Seit 2010 bietet das Online-Vergleichsportal bonus.ch Versicherten in der Schweiz jährlich die
Möglichkeit, sich zu ihrer Autoversicherung zu äussern. In 2026 befasst sich die Umfrage zudem mit
folgenden Themen: Prämienerhöhungen, prämienbestimmende Kriterien und Versicherungswechsel.
Hier sind die wichtigsten Ergebnisse dieser Umfrage. Autoversicherung: 7 von 10
Autofahrer.innen sind von einer Prämienerhöhung betroffen In den letzten zwei Jahren
hat eine grosse Mehrheit der Versicherer die Prämien erhöht. Diese Erhöhung ist insbesondere auf
die Inflation zurückzuführen, die sich auf die Kosten für Ersatzteile, Lohnkosten und Reparaturen
auswirkt. Sie spiegelt zudem eine gestiegene Häufigkeit von Schadensfällen wider, die zum Teil auf
ungünstige Wetterbedingungen zurückzuführen ist und die Belastung für die Versicherer erhöht. So haben 69% der Versicherten in den letzten zwei Jahren einen Anstieg ihrer
Autoversicherungsprämie festgestellt. Im Einzelnen bewerten 41% diese Erhöhung als "leicht" und
28% als "stark". Dagegen geben nur 31% der Befragten an, keine Erhöhung festgestellt zu haben.
Die italienische Schweiz scheint am stärksten betroffen zu sein: 78% der Befragten geben
an, dass ihre Prämie erhöht wurde, wobei 35% diese Erhöhung als "stark" und 43% als "leicht"
bezeichnen. In der Westschweiz stellen 70% der Autofahrer.innen ebenfalls einen Anstieg ihrer
Prämie fest, gegenüber 65% in der Deutschschweiz. Die 30- bis 39-Jährigen sind die am
stärksten betroffene Altersgruppe: 77% von ihnen erhielten in den letzten zwei Jahren eine Erhöhung.
Im Gegensatz dazu geben die 60- bis 69-Jährigen am seltensten eine Erhöhung an, auch wenn sie
mit 64% weiterhin deutlich in der Mehrheit sind. Die Erhöhungen der
Autoversicherungsprämien variieren erheblich von Anbieter zu Anbieter: 48% der Versicherten bei Die
Mobiliar mussten eine Erhöhung hinnehmen, bei Zurich waren es 86%. Diese Unterschiede deuten
auf unterschiedliche Preisgestaltungsansätze der einzelnen Versicherer hin, vor dem Hintergrund
steigender Kosten für die gesamte Branche. Trotz der Prämienerhöhungen blieben 88%
der Versicherten ihrem Anbieter treu Es ist wichtig, daran zu erinnern, dass Versicherte
im Falle einer allgemeinen Prämienerhöhung das Recht haben, ihren Vertrag zu kündigen, auch
ausserhalb der üblichen Kündigungsfristen, sofern diese Erhöhung nicht mit einem individuellen
Schadensfall zusammenhängt. Dennoch haben im letzten Jahr nur 12% der Befragten den
Anbieter gewechselt. Diese geringe Wechselbereitschaft spiegelt eine starke Trägheit der
Versicherten angesichts von Prämienerhöhungen wider, die zwischen der Treue zu ihrem aktuellen
Versicherer und dem Verzicht auf einen Angebotsvergleich schwankt. In einem Markt, der durch
erhebliche Preisunterschiede zwischen den Anbietern gekennzeichnet ist, kann eine regelmässige
Überprüfung der Autoversicherung jedoch zu erheblichen Ersparnissen von mehreren hundert
Franken oder sogar mehr führen. Autoversicherung: Warum so wenig Wechsel? Die Servicequalität scheint der wichtigste Faktor für die Kundentreue der Versicherten zu sein;
sie wird von 41% der Befragten genannt. Sie liegt damit vor der Höhe der Prämie (32%) sowie den
angebotenen Dienstleistungen (19%). Im Gegensatz dazu betrifft die Nichteinhaltung der
Kündigungsfrist nur eine Minderheit der Befragten (8%). Wechsel der Autoversicherung:
Was sind die Hauptgründe? Das Prämienniveau ist bei weitem der wichtigste Treiber für
