Gleichzeitig ist die Kontinuität gewahrt: Unternehmensgründer Cyrill Hugi wird als aktiver Präsident des Verwaltungsrats weiterhin eng mit enespa verbunden bleiben und die strategische Weiterentwicklung der Gruppe begleiten. Der Wechsel an der enespa-Spitze markiert dabei keinen Bruch, sondern den nächsten logischen Schritt in der Unternehmensentwicklung. In den vergangenen Jahren lag der Schwerpunkt vor allem auf Technologieaufbau, Forschung und der Entwicklung industrieller Lösungen für schwer recycelbare Kunststoffabfälle. Nun geht es darum, diese Technologien in den industriellen Alltag zu überführen und international zu skalieren.
"Ich bin stolz auf das, was wir mit enespa aufgebaut haben – aus einer Vision ist eine echte Technologieplattform entstanden“, sagt Cyrill Hugi. „Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, die operative Verantwortung in erfahrene Hände zu übergeben. Mit Steve Döring gewinnt enespa einen CEO, der unsere industrielle Ambition versteht und die nächste Wachstumsphase konsequent vorantreiben wird."
-Cyrill Hugi, Gründer und Präsident des Verwaltungsrats, enespa ag
Cyrill Hugi bleibt als aktiver Verwaltungsratspräsident weiterhin eng in die strategische Führung von enespa involviert und stellt damit Kontinuität in der langfristigen Ausrichtung sicher.
Ein CEO mit Industrie- und Recyclingerfahrung
Mit Steve Döring übernimmt ein ausgewiesener Industrieexperte die operative Gesamtverantwortung der enespa-Gruppe. Der promovierte Chemiker verfügt über langjährige Erfahrung in der Recycling- und Prozessindustrie und war zuletzt CEO der APK, einem Spezialisten für komplexe Kunststoffrecyclingprozesse. Seine technologische Expertise und industrielle Führungserfahrung machen ihn zur idealen Besetzung für die nächste Wachstums- und Skalierungsphase von enespa.
"Mich reizt an enespa die Verbindung von Ingenieurskunst und industrieller Umsetzung. Wir haben hier die Möglichkeit, eine Technologie konsequent in die industrielle Realität zu überführen und damit echte Kreislaufwirtschaft im Markt zu etablieren. Gleichzeitig verfügt enespa über ein aussergewöhnlich engagiertes und kompetentes Team. Zusammen mit unserer Technologiekompetenz bildet dies das Fundament, auf dem wir die nächste Wachstums- und Skalierungsphase des Unternehmens aufbauen werden."
-Steve Döring, CEO enespa ag
Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen konkret die operative Umsetzung bestehender Geschäftsmodelle, die industrielle Skalierung sowie die Weiterentwicklung unserer internationalen Projekte und Partnerschaften.
Von der Technologie zur industriellen Plattform
enespa verfolgt das Ziel, mittels moderner Recyclingverfahren bestehende Lücken in der Kreislaufwirtschaft zu schliessen. Aufbauend auf einer langjährigen technologischen Entwicklung verfügt die Gruppe heute über umfassende Kompetenzen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von Engineering und Forschung & Entwicklung über eigene Prozess- und Analytiklösungen bis hin zum industriellen Anlagenbetrieb.
Mit ihren Technologien schafft enespa konkrete Mehrwerte für Industrie- und Entsorgungspartner: Kunststoffabfälle werden einer hochwertigen Verwertung zugeführt, Deponie- und Verbrennungsmengen reduziert und wertvolle Rohstoffe in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt. Dadurch unterstützt enespa ihre Kunden bei der Erreichung von Nachhaltigkeitszielen, der Verbesserung ihrer Ressourcenbilanz sowie der langfristigen Sicherung von Rohstoffquellen.
Mit der neuen Führungsstruktur rückt nun die industrielle Umsetzung stärker in den Vordergrund. Der Fokus liegt auf skalierbaren Anlagekonzepten, stabilen operativen Prozessen und dem gezielten Ausbau internationaler Projekte. Damit entwickelt sich enespa zunehmend von einem technologieorientierten Entwicklungsunternehmen hin zu einem integrierten Industrieunternehmen der Kreislaufwirtschaft.
Verstärkung auf strategischer Ebene
Unterstützt wird Steve Döring künftig von Gabriel Marinho Silva, der per 15. Juni 2026 als Head of Strategy, Transformation & Global Projects zur enespa Gruppe stösst. Gabriel bringt internationale Erfahrung aus Strategie, industrieller Transformation und Skalierungsprojekten mit, unter anderem aus seiner Tätigkeit bei McKinsey & Company. Er wird die strategische Weiterentwicklung und internationale Skalierung der Gruppe begleiten.
Dank an COO Joachim Vogt
Im Zuge der Neuorganisation hat COO Joachim Vogt die enespa-Gruppe im Mai 2026 verlassen, um sich künftig wieder verstärkt seiner Professur am ZHAW Institut für Financial Management in Zürich zu widmen.
Das Unternehmen dankt ihm für seinen grossen Einsatz und seine wertvollen Beiträge zur Entwicklung der Gruppe. Die bisherigen operativen Aufgaben werden künftig im Rahmen der neuen Führungsstruktur unter der Gesamtverantwortung des CEO weitergeführt.
Der nächste Entwicklungsschritt
Die kommenden Jahre stehen für enespa ganz im Zeichen der Industrialisierung und Skalierung. Die technologische Basis ist gelegt, die regulatorischen Rahmenbedingungen entwickeln sich zunehmend positiv und die Nachfrage nach funktionierenden Lösungen der Kreislaufwirtschaft wächst international.
Mit der neuen Führungsstruktur schafft enespa die Voraussetzungen, um diesen nächsten Schritt konsequent anzugehen – mit einem klaren Fokus auf industrielle Umsetzung, operative Exzellenz und nachhaltiges Wachstum.
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