1. Hunde überschätzen sich bei Hitze Viele Hunde orientieren sich stark an ihren
Halterinnen und Haltern. Sie laufen, spielen oder wandern weiter, obwohl sie bereits erschöpft sind.
Dieses Verhalten wird unter anderem durch ihren starken Wunsch zur Zusammenarbeit mit dem
Menschen begünstigt. Besonders gefährdet sind kurzschnäuzige Rassen wie Möpse, Französische
und andere Bulldoggen oder Boxer sowie Welpen, ältere, übergewichtige und kranke Tiere mit Herz-
oder Atemwegserkrankungen. Hunde können sich übrigens auch beim Ruhen in direkter
Sonneneinstrahlung überhitzen. Anhaltendes Hecheln, starker Speichelfluss, Desorientierung oder
Schwäche können darauf hinweisen. Ein Hitzschlag ist ein tiermedizinischer Notfall. VIER
PFOTEN empfiehlt: 2. Heisser Asphalt kann Pfoten verbrennen Asphalt, Pflastersteine oder Sand
können sich stark aufheizen und bereits nach wenigen Minuten schmerzhafte Verbrennungen an den
Pfoten verursachen. «Ist der Boden für die eigene Hand nach wenigen Sekunden unangenehm heiss,
ist er auch für Hundepfoten zu heiss», sagt Janine Cirini, Campaignerin Haustiere bei VIER PFOTEN
Schweiz. Hunde sollten möglichst auf schattigen Wegen oder Naturböden laufen. Auf Joggingrunden
oder das Mitlaufen neben dem Fahrrad sollte verzichtet werden. 3. Blaualgen in Seen und
Weihern Bei warmem Wetter können sich Blaualgen (Cyanobakterien) stark vermehren.
Einige Arten produzieren Giftstoffe, die bei Hunden zu schweren Vergiftungen führen können. Die
Symptome reichen von Erbrechen und Durchfall bis hin zu neurologischen Symptomen oder
Leberschäden. Besonders kleine Hunde sind aufgrund ihres geringeren Körpergewichts gefährdet.
«Informieren Sie sich vor dem Baden über die Wasserqualität und achten Sie auf
Warnhinweise. Ausgewiesene Hundebadestellen sind die sichere Wahl», rät Cirini. 4.
Swimmingpools werden zur tödlichen Falle Private Pools bieten Abkühlung, können für
Haus- und Wildtiere jedoch lebensgefährlich sein. Hunde, Katzen, Igel, Frösche, Eichhörnchen oder
Vögel finden nach einem Sturz ins Wasser oft keinen Ausweg mehr und drohen zu ertrinken. VIER PFOTEN Schweiz empfiehlt: 5. Trotz Feuerverbot: Essensreste bleiben ein Risiko für Wildtiere Aufgrund der
aktuellen Trockenheit und des geltenden Feuerverbots darf aktuell nicht im Wald grilliert oder Feuer
gemacht werden. Wildtiere sind dennoch gefährdet: Zurückgelassene Essensreste, Verpackungen
oder andere Abfälle locken Tiere an und können zu Verletzungen oder gesundheitlichen Problemen
führen. Auch nicht bewilligte Feuerstellen stellen ein erhebliches Risiko für Tiere und ihre
Lebensräume dar. «Viele Wildtiere werden vom Geruch von Essensresten angezogen. Sie
verschlucken Abfälle, die schwere gesundheitliche Folgen haben können», warnt Ilana Bollag,
Campaignerin bei VIER PFOTEN Schweiz. Für einen tierfreundlichen Aufenthalt in der
Natur
empfiehlt VIER PFOTEN: Sommerliche Vorsicht schützt Tierleben Mit einfachen Massnahmen wie
Schattenplätzen, ausreichend Wasser und etwas Aufmerksamkeit lassen sich die meisten
sommerlichen Risiken für Hunde, Katzen, Vögel, Kaninchen oder Meerschweinchen vermeiden. Dazu
gehört auch, Tiere niemals in parkierten Fahrzeugen zurückzulassen, da diese sich bereits nach
kurzer Zeit lebensgefährlich aufheizen. Fotos Fotos dürfen kostenfrei
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