Helvetas verzeichnet für das Jahr 2025 Gesamteinnahmen in der Höhe von 172,6 Millionen
Franken - das höchste Ergebnis in ihrer über 70-jährigen Geschichte. Dank der breiten Unterstützung
aus der Bevölkerung und der Philanthropie erreichte Helvetas bei den Spendeneinnahmen einen
neuen Höchstwert: Private Spenden, Legate und Beiträge von Stiftungen und Unternehmen beliefen
sich letztes Jahr auf 47,4 Millionen Franken. Die restlichen Mittel stammen im Wesentlichen
aus Mandaten und Programmbeiträgen staatlicher Geldgeber; namentlich von der Schweizer
Direktion für Zusammenarbeit und Entwicklung (DEZA) und dem Staatssekretariat für Wirtschaft
(Seco), aber auch von der Europäischen Union (EU) und Institutionen anderer Staaten.
Trotz positivem Ergebnis bleibt die finanzielle Ausgangslage angespannt: Die beschlossenen
Kürzungen staatlicher Mittel für die Entwicklungszusammenarbeit werden sich in den kommenden
Jahren noch stärker bemerkbar machen. Verbesserte Wirkungsmessung stärkt
Transparenz Helvetas setzt Spenden zweckbestimmt, wirksam und wirtschaftlich ein und
will genau wissen, wie ihre Arbeit wirkt. Von der Zewo als vertrauenswürdige Organisation
ausgezeichnet, misst Helvetas die Wirkung ihrer Arbeit mit einem organisationsweiten System, das
jüngst weiter verfeinert wurde. Durch die Einführung klar definierter Indikatoren, kann die Wirkung
aller Projekte strukturierter erfasst und vergleichbarer ausgewertet werden. Die Datenerhebung
erfolgt dabei mittels systematischer Befragungen und Erhebungen vor Ort. Damit stärkt Helvetas ihre
Arbeit auf der Grundlage belastbarer Daten und ermöglicht eine besonders vertiefte Bewertung ihrer
Projekte. Ausgewählte Projekte werden zusätzlich durch unabhängige, wissenschaftliche
Studien begleitet, um verlässliche Aussagen über die langfristigen Effekte treffen zu können.
Ergänzende Kosten-Nutzenanalysen zeigen zudem den konkreten wirtschaftlichen Nutzen für die
Menschen auf, mit denen Helvetas zusammenarbeitet. Im neuen Messsystem werden die
von Helvetas erreichten Menschen differenzierter erfasst, was eine genauere Unterscheidung
zwischen direkten und indirekten unterstützten Menschen ermöglicht. Direkt erreichte Personen
können beispielsweise dank einer Berufsbildung ihr Einkommen verbessern. Indirekt profitieren auch
deren Familien, etwa durch besseren Zugang zu gesunden Lebensmitteln, Bildung oder
Gesundheitsleistungen. Im Jahr 2025 erreichte Helvetas mit ihren 295
Entwicklungsprojekten in 35 Ländern weltweit 6,9 Millionen Menschen direkt. Zusätzlich profitierten
rund 29 Millionen Menschen indirekt von den Projekten. Zusammen mit Helvetas ... Pressekontakt: Katrin Hafner,
Medienverantwortliche, 044 368 67 79, katrin.hafner@helvetas.org
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