SoftwareOne mit 11,6 % Wachstum und Steigerung der bereinigten EBITDA-Marge um 4.5 Prozentpunkte im ersten Halbjahr 2026


SoftwareOne Holding AG, ein führender globaler Anbieter von Software- und Cloud-Lösungen, erzielte im ersten Halbjahr 2026 ein starkes währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 11,6 % auf vergleichbarer Basis und eine bereinigte EBITDA-Marge von 24,9 %. Im zweiten Quartal 2026 verzeichnete die bereinigte EBITDA-Marge eine beschleunigte Steigerung und erreichte 28,9 % auf vergleichbarer Basis. Das Unternehmen erreichte im zweiten Quartal 2026 Run-Rate-Kostensynergien in Höhe von CHF 100 Millionen und damit das obere Ende der anvisierten Zielspanne. Zusätzlich wurden weitere Synergien von rund 5-10 Millionen identifiziert, die voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2026 realisiert werden. Die Integration ist im Wesentlichen abgeschlossen, sodass sich das Unternehmen wieder ganz auf die Umsetzung der Geschäftsstrategie und Wertschöpfung für seine Kunden konzentrieren kann. Mit Blick auf die nächste Phase wurde die Geschäftsleitung erweitert, um die Führung näher an Kunden, Partner und Märkte zu bringen.

Der gemäss IFRS ausgewiesene Konzernumsatz stieg im ersten Halbjahr 2026 gegenüber dem Vorjahr um 68,2 % auf CHF 818,3 Millionen.

Das ausgewiesene EBITDA erhöhte sich im ersten Halbjahr 2026 auf CHF 185,4 Millionen; dies entspricht einer Marge von 22,7 % und einer Steigerung um 5,2 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr.

Auf vergleichbarer kombinierter Basis1 wuchs der Umsatz im ersten Halbjahr 2026 währungsbereinigt, d.h. zu konstanten Wechselkursen, um 11,6 %; die bereinigte EBITDA-Marge belief sich auf 24,9 %, eine Steigerung von 4,5 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Im zweiten Quartal 2026 wurde ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 10,4 % bei einer bereinigten EBITDA-Marge von 28,9 % (plus 5,4 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr) erzielt.

Mit Kostensynergien (run-rate) in Höhe von CHF 100 Millionen hat das Unternehmen das obere Ende der angekündigten Zielspanne erreicht. Es wurden weitere Synergiepotenziale von rund CHF 5–10 Millionen ermittelt, die voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2026 realisiert werden.

Im Juli 2026 hat der Verwaltungsrat Raphael Erb mit Wirkung per 1. August 2026 zum alleinigen CEO ernannt.

Per 1. September 2026 konsolidiert das Unternehmen seine regionale Struktur unter drei Regional Presidents. Der Verwaltungsrat hat Regina Manfredi zur President Americas, Rico Andreoli zum President EMEA und Varun Paliwal zum President APAC ernannt. Zudem wurde Guðmundur Aðalsteinsson zum Chief Channel & Ecosystems Officer ernannt. Alle vier werden Mitglieder der Geschäftsleitung. Oliver Berchtold, Chief Operating Officer, hat sich entschieden, das Unternehmen zu verlassen.

Guidance für das Geschäftsjahr 2026 bezüglich Umsatz und bereinigtes EBITDA bestätigt: Auf vergleichbarer kombinierter Basis wird ein Umsatzwachstum zu konstanten Wechselkursen gegenüber dem Vorjahr im mittleren bis hohen einstelligen Bereich mit einer bereinigten EBITDA-Marge von mehr als 23 % und einer Cash Conversion von über 60 % erwartet. Basierend auf vergleichbaren historischen Finanzkennzahlen, als wäre die Akquisition von Crayon am 1. Januar 2024 abgeschlossen worden.

