Die SRG stellt sich im Auftrag des Verwaltungsrates SRG und im Rahmen des
unternehmensweiten Transformationsprojekts Enavant neu auf, um die Zukunftsfähigkeit des
Unternehmens zu sichern. Damit trägt sie dem tiefgreifenden Wandel der Medienlandschaft
Rechnung. Mit Enavant wird die SRG digitaler, beweglicher und effizienter. Gleichzeitig muss sie bis
2029 270 Millionen Franken einsparen, unter anderem infolge der beschlossenen Senkung der
Medienabgabe durch den Bundesrat. Dafür hat die SRG in den vergangenen Monaten die
notwendigen Sparmassnahmen für das Jahr 2027 im Rahmen des unternehmensweiten
Transformationsprojekts Enavant konkretisiert. Dies wie im Sommer vergangenen Jahres (siehe
Medienmitteilung Die SRG stellt sich neu auf und rückt näher zusammen) angekündigt mit dem Ziel,
zuerst in den Strukturen und Prozessen zu sparen, um das Programm im Interesse des Publikums
bestmöglich zu schützen. So setzt die SRG die Sparmassnahmen um Vor
diesem Hintergrund erzielt die SRG die erforderlichen Einsparungen bis 2029 vor allem durch
Anpassungen bei den Strukturen, Prozessen, Herstellungsweisen sowie Partnerschaften. Davon
ausgehend setzt die SRG die Sparmassnahmen für das Jahr 2027 konkret wie folgt um: Die Differenz zum Einsparziel von 80 Millionen Franken per 2027 erklärt
sich durch zusätzliche Massnahmen auf Stufe SRG sowie durch Effekte, die einmalig wirksam sind.
"Indem die SRG sich komplett neu aufstellt, spart sie 95 Prozent in Strukturen und
Prozessen" Generaldirektorin Susanne Wille dazu: "Damit die SRG auch künftig stark
bleibt und die Menschen in der Schweiz erreicht, stellen wir unser Unternehmen grundlegend neu
auf. Wir treiben die Transformation konsequent voran und schaffen die Voraussetzungen für eine
moderne, bewegliche und digitale SRG. Sparmassnahmen sind aufgrund der politischen Vorgaben
unumgänglich. Wie wir bereits im letzten Sommer gesagt haben: Wir sparen zuerst bei den
Strukturen und Prozessen, um unser Programm im Interesse des Publikums bestmöglich zu
schützen. Denn wir sind dem Publikum verpflichtet", so Wille weiter. Zur Bedeutung der
unternehmensweiten Transformation Enavant ergänzt sie: "Mit Enavant schaffen wir die
Voraussetzungen für eine moderne, starke und digitale SRG. Indem wir Strukturen vereinfachen,
Kräfte bündeln und enger zusammenarbeiten, gewinnen wir den notwendigen Spielraum, um 95
Prozent der Einsparungen über Strukturen, Prozesse und Herstellungsweisen zu erreichen. Mit den
früheren, dezentralen Strukturen wären die Auswirkungen auf das Programm deutlich grösser
gewesen. Gleichzeitig entwickeln wir die SRG weiter - und Veränderungen im Programm werden
auch spürbar sein." Die Sparmassnahmen werden in den kommenden Monaten weiter
detailliert und in den Regionaleinheiten und Bereichen der SRG für die Umsetzung vorbereitet.
Gleichzeitig konkretisiert die SRG die weiteren Einsparungen für die Jahre 2028 und 2029.
SRG muss bis 2029 rund 270 Millionen einsparen Die SRG muss bis 2029 rund 270
Millionen Franken einsparen, unter anderem aufgrund der vom Bundesrat beschlossenen Reduktion
der Medienabgabe. Die erste Senkung tritt per Januar 2027 in Kraft. Entsprechend muss die SRG bis
dahin substanzielle Einsparungen realisieren. Thomas Egger, Direktor Finanzen SRG,
ordnet ein: "Die aktuellen Berechnungen belegen, dass die laufenden Sparprogramme ihre Wirkung
stärker entfalten, nachdem wir diese im Hinblick auf die 270 Millionen Sparauftrag intensiviert haben.
Dazu gehört zum Beispiel auch die restriktive Wiederbesetzung von offenen Stellen. Gleichzeitig
haben sich einige Annahmen leicht verbessert - etwa bei den kommerziellen Erträgen. Diese haben
sich zuletzt etwas stabilisiert, unter anderem wegen Grossanlässen, gehen insgesamt aber weiterhin
zurück. Auch beim Kostenanstieg sehen wir kurzfristig eine gewisse Entlastung, ohne dass sich der
mittel- und langfristige Druck abschwächt. Zudem berücksichtigen wir in unserer Planung auch neue,
gegenläufige Entwicklungen. Insgesamt erlaubt uns das, die Einsparungen über die Jahre
ausgewogener zu verteilen - am Gesamtziel von 270 Millionen Franken bis 2029 ändert sich zum
aktuellen Zeitpunkt nichts." Vor diesem Hintergrund können die erforderlichen Einsparungen
innerhalb des Gesamtziels von 270 Millionen Franken zeitlich gleichmässiger verteilt werden. Der
notwendige Sparbeitrag im Jahr 2027 reduziert sich dadurch auf rund 80 Millionen Franken
gegenüber den bisher kommunizierten 125 Millionen Franken. Pressekontakt: SRG SSR, Medienstelle Nik
Leuenberger media@srgssr.ch / Tel. 058 136 21 21
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