Job-Unsicherheit nimmt deutlich zu Die überwiegende Mehrheit der PR-Profis
(71 Prozent) sieht ihren Job weiterhin als sehr sicher bzw. sicher an. Das sind allerdings deutlich
weniger als im Vorjahr: 2025 lag dieser Wert noch bei 81 Prozent. Gleichzeitig wächst die
Unsicherheit: Immerhin 24 Prozent der Befragten geben an, ihren derzeitigen Job als (sehr) unsicher
zu betrachten. Zum Vergleich: 2025 sahen nur 14 Prozent ihre Anstellung als gefährdet an.
Wirtschaftlich angespannte Lage und Sparmassnahmen wirken sich aus Die
wirtschaftliche Lage wird mit Abstand am häufigsten als Grund für die Jobunsicherheit genannt - sei
es allgemein in der Branche oder beim jeweiligen Arbeitgeber (63 Prozent). Aber auch
Budgetkürzungen bzw. Sparmassnahmen (44 Prozent) und Umstrukturierungen (42 Prozent) tragen
dazu bei, dass sich PR-Fachleute zunehmend unsicher fühlen. 29 Prozent beobachten
einen sinkenden Stellenwert von Kommunikation in ihrem Unternehmen und 25 Prozent schätzen,
dass Outsourcing-Massnahmen (auch mithilfe von KI-Tools) ihren Arbeitsplatz gefährden könnten.
Hinzu kommen 23 Prozent, die davon überzeugt sind, dass Teile ihres Aufgabenbereichs durch KI
ersetzt werden können. 11 Prozent befürchten, dass ihr befristetes bzw. projektbasiertes
Arbeitsverhältnis in Gefahr ist. Sicher fühlen sich dagegen diejenigen mit unbefristeten
Stellen bzw. langjähriger Betriebszugehörigkeit: Auf die Frage, warum sie ihren derzeitigen Job als
sicher einschätzen, geben 66 Prozent diesen Grund an. Weitere 58 Prozent glauben, dass ihr
Arbeitsbereich strategisch wichtig für das Unternehmen ist. Gut zwei Fünftel (42 Prozent) setzen auf
ein kontinuierlich weiterentwickeltes Arbeitsprofil. Zusätzliche Gründe für ein (sehr) sicheres
Gefühl sind die wirtschaftliche Stabilität des Arbeitgebers (37 Prozent), die begrenzte
Automatisierbarkeit der Aufgaben (34 Prozent) sowie der Bedeutungsgewinn von Medienarbeit durch
KI und Desinformation (24 Prozent). 19 Prozent derjenigen, die ihren Job als sicher bewerten, halten
ihre Branche zudem für krisenresistent. Kommunikationsbudgets weiter unter Druck
Auch in diesem Jahr zeigt sich bei den Kommunikationsbudgets nur wenig Wachstum:
Lediglich 15 Prozent der PR-Profis aus Unternehmen und Agenturen gehen davon aus, dass das
Budget (stark) steigen wird. Über ein Drittel (37 Prozent) der Befragten erwarten, dass es im
Vergleich zum Vorjahr unverändert bleibt. Fast die Hälfte und damit die grosse Mehrheit (47 Prozent)
rechnet jedoch damit, dass das Kommunikationsbudget (stark) schrumpfen wird. Als
häufigsten Grund für das sinkende Budget nennen 84 Prozent der Kommunikatorinnen und
Kommunikatoren unternehmensweite Sparmassnahmen. Mit grossem Abstand folgen
Budgetverschiebungen in andere Unternehmensbereiche (37 Prozent), Effizienzsteigerungen durch
technische Hilfsmittel wie zum Beispiel KI-Systeme (35 Prozent) und Investitionen in
kostengünstigere Kommunikationskanäle (28 Prozent). 24 Prozent geben an, einen geringeren
Bedarf an externer PR-Unterstützung zu haben. Nachrangig genannt werden eine
unzureichende Messbarkeit von PR (16 Prozent), eine geringere Bedeutung von Kommunikation (12