einen Wechsel: Es wird von 53% der Befragten in 2026 genannt, gegenüber 40% in 2025. Dieser
Anstieg bestätigt, dass der Preisdruck bei den Entscheidungen der Versicherten eine immer
wichtigere Rolle spielt. Die anderen Gründe verlieren an Bedeutung, insbesondere das
Konkurrenzangebot (11% in 2026 gegenüber 18% in 2025) und der Kauf eines neuen Fahrzeugs
(18% gegenüber 22%). Die Servicequalität bleibt relativ stabil (12% gegenüber 11%), während die
angebotenen Leistungen leicht zurückgehen (6% gegenüber 9%). Kosten, Inflation,
Wetterbedingungen: Argumente, die die Versicherten polarisieren Die von den
Autoversicherern vorgebrachten Begründungen für die Erhöhung der Prämien der Autoversicherung
werden von den Versicherten bei weitem nicht in vollem Umfang nachvollzogen. Nur 13% der
Befragten geben an, sie absolut zu verstehen, während 45% angeben, sie nur teilweise zu verstehen.
Gleichzeitig geben 42% an, sie nicht wirklich oder überhaupt nicht zu verstehen, davon 29% "nicht
wirklich" und 13% "überhaupt nicht". Die Westschweiz weist das höchste Niveau an
Nichtverständnis auf: 45% der Befragten geben an, die Erklärungen für diesen Prämienanstieg "nicht
wirklich" oder "überhaupt nicht" zu verstehen. Sie liegt damit vor der italienischen Schweiz (41%) und
der Deutschschweiz (38%). Autoversicherungsprämie: 62% der Versicherten halten sie
für ihr Profil angemessen Eine Mehrheit der Versicherten ist der Ansicht, dass ihre
Autoversicherungsprämie angesichts ihres Lenkerprofils generell gerechtfertigt ist. Insgesamt teilen
62% der Befragten diese Meinung, davon antworten 23% eindeutig mit "ja" und 39% mit "eher ja".
Umgekehrt sind 38% der Ansicht, dass ihre Prämie nicht oder nicht wirklich gerechtfertigt ist, wobei
26% mit "eher nein" und 12% mit "nein" antworten. Die Westschweiz und die italienische
Schweiz sind die Sprachregionen, in denen die Versicherten am wenigsten mit ihrem aktuellen Tarif
für die Autoversicherung einverstanden sind, da 40% der Versicherten der Meinung sind, dass ihre
Prämie nicht oder nur wenig gerechtfertigt ist, gegenüber 32% in der Deutschschweiz. Die
30- bis 39-Jährigen sind am kritischsten: Fast jeder Zweite (49%) ist der Meinung, dass seine Prämie
im Verhältnis zu seinem Lenkerprofil nicht oder nur wenig gerechtfertigt ist. Im Gegensatz dazu ist die
Altersgruppe der über 80-Jährigen am zufriedensten mit ihrer aktuellen Prämie, da 75% diese als
gerechtfertigt oder eher gerechtfertigt erachten. Prämiengestaltung für die
Autoversicherung: 65% der Versicherten wünschen sich Kriterien, die sich auf das Fahrverhalten und
die Schadenhäufigkeit beziehen In seiner Umfrage befragte bonus.ch Autofahrer dazu,
welche Kriterien ihrer Meinung nach den grössten Einfluss auf die Höhe der
Autoversicherungsprämie
haben sollten. An erster Stelle steht die Schadenhistorie (37%), gefolgt vom Fahrverhalten (28%) und
dem Lenkerprofil (21%). Im Gegensatz dazu scheint der Fahrzeugtyp ein weniger wichtiges Kriterium
zu sein (13%), während der Wohnort kaum berücksichtigt wird (2%). Die regionalen
Unterschiede sind zwar gering, doch lassen sich einige Abweichungen feststellen. Das Fahrverhalten
wird in der Westschweiz (30%) und in der italienischen Schweiz (29%) stärker hervorgehoben als in
der Deutschschweiz (24%). Umgekehrt wird das Lenkerprofil in der Deutschschweiz häufiger genannt
(25%) als in den anderen Regionen (18% in der Westschweiz und 19% in der italienischen Schweiz).
