Brot vom Vortag, ein Joghurt mit erreichtem Mindesthaltbarkeitsdatum oder Gemüse, das im Kühlschrank vergessen ging: Was im Einzelnen nach wenig aussieht, summiert sich über
das Jahr. In der Schweiz werden nach Angaben von Too Good To Go pro Person Lebensmittel im Wert von rund 620 Franken verschwendet.[1] Zum Vergleich: Budgetberatung Schweiz
rechnet für eine alleinlebende Person mit rund 370 bis 500 Franken für Lebensmittel und alkoholfreie Getränke pro Monat. Damit landet rechnerisch jedes Jahr mehr als ein
durchschnittliches Monatsbudget für Lebensmittel im Abfall.[2] Anlässlich der Nationalen Woche gegen Food Waste vom 12. bis 20. September 2026 macht Too Good To Go
darauf aufmerksam, welches Potenzial in einem bewussteren Umgang mit Lebensmitteln steckt, für die Umwelt ebenso wie für das eigene Budget. Die Schweiz ist noch weit
vom Food-Waste-Ziel entfernt Noch immer fallen in der Schweiz jährlich rund 2,8 Millionen Tonnen Lebensmittelverluste entlang der gesamten Wertschöpfungskette an, dies
entspricht rund 310 Kilogramm vermeidbaren Verlusten pro Person und Jahr.[3] Bis 2025 sollten die vermeidbaren Lebensmittelverluste gegenüber 2017 um 25 Prozent sinken.
Tatsächlich wurden die Lebensmittelverluste pro Kopf in diesem Zeitraum lediglich um rund fünf Prozent reduziert.[4] Das langfristige Ziel bleibt ambitioniert: Bis 2030 will die Schweiz die
vermeidbaren Lebensmittelverluste gegenüber 2017 halbieren.[5] Während insbesondere Unternehmen aus Detailhandel und Gastronomie, die ihre Verluste systematisch
erfassen, Fortschritte erzielen, sieht der Bundesrat weiteren Handlungsbedarf bei den privaten Haushalten. [6] Food Waste beginnt oft mit kleinen Entscheidungen Im Haushalt entstehen Lebensmittelverluste beispielsweise dann, wenn zu viel eingekauft, Vorhandenes vergessen oder noch geniessbare Lebensmittel vorschnell entsorgt werden.
Ein bewussterer Umgang beginnt deshalb bereits bei der Planung des Einkaufs und reicht bis zur Lagerung und Verwertung von Lebensmitteln. "Food Waste zu reduzieren, muss
nicht kompliziert sein. Es sind die alltäglichen Entscheidungen, die in der Summe einen Unterschied machen. Wenn wir Lebensmittel bewusster einkaufen, länger nutzen und
Überschüsse retten, bleibt mehr von dem erhalten, was bereits produziert wurde", sagt Georg Strasser-Müller, Country Director von Too Good To Go Schweiz und Österreich.
Vier einfache Gewohnheiten gegen Food Waste im Alltag Jeder Schritt zählt Der Bundesrat setzt auch in der zweiten Phase seines Aktionsplans gegen Lebensmittelverschwendung weiterhin auf freiwillige Massnahmen
und eine stärkere Einbindung der verschiedenen Akteure entlang der Lebensmittelwertschöpfungskette. Gleichzeitig sollen private Haushalte stärker für Lebensmittelverluste sensibilisiert
werden.3 Die Nationale Woche gegen Food Waste bietet dafür einen konkreten Anlass: Sie macht Lebensmittelverschwendung sichtbar und zeigt, dass Veränderungen nicht erst bei
grossen politischen oder wirtschaftlichen Massnahmen beginnen müssen. Auch der Umgang mit Lebensmitteln im eigenen Alltag kann einen Beitrag leisten. [1] WWF Schweiz: Food Waste [Zugriff:
08.09.2026] [2] Budgetberatung Schweiz: Budgetbeispiel Einzelperson 2025/2026 [Zugriff: 08.09.2026] [3]
WWF Schweiz: Food Waste [Zugriff: 08.09.2026] [4] Schweizerischer Bundesrat: Zwischenbericht zum Aktionsplan gegen die Lebensmittelverschwendung [Zugriff: 08.09.2026]
[5] Bundesamt für Umwelt (BAFU): Lebensmittelverluste [Zugriff: 08.09.2026] [6] Schweizerischer Bundesrat: Zwischenbericht zum Aktionsplan gegen die
Lebensmittelverschwendung [Zugriff: 08.09.2026] Pressekontakt: Julia Nikschick, Too Good To Go DACH Magali Horn, PR/TICULAR
E-
Mail: presse@toogoodtogo.ch
E-Mail: Magali.Horn@pr-ticular.com
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