Raphael Erb, CEO von SoftwareOne: «Ich bin stolz auf unsere Ergebnisse im ersten Halbjahr 2026. Wir haben deutliche Fortschritte beim Umsatzwachstum, bei der Profitabilität und bei der Cash Conversion erzielt. Die Resonanz auf unser kombiniertes Angebot ist positiv, was für eine erfreuliche Marktdynamik sorgt. Inzwischen haben wir die Integration weitestgehend abgeschlossen. Ein Jahr nach dem Unternehmenszusammenschluss sind die Führungs- und kombinierten Organisationsstrukturen etabliert, und jetzt erhöhen wir das Tempo. Die neue Zusammensetzung der Geschäftsleitung trägt der nächsten Entwicklungsphase von SoftwareOne Rechnung: Sie bringt die Führung näher zu Kunden, Partnern und Märkten, vereinfacht die Entscheidungsfindung und stärkt die Verantwortlichkeiten. Ich freue mich sehr, Regina, Rico, Varun und Guðmundur in ihren neuen Funktionen willkommen zu heissen, und danke Oliver für seine zahlreichen Beiträge bei SoftwareOne. Wir sind in einer guten Ausgangsposition, um unsere Geschäftsstrategie weiter umzusetzen und zu wachsen, und es bleibt unsere wichtigste Priorität, Mehrwert für unsere Stakeholder zu schaffen.»

Konsolidierte Zahlen gemäss IFRS und vom Management definierte Leistungskennzahlen

Gewinn- und Verlustrechnung

Der Konzernumsatz stieg im ersten Halbjahr 2026 um 68,2 % auf CHF 818,3 Millionen, worin sich die am 2. Juli 2025 abgeschlossene Akquisition von Crayon widerspiegelt. Organisch, also unter Ausklammerung von Crayon, lag der Umsatz im ersten Halbjahr 2026 währungsbereinigt um 5,0 % über dem Vorjahreswert. Die Aufwertung des Schweizer Frankens gegenüber dem US-Dollar, dem Euro, dem britischen Pfund und der indischen Rupie führte im ersten Halbjahr 2026 zu einem negativen Wechselkurseffekt von 5,5 Prozentpunkten auf Konzernumsatzebene.

Das ausgewiesene EBITDA stieg im ersten Halbjahr 2026 auf CHF 185,4 Millionen, was einer Marge von 22,7 % entspricht. Diese deutliche Verbesserung um 5,2 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr ist auf das Umsatzwachstum, Synergieeffekte und die kontinuierliche Kostenkontrolle zurückzuführen und spiegelt zudem den Rückgang der Restrukturierungskosten im Vergleich zum Vorjahr wider. Das bereinigte EBITDA belief sich im ersten Halbjahr 2026 auf CHF 203,8 Millionen, die Marge lag bei 24,9 %.

Im ersten Halbjahr 2026 wurde ein Nettogewinn von CHF 54,3 Millionen ausgewiesen, im Vergleich zu CHF 9,9 Millionen im Vorjahr. Der bereinigte Nettogewinn im ersten Halbjahr 2026 betrug CHF 70,6 Millionen (Vorjahr: CHF 29,6 Millionen).

Cashflow und Bilanz

Im ersten Halbjahr 2026 belief sich der Netto-Cashflow aus Geschäftstätigkeit auf CHF 90,1 Millionen, im Vergleich zu CHF 87,1 Millionen im Vorjahreszeitraum. Die Veränderung des Netto- Umlaufvermögens führte zu einem Mittelabfluss von CHF 72,1 Millionen, der insbesondere durch saisonale Effekte bedingt war. Die Vorjahresperiode profitierte von der Einführung des damals neuen regresslosen Factoring-Programms.

Die Investitionsausgaben beliefen sich im ersten Halbjahr 2026 auf CHF 36,5 Millionen und lagen auf dem Niveau der Vorjahresperiode. Sie entfielen hauptsächlich auf Investitionen in interne IT-Systeme und Plattformen.

