Zahnarztangst – wo kommt sie her? Fast jeder Mensch kennt es, dieses leichte Unbehagen bei dem Gedanken an den nächsten Zahnarztbesuch. Eigentlich kommt das Gefühl nicht von ungefähr, sondern hat seinen Grund in der menschlichen Psyche. Es ist eine natürliche Angst vor Unbekanntem, und davon gibt es in jeder Zahnarztpraxis mehr als genug. Der kleine Mensch wird von fremden, intensiven Gerüchen umgeben und hört seltsame Geräusche. Hinzu kommt die liegende Position auf dem Behandlungsstuhl, in der sich Kinder intuitiv ungeschützt und ausgeliefert fühlen. Aber auch die Eltern vermitteln nur zu oft unbewusst durch ihre Körpersprache und Stimmlage die Angst vor dem Zahnarztbesuch. Vorbereitung auf den ersten Zahnarztbesuch in vier Schritten Sie können es mit der richtigen Taktik schaffen, dass sich das leichte Unbehagen beim Betreten der Zahnarztpraxis in Neugier verwandelt und dass das Kleine alle weiteren Termine als etwas absolut Natürliches wahrnimmt. Zu erreichen ist dies durch eine strukturierte und sorgsame Vorbereitung. Gut zu wissen: Warten Sie auf keinen Fall mit dem ersten Besuch Ihres Kindes beim Zahnarzt, bis das Kleine Beschwerden hat. Zahnschmerzen bedeuten zwangsläufig eine Behandlung, und somit entsteht im Kopf des Kinds eine schwer zu lösende Verknüpfung zwischen Zahnarztbesuch und Schmerz. Im ersten Schritt stimmen Sie sich selbst auf den bevorstehenden Termin ein und üben sich in Gelassenheit beim Umgang mit diesem Thema. Im Gespräch mit dem Kind dürfen keine Sätze wie „Du musst keine Angst haben“ oder „Es tut gar nicht weh“ fallen, denn daraus filtert das Kind genau das Gegenteil heraus: Nämlich, dass ihm der Zahnarzt doch weh tun könnte. Erzählen Sie auch nicht von Ihren eigenen kindischen Ängsten, auch wenn diese längst überwunden sind. Auch das würde im Vorfeld des Besuchs eine etwas angespannte Atmosphäre entstehen lassen. Besser kommen hingegen Sätze an wie „Der liebe Doktor guckt, wie toll und gesund Deine Zähnchen sind und poliert sie dazu noch blitzeblank.“ Im zweiten Schritt spielen Sie mit dem Kleinen ab und zu Zahnarzt. Da Sie einem Vorschul- und teilweise auch einem Grundschulkind beim Zähneputzen ohnehin helfen müssen, können Sie dieses Spiel in die tägliche Hygieneroutine nahtlos integrieren. Dabei schauen Sie dem Kleinen mit einer Taschenlampe vorsichtig in den Rachen, berühren mit einem Teelöffel die Zähne. Im dritten Schritt nehmen Sie Ihren Nachwuchs einfach zu Ihrem eigenen Zahnarzttermin mit. Am besten handelt es sich dabei um einen Kontrolltermin oder um eine kleinere Kariesbehandlung. Das Kleine erlebt, wie Sie gelassen und entspannt im Behandlungsstuhl liegen. Es erfährt, dass nicht nur eine Kontrolle, sondern sogar eine Behandlung vollkommen stressfrei verläuft. In dem vierten Schritt planen Sie den Tag des Zahnarztbesuchs gründlich. Um dem Kind jede Angst zu nehmen, soll der erste Besuch in der Praxis Ihrer Wahl organisch in den Tagesablauf eingebunden sein. Machen Sie kein großes Ereignis daraus, indem Sie danach Eis essen gehen oder dem Kind ein begehrtes Spielzeug schenken. Schieben Sie den Termin ungezwungen zwischen Kindergarten und Schwimmkurs ein – für Sie und Ihren Nachwuchs ist Zahnarztbesuch lediglich ein kleiner Teil des Alltags. Jetzt bleibt nur eins, und zwar die richtige Zahnarztpraxis auszuwählen. Wie finden Sie eine kinderfreundliche Zahnarztpraxis? Schauen Sie gezielt nach einer Praxis, die sich als ganzheitlich und den Familien zugewandt positioniert. So spezialisiert sich die www.famidental.ch gezielt auf die empathische, feinfühlige Behandlung von kleinen Patienten. Eine kinderfreundliche Zahnarztpraxis empfängt die Kleinen in einem gemütlichen Wartezimmer mit Spielzeug und bunten Büchern. Das Team ist geschult im Umgang mit den Kindern und nimmt den Kleinen durch einen freundlich-einfühlsames Kurzgespräch die Restängste. Für noch mehr Entspannung sorgt das Vorgehen des Zahnarztes selbst, der jeden Schritt der Untersuchung zunächst in kindgerechter Sprache erklärt, die Instrumente zeigt und erst dann die Untersuchung auch durchführt. Der Zahnarzt nimmt sich für das Kleine gerne Zeit und baut behutsam eine vertrauensvolle Verbindung zu seinem kleinen Patienten auf. So verläuft der erste Zahnarztbesuch denkbar entspannt und bleibt als ein interessantes, aber kein aussergewöhnliches Ereignis in Erinnerung. In eine solche Praxis kommt Ihr Kind gerne wieder.
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