70 Prozent der Frauen 50plus leisten im Job mehr als vorgegeben. Generell engagieren sich 63
Prozent der Erwerbstätigen 50plus überdurchschnittlich - mehr als in jeder anderen Altersgruppe.
Am tiefsten ist der Anteil bei Männern im Alter von 18 bis 29 Jahren mit 36 Prozent.
Insgesamt bleibt innere Kündigung in der Schweiz ein Randphänomen: 57 Prozent engagieren sich
stärker als erwartet, lediglich 3 Prozent machen nur das Nötigste. Die Studienergebnisse
zeigen: Erwerbstätige ab 50 sind für Unternehmen in mehrfacher Hinsicht wertvolle Arbeitskräfte. Sie
sind nicht nur besonders leistungsbereit, sondern auch überdurchschnittlich loyal. Besonders
ausgeprägt ist dies wiederum bei Frauen 50plus: 71 Prozent haben keine Absicht, ihre Stelle zu
wechseln. Für Unternehmen bedeutet das: stabile Motivation, geringe Fluktuation und
betriebsrelevanter Wissenstransfer. Das Ergebnis steht im klaren Widerspruch zu den Vorbehalten,
mit denen Erwerbstätige 50plus in Bewerbungsverfahren weiterhin konfrontiert sind. Mit
200 000 Personen bilden 50plus die grösste aktivierbare Arbeitskräftereserve der Schweiz Nichterwerbstätige ab 50 bilden mit über 200 000 Personen die grösste aktivierbare
Arbeitskräftereserve der Schweiz, mit steigender Tendenz bis im Jahr 2050. 62 Prozent davon - rund
126 000 Personen - sind Frauen. "Damit stellt ausgerechnet jene Gruppe, die im Erwerbsleben die
höchste Leistungsbereitschaft zeigt, zugleich das grösste ungenutzte Arbeitskräftepotenzial der
Schweiz dar", so Ariane M. Baer, Studienautorin und Projektleiterin bei swissstaffing. Mit der
Pensionierungswelle der Babyboomer verschärft sich der strukturelle Fachkräftemangel in den
kommenden Jahren spürbar. Langfristig wird der Schweizer Arbeitsmarkt diese Herausforderung nur
bewältigen können, wenn das Erwerbspotenzial der 50plus konsequent genutzt wird. Die
Altersgruppe der 50- bis 64-Jährigen stellt in den kommenden Jahrzehnten mehr als ein Drittel der
Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter (vgl. BFS, 2024). Flexibilität entscheidend für
erfolgreiche Nutzung des Arbeitskräftepotentials Flexible Arbeitsmodelle sind ein
zentraler Hebel, um das Potenzial der 50plus zu erschliessen und länger im Erwerbsleben zu halten.
Für Frauen sind insbesondere flexible Arbeitszeiten (82 %) und Teilzeitarbeit (81 %) entscheidend.
Auch Homeoffice und Jobsharing spielen eine wichtige Rolle. Männer derselben Altersgruppe
bevorzugen häufiger projektbezogene oder freiberufliche Arbeit. Bemerkenswert ist, dass rund die
Hälfte der nichterwerbstätigen Frauen 50plus eine Erwerbstätigkeit aufnehmen würde, wenn die
Arbeitszeit oder der Beschäftigungsgrad flexibel gestaltet werden könnte. "Das zeigt: Nicht die
fehlende Bereitschaft ist der Grund für die Nichterwerbstätigkeit, sondern die mangelnde
Verfügbarkeit passender Arbeitsmodelle", erklärt die Studienautorin. Personaldienstleister
helfen, Potenzial zu erschliessen Temporärarbeit als flexible Arbeitsform kann einen
wichtigen Beitrag leisten, um das Arbeitsmarktpotenzial der 50plus zu nutzen. Sie ermöglicht
niederschwellige, individuelle Einsätze und erleichtert nichterwerbstätigen Personen den
Wiedereinstieg. Dazu unterstützt sie eine freiwillige Weiterbeschäftigung über das ordentliche
Rentenalter hinaus. Durch den GAV Personalverleih vereint sie Flexibilität mit sozialer Absicherung.
Professionelle Personaldienstleister helfen mit ihrem Netzwerk, erfahrene Arbeitskräfte und
Unternehmen zusammenzuführen. Sie sind damit wichtige Partner, um das Arbeitskräftepotenzial
wirksam zu erschliessen und den Arbeitsmarkt der Zukunft stabil zu gestalten. Das
vollständige White Paper "Potenzial 50plus: Warum Frauen ab 50 für die Zukunft des
Arbeitsmarkts entscheidend sind" steht zum Download zur Verfügung unter:
www.swissstaffing.ch/whitepaper. Studiendesign: Befragung der Bevölkerung im
erwerbsfähigen Alter Das Institut gfs-zürich befragte im Auftrag von swissstaffing
1242 Personen in der Schweiz im Alter von 18 bis 65 Jahren (bzw. nicht Pensionierte bis 70 Jahre).
Zusätzlich wurde eine Stichprobe von 201 Nichterwerbstätigen erhoben. Damit konnten insgesamt
344 Nichterwerbstätige befragt werden. Die Umfrage wurde online und telefonisch durchgeführt. Sie
ist repräsentativ hinsichtlich Alter, Geschlecht, Bildung und Sprachregion. Die Befragung fand vom
15. September bis 8. Oktober 2025 statt. Pressekontakt: Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an: Ariane M. Baer,
Projektleiterin Ökonomie & Politik Tel: 079 388 25 95
ariane.baer@swissstaffing.ch Celeste Bella, Leiterin Marketing & Kommunikation Tel.:
044 388 95 65 / 079 388 94 22 celeste.bella@swissstaffing.ch
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