Mit 69 % lag die Cash Conversion der letzten zwölf Monate auf einem hohen Niveau und wurde insbesondere durch die starke Profitabilität getragen.

Das Netto-Umlaufvermögen (nach Factoring) belief sich per Juni 2026 auf minus CHF 509,2 Millionen, verglichen mit minus CHF 216,6 Millionen per Juni 2025. Die Veränderung gegenüber Juni 2025 reflektiert hauptsächlich das mit der Crayon-Akquisition erworbene Umlaufvermögen. Das zugrunde liegende Netto-Umlaufvermögen nach Factoring entwickelte sich über die letzten zwölf Monate leicht positiv.

Die Nettoverschuldung entsprach mit CHF 408,0 Millionen per Juni 2026 einem Verschuldungsgrad von 1,1x (Nettoverschuldung / CHF 366,1 Millionen bereinigtes EBITDA über die letzten zwölf Monate). Zum Vergleich wies das Unternehmen per Ende Juni 2025 eine Nettoliquidität von CHF 36,2 Millionen aus. Der Anstieg der Nettoverschuldung ist hauptsächlich auf die Crayon-Akquisition zurückzuführen.

Kennzahlen auf vergleichbarer kombinierter Basis, sofern nicht anders angegeben

Der Konzernumsatz stieg im ersten Halbjahr 2026 gegenüber dem Vorjahr währungsbereinigt um 11,6 % auf CHF 818,3 Millionen. Das Wachstum wurde durch die anhaltend starke Performance in den Bereichen Channel und Services getrieben. In der Berichtswährung stiegt der Umsatz im ersten Halbjahr 2026 um 7,8 % gegenüber dem Vorjahr. Darin spiegelt sich primär die Aufwertung des Schweizer Frankens gegenüber verschiedenen wichtigen Währungen wie dem US-Dollar, dem Euro, der indischen Rupie, der norwegischen Krone und dem britischen Pfund wider.

Im zweiten Quartal 2026 nahm der Konzernumsatz gegenüber dem Vorjahr währungsbereinigt um 10,4 % auf CHF 430,6 Millionen zu.

Die Betriebsausgaben lagen um 0,6 % unter dem Vorjahreswert. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025 realisierte das Unternehmen in den letzten zwölf Monaten Synergieeffekte in Höhe von rund CHF 37 Millionen, die sich positiv auf das Ergebnis auswirkten. Dem standen Investitionen in die Vertriebs- und Lieferkapazitäten, höhere Personalkosten, höhere leistungsbezogene Vergütungen sowie gestiegene Lieferkosten von Drittanbietern gegenüber, was zu einer weitgehend stabilen Kostenentwicklung führte.

Das ausgewiesene EBITDA stieg gegenüber dem Vorjahr um 54,4 % auf CHF 185,4 Millionen. Die ausgewiesene EBITDA-Marge verbesserte sich um 6,8 Prozentpunkte auf 22,7 %. Massgebliche Faktoren waren das Umsatzwachstum, Kostensynergien sowie die nach wie vor strikte Kostenkontrolle.

Das bereinigte EBITDA stieg im ersten Halbjahr 2026 gegenüber dem Vorjahr währungsbereinigt um 35,5 % auf CHF 203,8 Millionen, und die Marge erhöhte sich um 4,5 Prozentpunkte auf 24,9 %.

Insgesamt beliefen sich die EBITDA-Bereinigungen im ersten Halbjahr 2026 auf CHF 18,4 Millionen, wovon CHF 16,2 Millionen im Zusammenhang mit der Akquisition von Crayon standen.

Umsatz nach Regionen

Der Umsatz in der DACH-Region stieg im ersten Halbjahr 2026 gegenüber dem Vorjahreszeitraum währungsbereinigt um 6,8 % auf CHF 180,4 Millionen. Das Microsoft-Geschäft verzeichnete weiterhin ein starkes Wachstum, wobei die anhaltende Umstellung von Enterprise Agreements (EA) auf das CSP-Modell den grössten Anteil hatte. Dies wirkte sich auch positiv auf den Bereich Services aus, der im Berichtszeitraum zweistellig zulegte.

