- Nettoumsatz zu konstanten Wechselkursen um +8.5% gesteigert, trotz geopolitischer Herausforderungen im Mittleren Osten. Ein Anstieg um +2.0% zu aktuellen Kursen, beeinflusst durch negative Währungseffekte von rund CHF -200 Mio. Im zweiten Quartal stiegen die Verkäufe um +9.4% zu konstanten Kursen. - Sehr deutliche Marktanteilsgewinne weltweit (im Vergleich zu den Uhrenexporten gemäss dem Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie FH nach sechs Monaten: -0.7%). - Betriebsgewinn von CHF 52 Mio (operative Marge von 1.7%), natürlich belastet durch negative Wechselkurseffekte und die Resultate des Produktionsbereichs, weiterhin aufgrund der bewussten Beibehaltung der Produktionskapazitäten und Arbeitsplätze, ohne Kurzarbeit einzuführen. - Konzerngewinn von CHF 16 Mio. Nettomarge von 0.5%. - Operativer Cash Flow von CHF 304 Mio, erhöht um +68.9%, unterstützt durch eine rigorose Bewirtschaftung des Nettoumlaufvermögens - Nettoliquidität1) von CHF 1 125 Mio. - Eigenkapital von CHF 11.5 Mia mit einer ausserordentlichen Eigenkapitalquote von 85.3%. - Im Mai und Juni, Umsatzanstieg von +13.1% zu konstanten Wechselkursen und einer operativen Marge von 8.6%, welcher auf weiteres Wachstum und eine verbesserte Profitabilität in der zweiten Jahreshälfte hindeutet. Uhren & Schmuck Das Segment Uhren und Schmuck (ohne Produktion) verzeichnete eine starke Leistung mit einem Umsatzanstieg von +9.5% zu konstanten Wechselkursen und einer operativen Marge von 9.0%. Im Mai und Juni betrug die operative Marge 15.0%. Auf allen Kontinenten wurde ein Umsatzwachstum zu konstanten Kursen realisiert. Die USA verzeichneten ein Wachstum von +27%. Eine positive Entwicklung wurde in fast allen europäischen Märkten erzielt, wie Spanien (+28%) und Italien (+12%). Auch die Verkäufe in Asien und Ozeanien stiegen, insbesondere in Japan (+20%), Südkorea (+12%) und Australien (+5%). Sehr starkes Wachstum wurde in Märkten mit hohem Wachstumspotenzial wie Indien (+38%), Mexiko (+26%) und Saudi-Arabien (+41%) realisiert. In China (einschliesslich Hong Kong SAR und Macao SAR) stiegen die Verkäufe im eigenen Retail um +9%, während die Anzahl der Verkaufsgeschäfte stabil blieb. Bestellungen von Dritthändlern (Wholesale) blieben hingegen bescheiden. Darüber hinaus hat die chronische Instabilität im Mittleren Osten erhebliche negative Auswirkungen auf die mehr als 200 Verkaufsstellen der Gruppe in der Region gehabt. Die Swatch Group erzielte erhebliche Produktivitätssteigerungen in ihren eigenen Boutiquen. Der Umsatz stieg um +18% zu konstanten Kursen bei einer vergleichbaren Anzahl von Boutiquen. Fast die Hälfte der Verkäufe des Uhren- & Schmuckbereichs erfolgt mittlerweile über diesen Kanal. Die Online-Verkäufe wuchsen um weitere +30% zu konstanten Kursen. Breguet erzielte ein hervorragendes Halbjahr in einem schwierigen Umfeld für Luxusmarken und profitierte von den einzigartigen neuen Modellen, die während seines 250-jährigen Jubiläums lanciert wurden. Dieses Momentum wurde in der ersten Hälfte des Jahres 2026 weiter verstärkt. Harry Winston erzielte in allen Regionen ausgezeichnete Verkäufe mit einem bemerkenswerten Wachstum in China (einschliesslich Hong Kong SAR und Macau SAR) von fast +20% zu konstanten Kursen. Omega realisierte ein starkes Wachstum von +20% zu konstanten Kursen im eigenen Retail, der nun 42% des Gesamtumsatzes ausmacht. Dies ist zum Teil auf die Marketinginvestitionen zurückzuführen, insbesondere als offizieller Zeitnehmer der Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina. Mit zweistelligen Prozentzuwächsen verzeichneten Longines, Tissot und Hamilton ein robustes Wachstum, was die starke Leistung der Marken im unteren und mittleren Preissegment verdeutlicht, welche beträchtliche Marktanteile gewonnen haben. Diese Preissegmente bieten eine hervorragende Sichtbarkeit von Schweizer Uhren für eine wachsende Mittelschicht, welche in vielen Ländern wächst und zu potenziellen zukünftigen Kunden mutieren. Swatch hat die Uhrmacherwelt neu erfunden. Die innovative Zusammenarbeit Audemars Piguet X Swatch ist seit ihrem Start am 16. Mai ein unvergleichlicher weltweiter Erfolg. Von Anfang an überstieg die Nachfrage nach Royal Pop das Angebot bei weitem, und dieser Hype wird noch Monate andauern. Die Royal Pop Kampagne erzielte in kurzer Zeit mehr als 25 Milliarden Aufrufe in den sozialen Medien. Royal Pop steigerte ausserdem den Verkauf von MoonSwatch und Scuba Fifty Fathoms, die Uhren-Kooperationen von Swatch mit Omega und Blancpain. Seit der Einführung der Royal Pop profitiert Swatch von einem grossen Zustrom neuer und oft sehr junger Kundschaft, die erstmals an einem Schweizer mechanischen Uhrenprodukt interessiert sind. Dieses Produkt, das darauf abzielt, die Gewohnheiten der Kunden so zu verändern, dass sie ihre Uhr nicht nur am Handgelenk tragen, gibt der gesamten Uhrenbranche die Möglichkeit, einen neuen Markt zu schaffen. Der Anstieg der verkauften Stückzahlen, insbesondere der Marken des unteren und mittleren Preissegments, führte schrittweise zu zusätzlichen Bestellungen für die Produktionsunternehmen, was eine leichte Verbesserung des operativen Resultats ermöglichte. Das Segment Elektronische Systeme, insbesondere EM Microelectronic-Marin, verzeichnete eine starke Nachfrage, vor allem bei integrierten Schaltkreisen, litt jedoch unter dem Rückgang des USD und höheren Rohstoffpreisen. Die operative Lage in diesem Segment wird sich in der zweiten Jahreshälfte voraussichtlich verbessern mit der Umstellung der meisten Verträge auf eine Rechnungsstellung in CHF anstelle von USD. Der Personalbestand nahm im 1. Halbjahr 2026 durch natürliche Fluktuationen um 1.5% ab und betrug per Ende Juni 31 331 Personen. Kontakt: Investoren Thierry Kenel, Chief Financial Officer Medien Bastien Buss, Corporate Communications The Swatch Group AG, Biel/Bienne (Schweiz) Höhepunkte
Die Schwerpunkte im ersten Halbjahr 2026
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Tel. +41 32 343 68 11
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