nicotinefree.ch trägt den Herausforderungen eines sich rasch wandelnden Tabak- und Nikotinmarktes Rechnung. Die Plattform berücksichtigt sämtliche
Tabak- und Nikotinprodukte und vermittelt fundierte sowie praxisnah aufbereitete Informationen. "Sie unterstützt Bezugspersonen, die Jugendliche in ihrem Alltag
begleiten und die bei Fragen, Unsicherheiten oder ersten Konsumerfahrungen wichtige Ansprech-partnerinnen und Ansprechpartner sind", erklärt Tania Séverin,
Direktorin von Sucht Schweiz. Gerade weil die Jugend eine bedeutende Umbruchphase ist, kommt erwachsenen Bezugspersonen eine zentrale Rolle zu.
Sie können Jugendliche sensibilisieren, nachfragen, Warnsignale erkennen und eine klare Haltung zum Konsum psychoaktiver Substanzen vermitteln. Eine
vertrauensvolle Beziehung und offene Gespräche sind wichtige Schutzfaktoren. Wissen bündeln, Handlungskompetenzen stärken Die
Website richtet sich an drei zentrale Zielgruppen: Sie erhalten Hintergrundwissen, Orientierungshilfen und
konkrete Anregungen für Gespräche mit Jugendlichen. Gerade in der Jugend treffen Neugier, Risikobereitschaft und ein noch nicht vollständig entwickeltes
Gehirn aufeinander. Diese Kombination macht die Lebensphase besonders vulnerabel - auch im Hinblick auf den Konsum psychoaktiver Substanzen.
Umfassende Informationen zu Tabak und Nikotin Zu den Inhalten von nicotinefree.ch gehören unter anderem Wissen über Tabak- und
Nikotinprodukte, Abhängigkeit, Konsum bei Jugendlichen, Gesundheitsrisiken oder rechtliche Aspekte. "Die Plattform hilft Bezugspersonen, diese Themen mit
jungen Menschen in der Familie, Schule oder im Rahmen von Freizeitaktivitäten anzusprechen", ergänzt Tania Séverin. Jugendliche als Ziel des
Marketings Neben herkömmlichen Zigaretten sind in den letzten Jahren zahlreiche neue Tabak- und Nikotinprodukte auf den Markt gekommen, viele
davon sprechen gezielt Jugendliche an. Das bleibt nicht ohne Folgen: Die E-Zigarette ist heute das häufigste Einstiegsprodukt der 15- bis 17-Jährigen. Häufig
konsumieren Jugendliche mehrere unterschiedliche Tabak- oder Nikotinprodukte parallel. Attraktive Aromen, farbenfrohe Designs sowie gezielte Einflussnahme in
sozialen Medien tragen dazu bei, junge Menschen in den Nikotinkonsum zu führen. Wichtig ist, dass diese Produkte stärker reguliert und Marketing-Praktiken
eingeschränkt werden. Daneben braucht es komplementär auch eine bessere Information der Bezugspersonen. Diese Lücke schliesst nicotinefree.ch.
In mehreren Sprachen schweizweit zugänglich nicotinefree.ch ist in den Landessprachen Deutsch, Französisch und Italienisch sowie in weiteren
hierzulande gesprochenen Sprachen wie Englisch oder Spanisch verfügbar. Die Plattform wurde von Sucht Schweiz realisiert und durch den Tabakpräventions-
fonds finanziert. Jugendliche und Nikotin - kurz erklärt https://nicotinefree.ch/ Die Stiftung Sucht Schweiz in Kürze Sucht Schweiz ist eine unabhängige, gemeinnützige Stiftung
mit dem
Ziel, Probleme im Zusammenhang mit dem Konsum psychoaktiver Substanzen und Verhaltensweisen mit Suchtpotenzial zu verhindern und zu vermindern. Sie
entwickelt und verbreitet wissenschaftliche Erkenntnisse, entwickelt bedarfsgerechte Präventionsprojekte und setzt sich für wirksame, gegenüber Betroffenen
respektvolle Massnahmen ein. Ihre Aktivitäten werden durch Einnahmen aus Aufträgen und Dienstleistungen, durch öffentliche Subventionen sowie durch die
Unterstützung privater Spenderinnen und Spender sowie von Stiftungen finanziert. Pressekontakt: Monique Portner-Helfer Mediensprecherin mportner-helfer@suchtschweiz.ch 021 321 29 74
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