Die geplanten 220 Entlassungen, davon bis 150 am Standort Winterthur, sind ein Schock für die Belegschaft. 70 Stellen werden zudem an internationalen
Standorten reduziert. Noch Anfang Juli
hat das Unternehmen kommuniziert, dass die Zukunft für Burckhardt Compression vielversprechend sei. In diesem und im vergangenen Jahr konnte eine deutlich
höhere Dividende ausgeschüttet werden als in
den Vorjahren. Zudem sind massive Investitionen in die Gebäudeinfrastruktur geplant. Als Hauptgrund für die Reduktion der Belegschaft von 1000 auf
850 Angestellte am Standort in Winterthur nennt
das Unternehmen einen Auftragsrückgang von 40 % im Jahr 2025. Dieser werde im Jahr 2026 zu einem Umsatzrückgang führen. Für die zweite Jahreshälfte wird
jedoch bereits eine deutliche Besserung
erwartet. Bei dieser Ausgangslage stellen wir uns als Sozialpartner die Frage, mit welchem Ziel die erneute Entlassungswelle bei Burckhardt
Compression initiiert wird. Bereits im November 2025 hatte
das Unternehmen 70 Entlassungen angekündigt. Dieser Prozess ist noch nicht abgeschlossen. Mit den weiteren 150 Entlassungen riskiert das Unternehmen,
dass die Betriebsabläufe am Standort Winterthur
stark gefährdet werden. Für die verbleibenden 850 Mitarbeitenden bedeutet dies hohe zusätzliche Belastungen. Die Forderungen von Angestellte
Schweiz an Burckhardt Compression Sozialverträgliche Lösungen sind entscheidend, um die Folgen der Entlassungen zu minimieren und den betroffenen
Mitarbeitenden Perspektiven zu eröffnen. Hierzu
können auch attraktive Frühpensionierungslösungen für Mitarbeitende gehören, deren Chancen auf dem Arbeitsmarkt gering sind. Von der
Geschäftsleitung erwarten wir sofortige
Gesprächsbereitschaft und dass der angekündigte Stellenabbau verantwortungsvoll und im Sinne der Mitarbeitenden gestaltet wird. "Nur im konstruktiven Dialog
gelingt es, ergebnisorientiert und zeitnah zu
konstruktiven Lösungen zu gelangen. Angestellte Schweiz hat die Arbeitnehmervertretung bereits in der Vergangenheit erfolgreich in diesen Prozessen unterstützt
und wird auch aktuell wieder mandatiert", sagt
Tanja Riepshoff, Rechtsanwältin bei Angestellte Schweiz. Pressekontakt: Tanja Riepshoff Rechtsanwältin Angestellte Schweiz tanja.riepshoff@angestellte.ch, +41 44 360 11 54 Christian Vogt Kommunikation Angestellte Schweiz christian.vogt@angestellte.ch,
+41 44 360 11 26
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