Die TINA-Trams bieten durch ihren Total Integrierten Niederflur-Antrieb ein neues Raumgefühl und mehr Komfort durch ebenerdigen Einstieg und Barrierefreiheit. Die innovative Bauweise erfordert ein harmonisches Zusammenspiel von Fahrzeugen, Infrastruktur und Betrieb. In historisch gewachsenen Tramnetzen mit engen Kurven, Weichen und unterschiedlichen Unterbauten können Lärm- und Erschütterungsemissionen auftreten.
Lärmemissionen halbiert
Seit der Inbetriebnahme der neuen TINA-Trams arbeiten Stadler und die BLT Baselland Transport AG intensiv an der Emissionsreduktion. Umfangreiche technische Anpassungen am Fahrzeug haben sich hörbar ausgewirkt. Dank zusätzlichen Dämpfungselementen, Optimierungen am Radprofil und an den Magnetschienenbremsen sowie an den Verkleidungsteilen verkehren die Trams heute deutlich leiser als zuvor. Messungen zeigen, dass der Primärschall um 3.7 Dezibel reduziert wurde. Dies entspricht einer Halbierung der Lautstärke. Damit entspricht der Primärschall dem Niveau der bisherigen Tango-Flotte. Seit Ende 2025 ist die gesamte TINA-Flotte der BLT umgerüstet.
Massnahmen zur Verringerung von Vibrationen
Während die Lärmemissionen bereits deutlich reduziert wurden, planen die BLT und Stadler weitere Massnahmen zur Reduktion der Vibrationen. Ein TINA-Tram wird mit neuen, gummigefederten Rädern ausgestattet. Dies hat im Zusammenspiel von Rad und Schiene eine stärker dämpfende Wirkung. Mehrere regelmässige Messungen im Stadtgebiet überprüfen die Wirksamkeit dieser Massnahme. Die Testfahrten starten bereits in wenigen Wochen, Anfang Juli 2026. «Ich danke Stadler für das grosse Engagement in den vergangenen Monaten», sagt Phillipp Glogg, Chief Technical Officer der BLT. «Beim Lärm haben wir die Ziele erreicht. Ich bin froh, dass wir nun zusammen mit Hersteller Stadler auch bei den Vibrationen den nächsten Schritt machen und Massnahmen an den Rädern testen können.» «Die Zusammenarbeit mit der BLT ist hervorragend», sagt Ansgar Brockmeyer, Leiter Verkauf & Marketing bei Stadler. «Gemeinsam haben wir die Ursachen für Lärm und Vibrationen analysiert, technische Massnahmen entwickelt und deren Wirkung im Betrieb überprüft. Dass die TINA-Trams heute deutlich leiser sind, zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir konzentrieren uns nun darauf die Vibrationen zu reduzieren. Unser Anspruch ist klar: Ein modernes Tram mit hohem Komfort für Fahrgäste und Anwohner.» Die Erkenntnisse der Tests fliessen direkt in die Produktion der TINA-Flotte ein. Zeigen die neuen gummigefederten Räder die erwartete, positive Wirkung, werden neue TINA-Fahrzeuge bereits ab Werk mit den optimierten Komponenten ausgestattet. Bestehende Fahrzeuge wird Stadler sukzessive anpassen. Die Kosten für diese Massnahmen trägt Hersteller Stadler.
TINA in acht europäischen Städten
TINA steht bereits in sechs europäischen Städten im Einsatz: Basel (BLT), Darmstadt, Rostock, Halle, Gera und Den Haag. Mitte April entschieden sich die beiden ostdeutschen Städte Gera und Zwickau in einer Ausschreibung für das StadlerTram TINA und bestellten 14 Fahrzeuge.
Über Stadler
Stadler baut seit über 80 Jahren Züge. Der Anbieter von Mobilitätslösungen im Schienenfahrzeugbau, Service und Signaltechnik hat seinen Hauptsitz im ostschweizerischen Bussnang. Weltweit arbeiten über 17’000 Mitarbeitende, davon gegen 6’000 in der Schweiz. Stadler ist der führende Hersteller von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben (Wasserstoff und Batterie) sowie von Zahnradbahnfahrzeugen. Folgen Sie Stadler auf LinkedIn, Instagram, YouTube, und Facebook.
Medienkontakt:
BLT
Philipp Glogg
Chief Technical Officer
Telefon: +41 61 406 12 24
E-Mail: philipp.glogg@blt.ch
Stadler Rail Group
Jürg Grob
Stv. Leiter Kommunikation & PR
Telefon: +41 71 626 19 19
E-Mail: medien@stadlerrail.com
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