Im Rahmen der Austauschwoche wohnen die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler während neun Tagen bei ihren Partnerschülern in der jeweils anderen Sprachregion. Sie nehmen am Unterricht teil und erleben den Alltag ihrer Partner hautnah. Heuer nehmen 26 Urner und 26 Freiburger Jugendliche an der Austauschwoche mit Farvagny/FR teil. Die Partnerschaft mit Farvagny besteht seit Sommer 2021 und umfasst sechs der insgesamt elf Oberstufenstandorte (inkl. Untergymnasium) des Kantons Uri: Erstfeld, Flüelen, Schattdorf, Silenen sowie die Kreisschulen Urner Oberland und Ursern. Die zweite Partnerschule, die der Kanton Uri in der Westschweiz hat, ist die Schule Échallens-Trois-Sapins; diese pflegt den Sprachaustausch mit den restlichen fünf Oberstufenstandorte (inkl. Untergymnasium).
Ergriffene Massnahmen wirken
Die Austauschwochen sind eine direkte Folge von Massnahmen, die der Erziehungsrat im Jahr 2019 beschlossen hat, um die Französischkenntnisse der Schülerinnen und Schüler zu stärken. Dazu gehört auch die seit Sommer 2020 bestehende (Teilzeit-)Stelle der kantonalen Austauschverantwortlichen (KAV); sie unterstützt die Schulen in Uri bei Partnerschaften mit der Romandie. Reale und virtuelle Austauschaktivitäten ermöglichen eine reale Verwendung der gelernten Sprache. Der direkte Kontakt zu Sprecherinnen und Sprechern der anderen Sprachregion fördert darüber hinaus das interkulturelle Verständnis und kann die Motivation für das Lernen nachhaltig stärken. Ausserdem werden soziale und überfachliche Kompetenzen gefördert. Im Schuljahr 2024/2025 haben 152 Urner Schülerinnen und Schüler der 2. Oberstufe an einer Austauschaktivität mit der Romandie teilgenommen. Dies entspricht einer Quote von rund 40 Prozent.
Sprache stärkt Zusammenhalt
Um sich ein direktes Bild vor Ort zu machen, besuchte der Erziehungsrat am 24. April 2026 die Partnerschule ein Farvagny. Die Ratsmitglieder erhielten so wertvolle Einblicke in den Unterricht und führten Gespräche mit den am Austausch beteiligten Schülerinnen und Schülern beider Kantone. Exemplarisch für die Begeisterung der teilnehmenden Schülerinnen und Schülern steht die Aussage von Kim aus dem Kanton Uri: «Der ganze Austausch ist nur positiv. Man lernt so viel Neues kennen. Ich würde sofort wieder mitmachen und es weiterempfehlen.» Weiter nutzte der Erziehungsrat die Gelegenheit, auch mit den Bildungsverantwortlichen des Kantons Freiburg ins Gespräch zu kommen, unter ihnen Staatsrätin Sylvie Bonvin-Sansonnens, Bildungsdirektorin von Freiburg.
«Der Besuch des Erziehungsrats macht die Zusammenarbeit über die Sprachgrenze hinweg sichtbar und würdigt das Engagement der Schülerinnen und Schüler und der Lehrpersonen», sagt Regierungsrat Georg Simmen, Bildungs- und Kulturdirektor des Kantons Uri und Präsident des Erziehungsrats. «Mit unseren Austauschaktivitäten setzen wir zum einen die Vorgaben des Lehrplans 21 um, zum anderen leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Zusammenhalt unseres vielsprachigen Landes.»
Medienkontakt:
Regierungsrat Georg Simmen, Bildungs- und Kulturdirektor und Präsident des Erziehungsrats
Telefon 041 875 22 55, E-Mail georg.simmen@ur.ch
www.kmu-press.ch ist ein Angebot von www.help.ch. Nutzen Sie KMU-Press.ch, die spezialisierte Plattform für Pressemitteilungen von Schweizer KMU.
Als Betreiber von KMU-Press.ch steht HELP.ch für hohe Reichweite, professionelle Veröffentlichung und maximale Sichtbarkeit Ihrer Unternehmensnews.
Mit einer Vielzahl an Ressourcen und Lösungen, die gezielt auf die Bedürfnisse von Schweizer KMU zugeschnitten sind, bietet HELP.ch eine leistungsstarke Plattform für Unternehmenskommunikation und Online-Sichtbarkeit.