Für das Geschäftsjahr 2025 wird ein Einnahmenüberschuss von rund 153'000 Franken ausgewiesen. Der Überschuss ist vor allem auf höhere Entschädigungen durch andere Kantone sowie Drittmittel im Leistungsbereich Forschung und Entwicklung zurückzuführen. Im Juni 2025 feierten 53 Studierende ihren Studienabschluss. Im September 2025 sind 64 Studierende neu in die PHSH eingetreten, was einen Anmelderekord an der PHSH bedeutet. Dieser erfreuliche Anstieg der Anmeldungen ist unter anderem zurückzuführen auf den neuen berufsintegrierten Studiengang 27+. Studierende, die diese Variante wählen, müssen mindestens 27 Jahre alt und in einem anderen Beruf tätig gewesen sein. Sie können ab dem zweiten Studienjahr neben dem Studium an der PHSH einer Lehrtätigkeit auf der Zielstufe im Umfang von ca. 50% nachgehen. Insgesamt waren im Dezember 2025 167 Studierende an der PHSH immatrikuliert. Im Leistungsbereich Weiterbildung konnten erstmals 26 Schulleiterinnen und Schulleiter die EDK-anerkannte Zusatzausbildung CAS Schulleitung erfolgreich absolvieren. Neben den laufenden Forschungsprojekten des Schweizerischen Nationalfonds und von Innosuisse konnten 2025 mehrere Projekte im Rahmen der projektgebundenen Bundesmittel eingeworben werden, sei es alleine oder in Kooperation mit anderen Pädagogischen Hochschulen. Die PHSH zieht im Sommer 2026 von der Ebnat- und Amsler-Laffon-Strasse in den Kammgarn-Westflügel in Schaffhausen um.
Jahresbericht der Schaffhauser Sonderschulen
Der Regierungsrat unterbreitet dem Kantonsrat den Jahresbericht 2025 der Schaffhauser Sonderschulen zur Genehmigung. Infolge der Schliessung der Angebote des Vereins Friedeck wurden innert kurzer Zeit zwei neue Standorte aufgebaut und in Betrieb genommen. Ein neues Schulangebot mit Tagesstruktur für Kinder und Jugendliche mit stark herausforderndem Verhalten wurde entwickelt. Zudem konnte die Fortsetzung des Timeout-Angebotes ohne Unterbruch gewährleistet werden. Obwohl für die neuen Angebote teilweise bestehendes Personal übernommen werden konnte, musste auch neues Personal rekrutiert werden. Mit der neuen Marke «LERNBAHN» wollen die Schaffhauser Sonderschulen durch vermehrte Öffentlichkeitsarbeit die Anspruchsgruppen noch besser erreichen und interessierte Fachkräfte ansprechen.
Die Jahresrechnung schliesst mit einem Verlust von rund 1,84 Mio. Franken ab. Die Zunahme an gemieteten Liegenschaften führte zu einer Erhöhung des gebundenen Vermögens. Durch die Übernahme von Mobiliar des Vereins Friedeck und den Ersatz von Notebooks entstanden höhere Investitionen. Die Mehreinnahmen der «Beiträge Trägerkanton» für Schulung, Betreuung und Transport standen in direktem Verhältnis zur erneut gestiegenen Anzahl der zugewiesenen Schülerinnen und Schüler. Die gesprochenen Lohnmassnahmen gemäss Budgetbeschluss des Kantonsrates haben die Personalausgaben zusätzlich erhöht. Die Verwaltung musste aufgrund des starken Wachstums der Sonderschulen erweitert werden. Die kurzfristige Eröffnung von zwei neuen Standorten führte zu Mehrausgaben. Zudem sind an allen Standorten – insbesondere auch an den neuen – höhere Unterhalts- und Reparaturkosten angefallen.
Das Geschäftsjahr 2025 war das 21. Jahr der Schaffhauser Sonderschulen als selbständige öffentlich-rechtliche Anstalt. Die Zusammenarbeit zwischen dem Kanton und den Schaffhauser Sonderschulen ist über eine vierjährige Leistungsvereinbarung geregelt.
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