Helvetas hat eine erste Nothilfemassnahme im Distrikt Uttargaya gestartet, einem der am stärksten betroffenen Gebiete durch
die Sturzfluten und Erdrutsche, die in den letzten Tagen mehrere Regionen Nepals verwüstet haben. Während die Such- und
Rettungsarbeiten weitergehen, verteilen die Teams der Schweizer Organisation für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre
Hilfe lebensnotwendige Güter an die betroffenen Familien. In Uttargaya hat Helvetas mit der Verteilung von dringend
benötigter Kleidung für 400 Personen, Hygiene-Sets für 150 Familien sowie 960 Packungen Damenbinden begonnen, um den
Bedürfnissen der von der Katastrophe betroffenen Frauen und Mädchen gerecht zu werden. Gleichzeitig bereitet sich ein
Team von Helvetas darauf vor, in den benachbarten Bezirk Gosaikunda zu reisen, wo eine schnelle Bedarfsabklärung durchgeführt
wird, um die nächsten humanitären Massnahmen festzulegen. Durch Erdrutsche abgeschnittene Gemeinden Der Zugang zu den betroffenen Bevölkerungsgruppen stellt derzeit eine der grössten Herausforderungen der humanitären Hilfe
dar. "Die Strassen wurden von der Schlammlawine weggerissen. Die Behörden haben einen Notdurchgang freigegeben,
aber dieser ist sehr eng und schwer befahrbar. "Ausserdem befinden wir uns gerade in der Regenzeit, und die
Niederschläge erschweren den Zugang zu den betroffenen Gebieten noch zusätzlich", erklärt Niraj Acharya, Leiter der humanitären
Hilfe von Helvetas in Nepal. Für Jürg Merz, Kontinentalkoordinator für Asien, der sich derzeit in Nepal aufhält, "beginnt für
die betroffenen Familien die schwierigste Zeit erst jetzt". Dank der grossen Solidarität, die in der Schweiz zahlreiche
Spenden eingebracht hat, wird Helvetas nun in der Lage sein, ihre Einsätze vor Ort auszuweiten. Über 900 Tote und
Tausende von Menschen werden weiterhin vermisst Nach den neuesten Zahlen der nepalesischen Behörde für
Katastrophenvorsorge und -management (NDRRMA) hat die Katastrophe 903 Tote und 267 Verletzte gefordert, während 4'247
Menschen weiterhin vermisst werden. Nach Angaben der nepalesischen Behörden wurden insgesamt 10'451 Menschen
gerettet, darunter 252 ausländische Staatsangehörige. Unter ihnen wurden 3'344 Nepalesen per Helikopter evakuiert. An den
Such- und Rettungsaktionen sind derzeit 20'819 Einsatzkräfte in den Katastrophengebieten im Einsatz. Die nepalesische
Regierung hat in 15 Gemeinden den Notstand ausgerufen, während zwei weitere Gemeinden ebenfalls stark betroffen sind. Helvetas hat bereits 100'000 Schweizer Franken für die Nothilfe bereitgestellt. Helvetas ist seit über 70 Jahren in
Nepal präsent und verfügt über ein umfangreiches Netzwerk lokaler Partnerorganisationen. Helvetas hat in der Schweiz zu
Spenden aufgerufen, um die Nothilfe für die Betroffenen zu ermöglichen. Dieser Aufruf stiess in der Schweiz bereits auf grosse
Resonanz. Spendenkonto:
Medienkontakt: Nepal (Englisch): Niraj Acharya, Leiter Humanitäre Hilfe, Helvetas Nepal
Maneesh Pradhan, Landesdirektor,
Helvetas Nepal Schweiz
(Deutsch/Englisch): Jürg Merz, Kontinentalkoordinator für Asien, Helvetas (deutsch- und englischsprachig)
IBAN: CH76 0900 0000 8000 3130 4 (Verwendungszweck: Nepal)
Mobiltelefon: +977 984 145 72 84
E-Mail: Niraj.Acharya@helvetas.org
Mobiltelefon: +977 1 54 24 925, 5424 926
E-Mail: Maneesh.Pradhan@helvetas.org
Mobiltelefon: +41 78 341 00 96
E-Mail: Juerg.Merz@helvetas.org
Jürg Merz war viele Jahre lang für Helvetas in Nepal
tätig und koordinierte nach dem verheerenden Erdbeben von 2015 gross angelegte Nothilfemassnahmen.
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