Die Bank WIR weist nach sechs Monaten des laufenden Jahres einen Gewinn von 11,5 Millionen Franken aus. Dieser liegt
damit tiefer als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (13,4 Millionen Franken), der aber auch von Einmaleffekten geprägt war. «In
einem weiterhin anspruchsvollen Zinsumfeld haben wir ein stabiles und solides Resultat erzielt», kommentiert CEO Matthias Pfeifer
die Halbjahreszahlen. «Auf Grund unserer Diversifikation weg vom reinen Zinsengeschäft sowie einer weiter optimierten
Bilanzstruktur sind wir auch für das Gesamtjahr 2026 optimistisch.» Bei den Kundeneinlagen realisiert die Bank am Ende
des ersten Halbjahres 2026 einen Zuwachs von 2,4 Prozent auf 4,9 Milliarden Franken. Dafür ist – nebst erfolgreichen
Sparangeboten – auch der konsequente Ausbau des Privatkundengeschäfts verantwortlich. So hat das mehrfach ausgezeichnete
«Bankpaket top» massgeblich zum Wachstum beigetragen; das Konto/Karte-Angebot der Bank WIR überflügelt in diesen
unabhängigen Vergleichen auch Neobanken. Im Privatkundensegment steigt dadurch die Kundenbindung ebenfalls:
«Zusammen mit VIAC offerieren wir die ganze Palette des Alltags-Banking mit Konto/Karte, Sparen, Vorsorgen, Anlegen und
Finanzieren zu in der Summe ausgezeichneten Konditionen», sagt Matthias Pfeifer. Und er betont dabei die erfolgreiche
Kombination aus Stabilität und Sicherheit einer über 90-jährigen Schweizer Genossenschaftsbank mit dem regelmässig punkto
Kosten und Performance ausgezeichneten Fintech VIAC. In Zusammenarbeit mit der Bank WIR und deren Vorsorgestiftungen
bietet VIAC digitale Vorsorge- und Anlagelösungen an. Die Stärke als Bau- und Immobilienfinanziererin – insbesondere als
Partnerin von KMU-Betrieben sowie bei Eigenheimfinanzierungen für den Schweizer Mittelstand – zeigt sich im ersten Halbjahr
2026 bei den Ausleihungen: Das Volumen der Hypothekarkredite kann bei gleichzeitig höherem Kundendeckungsgrad auf 5,1
Milliarden Franken ausgebaut werden. Diversifikation reduziert Abhängigkeit vom Zinsengeschäft Das
anspruchsvolle Marktumfeld spiegelt sich im Halbjahr in einem tieferen Bruttozinsergebnis von 36,2 Mio. Franken (-5,7 Prozent)
wider. Dank der gezielten Diversifikation der Ertragsquellen ist die Abhängigkeit vom Zinsgeschäft jedoch geringer als in der
Vergangenheit. Für die Diversifikation steht in erster Linie VIAC: Deren Wachstum zeigt sich unter anderem im
Kommissionsertrag aus dem Wertschriften- und Anlagegeschäft, der im Vorjahresvergleich um knapp 37 Prozent auf 7,9 Millionen
Franken steigt. «Wir gehen, basierend auf unseren kontinuierlichen Investitionen in die Partnerschaft mit VIAC, von weiteren
starken Ertragsimpulsen aus», so Matthias Pfeifer. Zudem wird weiterhin gezielt in die Weiterentwicklung des Angebots investiert,
was sich unter anderem in den höheren Sachkosten der Bank zur Jahresmitte zeigt. Das Anlagevolumen («Assets under
Management») von VIAC klettert – auch unterstützt durch die positive Börsenstimmung – per 30. Juni auf 7,9 Milliarden Franken;
mittlerweile nutzen insgesamt über 166 200 Kundinnen und Kunden die verschiedenen Angebote des Fintechs aktiv.
Finanzielle Stärke bestätigt Das anrechenbare Eigenkapital der Bank WIR per 30. Juni 2026 beträgt 646,3
Millionen Franken (Vorjahr: 634,3 Millionen Franken). Die finanzielle Stärke zeigt sich unter anderem an der Leverage Ratio: Diese
Kennzahl übertrifft die regulatorische Mindestanforderung (8,0 Prozent für Banken im Kleinbankenregime) mit 9,1 Prozent deutlich.
Der Beteiligungsschein der Bank WIR notiert auch nach dem Dividendenabgang bereits wieder nahe am Allzeithoch.
«Unsere Kapitalgebenden honorieren den eingeschlagenen Kurs, bei dem wir Stabilität und Dynamik erfolgreich kombinieren», so
Mathias Thurneysen. Die Generalversammlung vom Juni hatte der Ausschüttung einer Wahldividende von 11 Franken zugestimmt,
was einer Rendite von 2,2 Prozent entsprach. Die überwiegende Mehrheit der Kapitalgebenden hat dabei die Option «Dividende
mit Reinvestition» gewählt. Die Bank WIR versteht sich in allen Kundensegmenten als Partnerin für den Schweizer
Mittelstand und unterstreicht dies neu auch mit dem Claim «Banking mit dem WIR-Gefühl». «Dieses WIR-Gefühl ist für uns mehr
als ein Claim, es prägt unser tägliches Handeln», sagt Matthias Pfeifer. «Umso mehr freut es mich, dass sich diese Haltung und
unsere Positionierung auch in den Zahlen niederschlagen. Geerdet im Mittelstand, inspiriert von Fintechs und getragen von
gelebten Werten.» Bank WIR Volker Strohm
Leiter Corporate Communication | Mediensprecher
medien@wir.ch
T 061 277 92 27
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