Christian Wasserfallen (44) aus Bern ist dipl. Masch.-Ing. FH, Präsident von Infra Suisse, dem
Branchenverband der Schweizer Infrastruktur- und Tiefbauunternehmen, Mitglied des
Zentralvorstands des SBV, Präsident des Verwaltungsrats der Walo Bertschinger AG Bern und FDP-
Nationalrat. Mit seiner langjährigen Erfahrung an der Schnittstelle von Wirtschaft, Politik und
Infrastruktur bringt er beste Voraussetzungen mit, um die Interessen des Bauhauptgewerbes auf
nationaler Ebene zu vertreten. Mit klaren Zielen an die Spitze des SBV In
seiner neuen Funktion will sich Christian Wasserfallen für verlässliche Rahmenbedingungen
einsetzen, die es der Bauwirtschaft ermöglichen, ihren zentralen Beitrag zur Entwicklung und
Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz zu leisten. Die Sicherstellung von ausreichend Wohnraum,
leistungsfähigen Infrastrukturen sowie die Förderung von Innovation und Fachkräften zählen zu den
zentralen Herausforderungen der kommenden Jahre. "Die Bauwirtschaft schafft die Grundlagen für
das tägliche Leben und den wirtschaftlichen Erfolg unseres Landes. Es ist mir ein Anliegen, die
Anliegen unserer Unternehmen mit Nachdruck zu vertreten und gemeinsam Lösungen für die
Herausforderungen der Zukunft zu entwickeln", sagt Christian Wasserfallen. Der neue
Zentralpräsident übernimmt das Amt von Gian-Luca Lardi Anfang 2027, der den Schweizerischen
Baumeisterverband seit 2015 als Zentralpräsident geprägt hat. Tag der Bauwirtschaft setzt
Impulse für die Zukunft der Branche Der Wahltag wurde am Nachmittag mit dem Tag der
Bauwirtschaft im CAMPUS SURSEE fortgesetzt. Unter dem Leitthema "Brennpunkt Bauherr"
tauschten sich 600 Vertreterinnen und Vertreter aus Bauwirtschaft, Politik und Wirtschaft über die
Zukunft des Bauens in der Schweiz aus. Im Fokus standen die Rolle der Bauherrschaft, erfolgreiche
Kooperationsmodelle sowie die Voraussetzungen für effiziente, nachhaltige und qualitativ
hochwertige Bauprojekte. SBV-Zentralpräsident Lardi ruft Bauherren zu mehr
Partnerschaft auf SBV-Zentralpräsident Gian-Luca Lardi appellierte an die Bauherren im
Publikum, bei komplexen Bauvorhaben stärker auf integrierte Projektabwicklung und neue
Kooperationsmodelle zu setzen. "Dass noch mehr Miteinander statt Gegeneinander möglich ist, lässt
sich auf unseren Baustellen täglich beweisen", erklärte er. Mit einem System der integrierten
Projektabwicklung liessen sich Optimierungen deutlich effizienter realisieren - vorausgesetzt, der
Bauherr wolle dies von Anfang an und treffe die entsprechenden Entscheidungen. Der SBV
hat sich in den vergangenen Jahren intensiv an der Entwicklung des Modells Projektallianzen beteiligt
und seither an dessen Markteinführung gearbeitet. Nun seien insbesondere öffentliche und private
institutionelle Bauherren gefordert, "diesen Weg mutig und innovativ gemeinsam mit den wichtigsten
Projektbeteiligten zu gehen". Erfahrungen aus dem In- und Ausland zeigten, dass komplexe
Bauvorhaben auf diese Weise erfolgreicher, effizienter und mit weniger Konflikten realisiert werden
könnten als mit traditionellen Modellen. Gleichzeitig verwies Lardi auf die neuen
Möglichkeiten des revidierten Beschaffungsrechts. "Mit dem revidierten Beschaffungsrecht, das nebst
dem Preis auch Innovation, Qualität und Nachhaltigkeit berücksichtigt, haben die Bauherren neue
Freiheiten erhalten. Nutzen Sie diese Freiheiten auch", forderte Gian-Luca Lardi. Die
Bauwirtschaft blickt trotz bewegter Jahre zuversichtlich in die Zukunft. Sie habe ihre Resilienz einmal
mehr eindrücklich bewiesen. "Gerade in unsicheren Zeiten ist entscheidend, dass der Bau als
Wirtschaftsmotor am Laufen bleibt zum Wohle der Gesamtwirtschaft und unserer Gesellschaft."
Angesichts der guten Auftragslage und stabiler Konjunkturaussichten sieht Lardi langfristig
hervorragende Perspektiven für den Bau und die Bauberufe. Impulse zur Zukunft von
Bau und Immobilien Die Gäste kamen in den Genuss eines breiten Spektrums an
weiteren Referaten. Dr. Armin Hartmann, Regierungspräsident des Kantons Luzern 2026/27, brachte
die politische Perspektive ein. Philip Keil, Pilot, Autor, TV-Luftfahrtexperte und Top-100-Redner,
beleuchtete Entscheidungsfindung, Verantwortung und Zusammenarbeit aus einem besonderen
Blickwinkel. Pierre Broye, Vorsitzender der KBOB und Direktor des Bundesamts für Bauten und
Logistik BBL, sprach aus Sicht der öffentlichen Bauherrschaft. Bianca Weber-Lewerenz,
Bauingenieurin sowie Digitalisierungs- und KI-Expertin im Bauwesen, zeigte auf, welche Chancen
neue Technologien für die Branche eröffnen. Andrea Wucher, Verwaltungsratspräsidentin der
Messepark Bern AG, Unternehmerin und Verwaltungsrätin, ergänzte das Programm mit
unternehmerischer Erfahrung und strategischem Blick auf die Bau- und Immobilienwirtschaft. Pressekontakt: Jacqueline Theiler,
Leiterin Kommunikation Tel. +41 58 360 76 42 jacqueline.theiler@baumeister.ch Matthias Engel, Mediensprecher Tel. +41 58 360 76 35 matthias.engel@baumeister.ch
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