Der Umsatz in der WEMEA-Region stieg im ersten Halbjahr 2026 gegenüber dem Vorjahreszeitraum währungsbereinigt um 11,7 % auf CHF 169,9 Millionen, was auf das hohe zweistellige Wachstum bei Services und das starke Channel-Geschäft mit einem Umsatzplus von mehr als 50 % zurückzuführen war. Zu dieser Entwicklung trug auch das solide Wachstum im Bereich Direct bei, wo sich die Umstellung von EA auf das CSP-Modell weiter beschleunigt.

Die APAC-Region steigerte den Umsatz im ersten Halbjahr 2026 gegenüber dem Vorjahr währungsbereinigt um 23,0 % auf CHF 151,0 Millionen. Das Wachstum war über das gesamte Portfolio breit gestreut, wobei in Australien und Neuseeland, Indien, Südostasien und Nordchina besonders hohe Zuwächse verzeichnet wurden. Die starke Dynamik des ersten Quartals 2026 wurde in das zweite Quartal 2026 mitgenommen und schlug sich in einem Wachstum von 27,0 % gegenüber dem Vorjahr nieder. Das Services-Geschäft bleibt der wichtigste Wachstumstreiber mit einem überdurchschnittlich hohen Wachstum, das vor allem von den Cloud Services und Cyber Security ausgeht. CSP setzte die positive Entwicklung ebenfalls fort und leistete einen bedeutenden Wachstumsbeitrag. Neben Services legte auch der Bereich Channel, vor allem in Indien, Australien und Neuseeland, kräftig zu.

Der Umsatz in der Nordics-Region stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum währungsbereinigt um 26,0 % auf CHF 133,5 Millionen. Der Bereich Services mit einem Umsatzanteil von über 50 % erzielte ein ausserordentlich starkes Wachstum von knapp 20 %. Wichtigster Wachstumsträger waren die CSP Services, unterstützt von Cloud Services sowie Data & AI. Auch der Bereich Direct wuchs zweistellig dank der anhaltenden Umstellung von EA auf das CSP-Modell. Der Bereich Channel profitierte ebenfalls von der CSP-Nachfrage und verzeichnete ein Plus von über 50 %.

Der Umsatz in der NORAM-Region stieg im ersten Halbjahr 2026 gegenüber dem Vorjahreszeitraum währungsbereinigt um 8,6 % auf CHF 92,6 Millionen. Massgeblich für das Wachstum war die starke Geschäftsentwicklung im Bereich Channel, der sein Ergebnis gegenüber dem Vorjahr fast verdoppelte. Services verzeichnete ebenfalls ein starkes Wachstum, zu dem vor allem CSP und AWS Cloud Services beitrugen.

Die LATAM-Region steigerte ihren Umsatz im ersten Halbjahr 2026 gegenüber dem Vorjahreszeitraum währungsbereinigt um 6,9 % auf CHF 49,3 Millionen. Primärer Wachstumstreiber war der Bereich Services, allen voran Cyber Security, Data & AI und AWS Services, während der Bereich Direct auf Vorjahresniveau lag. In der Region leisteten insbesondere Brasilien und Mexiko einen positiven Wachstumsbeitrag.

Der Umsatz in der CEE-Region stieg im ersten Halbjahr 2026 dank des erfreulichen Geschäftsverlaufs in allen Geschäftsbereichen gegenüber dem Vorjahreszeitraum währungsbereinigt um 16,7 % auf CHF 42,2 Millionen. Ein besonders hohes Wachstum wurde in Ungarn, Rumänien und Bulgarien verzeichnet.

Pressekontakt
SoftwareOne AG
Kjell Arne Hansen
Head of Investor Relations
kjell.hansen@softwareone.com
+47 950 40 372




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