Prozent) sowie die Reduzierung von Kommunikationsaktivitäten aufgrund eines geringeren
Kommunikationsbedarfs (5 Prozent). Optimistischer Blick auf die
Geschäftsentwicklung Trotz wachsender Unsicherheit und sinkender Budgets blickt die
Mehrheit der Befragten optimistisch auf das Geschäftsjahr 2026. Ein knappes Drittel schätzt die
allgemeine Geschäftsentwicklung des eigenen Unternehmens als sehr bzw. eher gut (31 Prozent)
ein, der Grossteil von 41 Prozent immerhin als zufriedenstellend. Demgegenüber steht ein knappes
Viertel (24 Prozent), das von einer sehr bzw. eher schlechten Geschäftsentwicklung ausgeht. Positive Karriereaussichten Auch die persönlichen Karriereaussichten werden
überwiegend optimistisch eingeschätzt: 36 Prozent gehen davon aus, dass sich ihre berufliche
Situation im Jahr 2026 eindeutig bzw. eher verbessern wird. 34 Prozent erwarten keine
Veränderungen. Im Vergleich dazu schätzen 22 Prozent ihre Jobaussichten eher schlechter ein und 7
Prozent sogar eindeutig schlechter. Alle Ergebnisse auf einen Blick:
Denken Sie, dass das Jahr 2026 für Sie beruflich eher besser oder schlechter sein wird als das
Jahr 2025? Basis: Alle Befragten, N = 302 Wie
denken Sie, dass sich das Kommunikationsbudget 2026 bei Ihnen im Unternehmen entwickeln wird /
das Kommunikationsbudget Ihrer Kunden 2026 entwickeln wird? Basis: Alle Befragten, N = 302 Wenn (stark) schrumpfendes
Kommunikationsbudget: Was sind die drei häufigsten Gründe für das sinkende
Kommunikationsbudget in Ihrem Unternehmen / bei Ihren Kunden? (maximal drei Nennungen)
Basis: Alle Befragten, N = 141 (Mehrfachnennungen) Wie
schätzen Sie die allgemeine Geschäftsentwicklung Ihres Unternehmens für 2026 ein? Basis: Alle Befragten, N = 302 Wie sicher schätzen Sie Ihren derzeitigen Job im
Jahr 2026 ein?
Basis: Alle Befragten, N = 302 Wenn (sehr) sicher: Warum schätzen Sie Ihren derzeitigen
Job als sicher ein? Basis: Alle
Befragten, N = 215 (Mehrfachnennungen) Wenn (sehr) unsicher: Warum schätzen Sie
Ihren derzeitigen Job als unsicher ein? Basis: Alle Befragten, N
= 73 (Mehrfachnennungen) Eine Einordnung der Ergebnisse gibt es auf dem news aktuell
Blog: https://www.newsaktuell.de/blog/pr-trendmonitor-2026-jobsicherheit-laesst-nach/
Über den PR-Trendmonitor Der PR-Trendmonitor ist eine Online-Umfrage der dpa-
Tochter news aktuell und der Kommunikationsagentur P.E.R. Agency. Befragt werden regelmässig
Kommunikationsprofis aus Unternehmen, Organisationen und PR-Agenturen in der Schweiz und
Deutschland. Die Umfrageergebnisse geben fundierte Einblicke in Trends, Herausforderungen und
Entwicklungen, die sich in der Kommunikationsbranche abzeichnen. Der PR-Trendmonitor liefert PR-
Fach- und Führungskräften wertvolle Insights für ihre Arbeit. Die Studien erscheinen seit über 20
Jahren und haben sich als wichtiger Indikator für die PR-Branche etabliert. Die diesjährige
Online-Befragung fand im Februar 2026 statt. Teilgenommen haben 302 Kommunikationsprofis aus
Unternehmen und Organisationen in der Schweiz und Deutschland. Pressekontakt: news aktuell (Schweiz) AG Janina von Jhering Leiterin Kommunikation und Marketing Telefon: +49 40/4113 -
32598 vonjhering@newsaktuell.de
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