Die Methodik bzw. die Analyse misst und vergleicht anhand von fünf zentralen Kategorien die EV-
Reife eines Landes: Auf Basis dieser Bewertung werden die europäischen Länder in drei Reifegrade für
Elektromobilität eingeteilt: „Entwickelt“, „Im Wandel“ und „Im Entstehen“. Wichtige
länderübergreifende Erkenntnisse aus der Ausgabe 2026: Die Schweiz zählt zu den “entwickelten” Märkten Mit einem EV-Reifegrad von 61
von 100 zählt die Schweiz zu den „entwickelten“ Märkten Europas. Besonders stark schneidet das
Land bei der Verbreitung von Elektrofahrzeugen, der Ladeinfrastruktur und der Nachhaltigkeit des
Strommixes ab: Die Zahl der Ladestationen stieg im vergangenen Jahr auf 8’877 (+843 gegenüber
2024), was 1,9 Ladestationen pro 1’000 Einwohner entspricht. Gleichzeitig nahm der Anteil
batterieelektrischer Fahrzeuge um 8 Prozent zu, jener von Plug-in-Hybriden sogar um 29 Prozent. Zu
den beliebtesten BEV-Modellen zählen der Tesla Model Y sowie der Skoda Elroq und der Skoda
Enyaq. Im Mittelfeld liegt die Schweiz dagegen bei Besteuerung und Regulierung sowie bei
den Gesamtbetriebskosten im Vergleich zu Verbrennern. Batterieelektrische Fahrzeuge bieten derzeit
lediglich einen minimalen Kostenvorteil gegenüber Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor (CHF
0.41/km gegenüber CHF 0.44/km). Bei der Besteuerung sind besonders die kantonalen Unterschiede
zu den Erleichterungen und Fördermassnahmen unübersichtlich, jedoch belohnen fast alle Kantone
die Anschaffung eines BEV mit Steuervergünstigungen. Die EV-Reife in Europa ist nach
wie vor uneinheitlich Nord- und Westeuropa sind weiterhin führend bei der Umstellung.
Norwegen (93/100) sticht erneut als fortschrittlichster EV-Markt hervor, gefolgt von Belgien (78/100)
und den Niederlanden (74/100). Diese Länder profitieren von günstigen steuerlichen
Rahmenbedingungen, ausgereiften Ladenetzen und einer günstigen Wirtschaftlichkeit von BEVs. Im Gegensatz dazu schreiten die Märkte in Süd- und Osteuropa, wie Italien (54/100) und Spanien
(53/100), langsamer voran, was auf Unterschiede bei den steuerlichen Rahmenbedingungen, der
Ladeinfrastruktur und der Akzeptanz bei den Verbrauchern zurückzuführen ist. Während einige
Länder in die Kategorie „Im Wandel“ aufgestiegen sind, wie beispielsweise Slowenien (46/100), oder
die Lücke zur Kategorie „Ausgereift“ schliessen, wie Irland (59/100), bleibt die Elektrifizierung für viele
Märkte ein mittelfristiges Ziel. Die Besteuerung ist zu einem strategischen Faktor bei
Flottenentscheidungen geworden In ganz Europa markierten die Jahre 2025 und 2026
einen Wendepunkt, da die Regierungen von pauschalen Subventionen für Elektrofahrzeuge zu
gezielteren, langfristigen steuerlichen Mechanismen übergingen. In vielen Ländern werden Anreize
für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor und Plug-in-Hybride schrittweise abgeschafft, während die
Strafen für Fahrzeuge mit hohem Schadstoffausstoss verschärft werden. Infolgedessen
müssen Flottenmanager ihre Fahrzeugauswahl zunehmend an sich ändernde nationale
Steuerregelungen, Regelungen zu geldwerten Vorteilen und regulatorische Entwicklungen anpassen.
BEVs sind mittlerweile in den meisten westeuropäischen Märkten kostengünstiger
Dieser Leitfaden zeigt, dass BEVs in den meisten nord- und westeuropäischen Ländern dank
verbesserter steuerlicher Vorteile und niedrigerer Gesamtbetriebskosten kostengünstiger sind als
Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Portugal erweist sich hinsichtlich der Kosten pro Kilometer als
einer der wettbewerbsfähigsten BEV-Märkte. In einigen Teilen Osteuropas bleibt die
Wettbewerbsfähigkeit der Gesamtbetriebskosten jedoch eine Herausforderung, da Fahrzeuge mit
Verbrennungsmotor dort nach wie vor von niedrigeren Anschaffungs- und Betriebskosten profitieren.
Die Ladeinfrastruktur wächst weiter – doch das Vertrauen ist nach wie vor
uneinheitlich Die öffentliche Ladeinfrastruktur hat in ganz Europa rasch zugenommen,
sodass bis Ende 2025 mehr als 1,2 Millionen öffentliche Ladepunkte eingerichtet wurden. Dennoch
variieren die Dichte und Zugänglichkeit der Infrastruktur nach wie vor erheblich von Land zu Land,
was zu unterschiedlichen Einführungsgeschwindigkeiten und anhaltender Reichweitenangst bei den
Fahrern beiträgt. “Für Schweizer Flotten ist der Umstieg auf Elektrofahrzeuge heute
technologisch und infrastrukturell kein Experiment mehr, sondern ein realer Business Case. Unser
Mobility Guide zeigt aber auch: Wer im europäischen Vergleich vorne mitspielen will, braucht neben
einem ausgereiften Marktumfeld noch attraktivere steuerliche Rahmenbedingungen und
Kostenvorteile bei BEVs», sagt Antonio Arcaro, Commercial Director von Ayvens Switzerland. Hinweise für Redaktionen: Pressekontakt Diana Hagen Head of Marketing & Communications +41 58 272 32 56 / diana.hagen@ayvens.com
www.kmu-press.ch ist ein Angebot von www.help.ch. Nutzen Sie KMU-Press.ch, die spezialisierte Plattform für Pressemitteilungen von Schweizer KMU.
Als Betreiber von KMU-Press.ch steht HELP.ch für hohe Reichweite, professionelle Veröffentlichung und maximale Sichtbarkeit Ihrer Unternehmensnews.
Mit einer Vielzahl an Ressourcen und Lösungen, die gezielt auf die Bedürfnisse von Schweizer KMU zugeschnitten sind, bietet HELP.ch eine leistungsstarke Plattform für Unternehmenskommunikation und Online-Sichtbarkeit.