Die zweite Ausgabe des "Präventionsradar Schweiz" der Stiftung Sanitas Krankenversicherung
bestätigt, dass die Menschen in der Schweiz Gesundheitsvorsorge ernst nehmen und sich aktiv
darum kümmern. Für eine Mehrheit gehören regelmässige Bewegung und selbst zubereitete
Mahlzeiten zum Alltag. Die diesjährige Ausgabe der repräsentativen Befragung beleuchtet zudem
insbesondere die Rolle von engeren sozialen Beziehungen sowie den Einfluss des Alters auf das
Gesundheitsverhalten. Wichtige Erkenntnisse der Studie Bezugspersonen und gemeinsame Aktivitäten wirken
präventiv Essen und Bewegungsaktivitäten haben für die Mehrheit eine soziale
Komponente, so nehmen die meisten Menschen mindestens eine Mahlzeit am Tag mit anderen
zusammen ein und ungefähr die Hälfte der Bewegungsaktivitäten findet gemeinsam statt. Personen
mit mehr engen Bezugspersonen fühlen sich körperlich und psychisch zufriedener, schlafen besser,
haben weniger Stress, ernähren sich aus eigener Perspektive gesünder und bewegen sich mehr im
Alltag. Soziale Beziehungen scheinen gesundes Verhalten und gesundheitliches Wohlbefinden zu
begünstigen. Abnehmspritzen kein Lifestyleprodukt Gesunder Lebensstil
oder Gesundheitsbehandlung? Medikamente zur Schlafregulierung oder der Einsatz von
Abnehmspritzen versprechen schnellere Wirkung. Dafür ist eher offen, wer unzufrieden mit seiner
psychischen Gesundheit ist. Doch GLP-1 Medikamente wie Abnehmspritzen treffen mehrheitlich
(78%) auf grosse Skepsis. Nur wenige können sich vorstellen, Abnehmspritzen bei
Gewichtsproblemen einzusetzen. Diese sind somit noch weit davon entfernt, ein Lifestyleprodukt zu
werden. Trotz meist negativer Haltung unterstützt die Mehrheit (59%) das aktuelle solidarische
Finanzierungsprinzip, wonach bei einer entsprechenden Diagnose die Grundversicherung die Kosten
übernimmt. Ältere fühlen sich gesünder und sind aktiver in der Selbstfürsorge Personen über 60 Jahre sind deutlich zufriedener mit ihrer Gesundheit als Jüngere und fühlen
sich weniger gestresst. Weiter sind sie aktiver, was leichte Bewegung angeht, und bereiten häufiger
Mahlzeiten mit frischen Zutaten selbst zu. Menschen pflegen ihre psychische Fitness je nach
Lebensalter auch unterschiedlich. Während für Erwachsene im Erwerbsalter die Work-Life-Balance
wichtig für ihre psychische Fitness ist, sind für ältere Personen soziale Beziehungen und Bewegung
im Alltag und in der Natur entscheidend. Generell kümmern sich über 60-Jährige aktiver um ihre
psychische Fitness. Wenn es darum geht, was man selbst zur Stärkung der psychischen Fitness tut,
gehört Bewegung und raus in die Natur gehen für alle Altersgruppen ganz oben auf die Agenda. Und
im Verlauf des Lebens wird beides immer wichtiger. Gesundheitsvorsorge: Selbst
entscheiden, kollektiv finanzieren Wen sehen Menschen in der Schweiz als
verantwortlich für die Gesundheitsvorsorge und Prävention? Wie bereits im Vorjahr finden rund 80%,
dass jeder selbst die Hauptverantwortung trägt - Staat, Krankenkassen und Arbeitgeber sind
mitverantwortlich. Gegenüber dem Vorjahr hat der Anteil derjenigen leicht zugenommen, welche die
Krankenkassen als hauptverantwortlich sehen. Ein Fünftel der jungen Erwachsenen ist dieser
Ansicht. Wenn es um die finanzielle Verantwortung für die Gesundheitsvorsorge geht, wird diese von
27% der Befragten beim Individuum gesehen, während knapp die Hälfte diese den Krankenkassen
oder dem Staat und somit dem System zuschreiben. Eigenverantwortung ist also vor allem beim
Entscheiden und Handeln hoch im Kurs, die Kosten werden gerne dem Kollektiv übertragen.
Über die Studie Der Präventionsradar Schweiz ist eine Studie im Auftrag der
Stiftung Sanitas Krankenversicherung, erstellt vom Markt- und Sozialforschungsinstituts intervista.
Ziel ist es, aktuelle Einstellungen und Verhaltensweisen der Schweizer Bevölkerung rund um
Gesundheitsförderung und Prävention sichtbar zu machen. 2026 lag der Fokus auf der Rolle von
sozialen Beziehungen und dem Einfluss des Alters auf das Gesundheitsverhalten. Befragt wurde eine
repräsentative Stichprobe von 2037 Personen im Alter von 18-84 Jahren aus der deutsch-,
französisch- und italienischsprachigen Schweiz. Die Online-Befragung wurde vom 20.-29. Januar
2026 im intervista Online-Panel durchgeführt. Hier geht's zum Studienbericht und
ausführlichen Report "Präventionsradar Schweiz 2026": https://www.sanitas.com/praeventionsradar-2026 Pressekontakt: Stiftung Sanitas
Krankenversicherung: Isabelle Vautravers, Geschäftsführerin Stiftung: isabelle.vautravers@sanitas.com oder 079 64125 78 Intervista: Felix Bernet, Mitglied der
Geschäftsleitung: felix.bernet@intervista.ch oder 031 511 39 03
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