Der sicherheitstechnische Zustand der Kernkraftwerke (KKW) Beznau und Leibstadt war gut.
Angesichts der noch offenen Bewertung der Befunde am Speisewassersystem und des verlängerten
Stillstands verzichtet das ENSI für das KKW Gösgen auf eine zusammenfassende Beurteilung.
Im Jahr 2025 verzeichneten die Schweizer Kernanlagen 43 meldepflichtige Vorkommnisse, die für die
nukleare Sicherheit relevant waren. Die Abweichung bei der Beladung eines Transport- und
Lagerbehälters des KKW Leibstadt hat das ENSI der Stufe 1 (Anomalie) der internationalen
Ereignisskala INES zugeordnet, alle anderen Vorkommnisse der Stufe 0 (Vorkommnis mit geringer
sicherheitstechnischer Bedeutung). Beim KKW Gösgen wurde im Berichtsjahr aufgrund neuer
Berechnungsmethoden eine mögliche Auslegungsschwachstelle im Speisewassersystem entdeckt. Das
KKW Gösgen musste nachweisen, dass es den Störfall "Brüche einer Speisewasserleitung" beherrscht.
Dies führte zu einem längeren Stillstand. Im Berichtsjahr wurden keine unzulässigen Abgaben
radioaktiver Stoffe aus den Schweizer Kernanlagen registriert. Die Abgaben lagen deutlich unterhalb
der
gesetzlichen Grenzwerte. Pressekontakt:
Weitere
Information: www.ensi.ch
Medienkontakt: Eidgenössisches
Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI
Sektion Kommunikation
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Tel.: +41 56 460
85 70
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