«Die Herausforderung besteht heute darin, dass die KI-Adoption die Datenreife überholt hat. Erste Erträge aus einzelnen Pilotprojekten sehen inzwischen die meisten Organisationen,
zu einem breiten, unternehmensweiten Erfolg hat das bislang aber nur bei wenigen geführt.», sagt Gary Kotovets, Chief Data and Analytics Officer bei Dun & Bradstreet. «Die derzeit
modernsten KI-Systeme sind ausgesprochen leistungsfähig, doch der entscheidende Faktor für ihre Wirksamkeit ist der richtige Kontext. KI in verifizierten Informationen zu verankern,
sodass Fakten bestätigt und Integrationen aufgebaut werden können, ist fundamental für die Einführung agentischer Workflows.» Knapp die Hälfte der Schweizer Unternehmen skaliert KI bereits, verankert sie fest in Kernprozessen oder setzt agentische Workflows ein. Bei den agentischen Workflows selbst liegt
die Schweiz mit knapp 8 Prozent sogar zwei Punkte über dem globalen Durchschnitt. Bei der Datenreife bleibt dagegen noch Luft nach oben, nur 7 Prozent bewerten ihre Daten als
vollständig bereit. Am Investitionswillen mangelt es nicht: Knapp 30 Prozent der Schweizer Unternehmen erwarten in den nächsten 12 Monaten einen starken Anstieg ihrer KI-Ausgaben,
fast doppelt so viele wie im globalen Schnitt. Unternehmens-KI erreicht damit erkennbar eine reifere Phase, ohne dass die Datengrundlage bislang durchgehend Schritt hält. Der Blick auf die Details zeigt, wo genau es hakt: 55 Prozent der Unternehmen beschreiben ihre Daten als teilweise, 22 Prozent als weitgehend bereit für KI-basierte Wertschöpfung
im grossen Massstab. Bei gut jedem sechsten Unternehmen sind sie kaum bis gar nicht darauf vorbereitet. Zwischen den Daten, die frühe KI-Fortschritte ermöglichen, und den Daten, die
skalierbaren, wiederholbaren ROI im gesamten Unternehmen tragen, klafft damit weiterhin eine deutliche Lücke. Auch beim Risikomanagement bleibt die Unsicherheit groß, nicht einmal
die Hälfte der Unternehmen fühlt sich gut oder sehr gut aufgestellt, um Risiken wie Bias, Datenschutz oder Compliance im Zusammenhang mit KI zuverlässig zu erkennen und zu steuern.
Was das für Unternehmen praktisch bedeutet, ordnet Gary Kotovets ein: «Damit KI gute Entscheidungen treffen kann, ob im Team, im System oder als eigenständig arbeitender KI-
Agent, braucht sie einen verlässlichen Überblick über den konkreten Geschäftskontext des Unternehmens. Genau das liefert unsere Identity-Infrastruktur, sie verankert KI in echten,
geprüften Unternehmensdaten und gibt Unternehmen die Sicherheit, ihre KI-Agenten wirklich selbstständig arbeiten zu lassen.» Der AI Momentum Index von Dun & Bradstreet zeigt 2026 einen stetigen Fortschritt bei Adoption und Reife von KI, auch wenn die Datengrundlage eine Herausforderung bleibt. Die
Ergebnisse des dritten Quartals legen nahe: Die nächste Phase verlangt von den Unternehmen, ihre Datenreife zu verbessern und so frühen, ungleich verteilten ROI in konsistentere
Erträge im Unternehmensmassstab zu überführen. Die D&B AI Momentum Survey ist eine quartalsweise durchgeführte globale Befragung von 10.000 Unternehmen in 32 Ländern. Sie untersucht, wie schnell Unternehmen KI
einführen, wie sich Investitionen entwickeln und welche Ergebnisse über die Zeit erzielt werden. Pressekontakt: Kerl & Cie Gesellschaft für Kommunikationsberatung GmbH Sophie Wißmeier Tel.: +49. 160. 972 378 73 E-Mail: dnb@kerlundcie.deDie Schweiz rollt KI aus, das Datenfundament kommt nicht mit
Datenreife bleibt der Engpass
Ausblick
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