Das von ENV in Zusammenarbeit mit BCJ initiierte Projekt „Lebendige Schulgärten“ hat zum Ziel, die Biodiversität zu fördern und dabei Schüler, Lehrer und die lokale Bevölkerung aktiv einzubinden. Die Partnerschaft mit BCJ stellt finanzielle Mittel für die Landschaftsgestaltung rund um die Schulen bereit: Wildblumenwiesen, Hecken, alte Bäume, Gemüsegärten, Teiche für Amphibien und andere Bereiche, die die heimische Flora und Fauna unterstützen.
Nach der Ankündigung des Projekts „Lebende Gärten in der Schule“ im Oktober 2025 hatten interessierte Gemeinden und Schulbezirke bis Ende Februar Zeit, ihre Bewerbungen für den Projektjahrgang 2026 einzureichen. Bis zum Ende dieser Frist gingen nicht weniger als acht Bewerbungen ein. Die vier für den Jahrgang 2026 ausgewählten Projekte sind:
Schulbezirk Freiberge Ost und Gemeinde Les Enfers;
Schulbezirk und Gemeinde Fontenais;
Schulbezirk und Gemeinde Courtételle;
Schulbezirk und Gemeinde Courrendlin.
Jedes dieser Projekte wird mit bis zu 30.000 Franken kofinanziert, und zwar durch eine Aufteilung zwischen BCJ, ENV und den betroffenen Gemeinden.
Über die praktischen Aspekte hinaus ist „Lebende Gärten in der Schule“ Teil eines pädagogischen und partizipativen Ansatzes. Die Schülerinnen und Schüler werden in jeder Phase – von der Planung bis zur Umsetzung – eingebunden und profitieren von der Unterstützung des Bildungsministeriums und des Programms „Öko-Schulen“ des Vereins „J’aime ma Planète“. Dieser Ansatz zielt darauf ab, das Verständnis für die Problematik der Biodiversität zu vertiefen, die Entdeckung der Natur durch praktische Erfahrungen zu fördern und das Bewusstsein dafür schon in jungen Jahren zu stärken.
Die ausgewählten Projekte dienen als inspirierende Beispiele für zukünftige Vorhaben. Der Prozess läuft bis 2028 weiter; im Herbst 2026 erfolgt eine neue Projektausschreibung an alle Gemeinden und Schulbezirke der Jura-Region.
Die bevorstehende Umsetzung dieser Projekte leistet somit einen konkreten Beitrag zur Förderung der Biodiversität, deren Erosion und Rückgang in besorgniserregender Weise fortschreitet.
Medienkontakt:
Nathalie Simon, Leiterin Kommunikation der Banque Cantonale du Jura, Tel. 032 465 14 82
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