sich zusehends verschliesst und verhärtet. Organisationen wie Handicap
International sehen sich dabei mit mehr Gegenwind konfrontiert als je zuvor. Doch gerade in solchen Momenten werden gesunder Menschenverstand und
Zusammenarbeit zu unseren
wichtigsten Verbündeten. Angesichts der Herausforderungen, vor denen unsere Generation steht, erfüllt es mich mit Stolz und Dankbarkeit, eine so wichtige
Organisation zu unterstützen.
Der Einsatz, der tagtäglich in den Projektländern geleistet wird, ist schlicht aussergewöhnlich. Er erinnert uns daran, dass sich Solidarität nicht an der Grösse des
Sturms bemisst, sondern
an der Entschlossenheit derer, die trotz allem weitermachen." - Saype, Künstler Die Zusammenarbeit von Handicap International Schweiz und Saype würdigt das 30-
jährige Engagement der Organisation für Menschen mit Behinderungen und besonders schutzbedürftige Menschen in rund 60 Ländern weltweit. Sie knüpft an
ein erstes Werk an, das
2023 gemeinsam mit Saype in Genf rund um die Skulptur "Broken Chair" entstand und den Opfern von Explosivwaffen gewidmet war. Im Mittelpunkt des
Projekts 2026 steht die
internationale Solidarität. Als Wiege der Genfer Konventionen und Hüterin des humanitären Völkerrechts trägt die Schweiz eine historische und moralische Verantwortung.
Das Land muss eine Vorreiterrolle übernehmen, um Frieden und Solidarität in der Welt zu fördern. Handicap International Schweiz lädt die Bevölkerung daher
ein, ihre Petition zu
unterschreiben, die eine stärkere Inklusion von Menschen mit Behinderungen in der humanitären Hilfe der Schweiz fordert. "Dieses Fresko steht für das, wofür wir uns seit
30 Jahren einsetzen: die Überzeugung, dass keine Gesellschaft entstehen kann, wenn die Schwächsten zurückgelassen werden. Heute, da die internationale
Hilfe weltweit zurückgeht
und auch die Schweiz im Begriff ist, ihr Engagement zu reduzieren, drohen Menschen mit Behinderungen zu den Vergessenen der humanitären Hilfe zu werden.
Deshalb werden wir
diesen Winter eine Motion beim Bundesrat einreichen: Damit bei seinen Entscheiden niemand vergessen geht. Wir laden alle ein, dieses Anliegen mit ihrer
Unterschrift unter unsere
Petition zu unterstützen." - Daniel Suda-Lang, Direktor von Handicap International Schweiz Das Werk wird mit umweltfreundlicher Farbe auf Kreide- und Holzkohlebasis direkt auf dem Rasen geschaffen. Es ist bewusst vergänglich und verschwindet
nach und nach durch
Wind, Regen und Sonne wieder. Handicap International Schweiz: 30 Jahre Engagement Dieses Jahr feiert
Handicap International Schweiz 30 Jahre Engagement an der Seite von Menschen mit Behinderungen und besonders schutzbedürftigen Menschen in rund 60
Ländern weltweit. Die 1997
mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Organisation setzt sich für den Zugang zu medizinischer Versorgung, Rehabilitation, Bildung und Arbeit ein. Zudem
engagiert sie sich gegen
den Einsatz von Antipersonenminen und Explosivwaffen in bewohnten Gebieten. Handicap International Schweiz mit Sitz in Genf ist die Schweizer Sektion des
internationalen Netzwerks.
Der Künstler: Saype Der französisch-schweizerische Künstler Saype schafft weltweit vergängliche und umweltfreundliche Werke, die Menschen und Gesellschaft
zum Nachdenken anregen - und das bei minimalem Eingriff in die Natur. Sein Hauptziel ist es, seine Kunst auf optimistische und poetische Weise in den Dienst
der Menschen zu stellen.
Die Einladung von Handicap International, dieses Werk zu gestalten, nahm er aus voller Überzeugung an. Medienkontakt Für Handicap International Für Saype Für den GurtenPraktische Informationen
Die Projektbeteiligten
Pauline Wilhelm - Kommunikations- und Medienbeauftragte
Avenue de la Paix 11, 1202 Genf
Tel.: 022 710 93 36
p.wilhelm@hi.org
www.handicap-international.ch
Lionel Koch-Mathian
Tel.: +33 6 67 34 85 75
lionel@saype.com
www.saype-artiste.com
Joëlle Estermann und Chantal Bönzli
Tel.: 033 970 33 33
marketing@gurtenpark.ch
www.gurtenpark.ch
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