2025 wurden in der Schweiz über 316'000 Velos oder E-Bikes verkauft. Gemäss Zahlen von
Velosuisse ist dabei die Kategorie der E-City Bikes mit Unterstützung bis 25 km/h die meistverkaufte
Kategorie: Über 47'000 Bikes (gut 15 Prozent des Gesamtmarktes) wurden vergangenes Jahr in
dieser Kategorie verkauft. Beim E-Bike-Kauf sind der Einsatzzweck (Pendeln,
Freizeitnutzung) relevant. Der TCS hat zusammen mit dem Velojournal acht Light-Assist E-Bikes mit
einem Maximalpreis von 5000 Franken miteinander verglichen. Diese Produktkategorie ist für den
städtischen Verkehr entwickelt, also für eher kürzere Distanzen. Verglichen wurden Bikes, welche
leichter als 23 Kilogramm sind und über einen Akku von maximal 500 Wh verfügen. Getestet wurden
Motorenleistung, Fahreigenschaften, Sicherheit, Handhabung sowie Materialqualität wie etwa die
Beleuchtung. Leicht, effizient - aber mit Zielkonflikten Die getesteten Light-
Assist E-Bikes sind durch ihr geringes Gewicht und die etwas schwächeren Motoren besonders
effizient und erreichen Reichweiten von etwa 35 und 60 Kilometern. Allerdings zeigt der Test einen
klaren Zielkonflikt: Modelle mit hoher Motorleistung bieten mehr Unterstützung, verbrauchen jedoch
mehr Energie und erzielen geringere Reichweiten. Leichtere, weniger leistungsstarke Bikes sind
effizienter, stossen aber insbesondere bergauf schneller an ihre Grenzen. Deutliche
Unterschiede zeigen sich auch bei der Handhabung und Sicherheit. Systeme mit Bedienung am
Lenker - insbesondere bei Modellen von Cube und Canyon - schneiden am besten ab. Bei der
Beleuchtung und den Bremsen erreichen mehrere Modelle gute Resultate, während einzelne Bikes
Einschränkungen bei Sichtbarkeit oder Bedienkomfort aufweisen. Mehrheitlich gute
Produkte, ein Testsieger Als klarer Testsieger geht das Cube Nulane Hybrid C:62 Race
400X FE hervor. Es kombiniert ein geringes Gewicht mit einem leistungsstarken Motor und guten
Fahreigenschaften. Auch in der Praxis überzeugt das Modell und erreicht die beste
Gesamtbewertung. Ebenfalls sehr empfehlenswert sind das BIXS District-E1 und das Canyon
Citylite:ON, die mit soliden Gesamtleistungen überzeugen. Während das Canyon mit dem stärksten
Motor im Test punktet, zeigt das Bixs ein ausgewogenes Gesamtpaket ohne markante Schwächen.
Im weiteren Feld schneiden das Schindelhauer Emil, das Ampler Curt und das Cresta e-
Largo ebenfalls gut ab. Das Schindelhauer bietet hohen Komfort und hochwertige Komponenten. Das
Ampler punktet mit geringem Gewicht und innovativer USB-C-Ladefunktion. Das Cresta überzeugt
mit guter Beleuchtung, weist jedoch die geringste Reichweite im Test auf. Asfalt und Rose
mit Einschränkungen Das Asfalt GT2 erreicht insgesamt ebenfalls eine empfehlenswerte
Bewertung, zeigt jedoch Schwächen bei Komfort und Bedienung. Insbesondere der harte Sattel
wurde von den Testern als sehr unbequem bewertet. Am Ende des Rankings liegt das Rose Sneak-
Plus. Trotz der besten Reichweite und geringstem Gewicht im Test schränkt das Single-Speed-
Konzept die Alltagstauglichkeit insbesondere in hügeligem Gelände deutlich ein. Wer
hauptsächlich in der Stadt und gerne auch etwas sportlich unterwegs ist, für den sind Light-Assist E-
Bikes eine gute Option. Sie sind nicht nur angenehm zu fahren, sondern sind auch viel leichter in den
Velokeller zu tragen. Da der Akku bei den meisten Bikes nicht ausbaubar ist, braucht es zum Laden
jedoch eine Steckdose draussen oder im Velokeller.
Pressekontakt: Vanessa Flack, Mediensprecherin TCS Tel. 058 827 34 41 |
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