Bei den übrigen Kriterien liegen die Ergebnisse sehr nahe beieinander, insbesondere bei der
Schadenshistorie, die in allen drei Regionen bei rund 37-38% liegt.
Zufriedenheitsumfrage 2026 zu Schweizer Autoversicherungen Jedes Jahr zieht das
Vergleichsportal bonus.ch Bilanz über die Autoversicherungen in der Schweiz. Über 1'600 Nutzer und
Nutzerinnen nahmen sich Zeit, die Fragen einer Umfrage mit den folgenden Kategorien zu
beantworten: Klarheit der übermittelten Informationen, Bearbeitung der Schadensfälle,
Erstattungsfrist, Preis-Leistungsverhältnis und Kundenservice. Die Antworten wurden in Noten
zwischen 1 und 6 umgewandelt, wobei 6 die beste Note ist. Hier die Erkenntnisse, die aus der Studie
gewonnen wurden. Globale Zufriedenheit 2026 - Schweizer Durchschnitt In
2026 verzeichnen die Autoversicherungen eine insgesamt hohe Kundenzufriedenheit mit einer
Gesamtnote von 5.2 von 6, was der Bewertung "gut" entspricht. Die Unterschiede zwischen den
Anbietern sind mit nur 0.4 Punkten gering, was auf einen sehr wettbewerbsintensiven Markt
hindeutet, in dem die Autoversicherer relativ ähnliche Leistungen erbringen. Die Mobiliar
bestätigt ihre Position als bestbenotester Autoversicherer der Schweiz mit einer Gesamtnote von 5.5
von 6, was der Bewertung "sehr gut" entspricht. Damit belegt sie zum 15. Mal in Folge den ersten
Platz im Ranking von bonus.ch. ELVIA, TCS und Vaudoise teilen sich mit einer Note von 5.3
den 2. Platz im Ranking, während Allianz, AXA und Smile das Podium vervollständigen (5.2). Alle
diese Versicherer erhalten die Bewertung "gut". Unterschiede zwischen den
Sprachregionen Die Versicherten in der Deutschschweiz und in der Westschweiz sind
mit Durchschnittsnoten von 5.3 bzw. 5.2 insgesamt zufriedener als diejenigen in der italienischen
Schweiz, wo die Gesamtnote bei 5.0 liegt. Zufriedenheit nach Kanton : Luzern weit vor
dem Tessin Unter den zehn bevölkerungsreichsten Kantonen der Schweiz ist die
Zufriedenheit in Luzern am höchsten. Die Luzerner Bevölkerung vergibt den Autoversicherern die
Durchschnittsnote 5.5, was der Bewertung "sehr gut" entspricht. Im Gegensatz dazu weist das Tessin
die niedrigste Note auf (5.0). Was die Altersgruppen betrifft, so weisen die unter 30-Jährigen
die geringste Zufriedenheit auf (5.1), während die 40-Jährigen ihren Versicherern die beste
Zufriedenheitsnote geben (5.4). Insgesamt sind Frauen (5.3) etwas zufriedener mit ihrer
Autoversicherung als Männer (5.2). Detaillierte Analyse, Tabellen und Grafiken:
https://www.bonus.ch/Pdf/2026/Autoversicherung.pdf Direktzugang zu den
Zufriedenheitsnoten der Autoversicherer:
https://www.bonus.ch/Autoversicherung/Autoversicherer-Kundenzufriedenheitsumfrage.aspx
Direktzugang zum Prämienvergleich der Autoversicherungen:
https://www.bonus.ch/Autoversicherung/Praemien-Autoversicherung-Vergleich.aspx Pressekontakt: bonus.ch SA Patrick
Ducret CEO Place Chauderon 20b 1003 Lausanne 021.312.55.91 ducret(a)bonus.ch
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