fedpol Jahresbericht 2025: Ein Jahr im Zeichen der Bekämpfung der Organisierten Kriminalität


Der Jahresbericht 2025 ist online. Er gibt Einblick in Fälle, Operationen und Zahlen zur Arbeit des Bundesamts für Polizei (fedpol) – mit besonderem Fokus auf die Bekämpfung der Organisierten Kriminalität und ihrer verschiedenen Erscheinungsformen.

Menschenhändler, die ihre Opfer unter anderem in der Sexarbeit ausbeuten; kriminelle Organisationen, die illegale Gelder waschen, indem sie in Immobilien und Luxusgüter investieren; Cyberkriminelle, die gezielt Schweizer Webseiten angreifen und Jugendliche, die über soziale Medien für Straftaten rekrutiert werden. Die Organisierte Kriminalität (OK) hat viele Gesichter - fedpol geht entschieden dagegen vor.

Dies belegen die Fälle, in die der Jahresbericht 2025 vertieft Einblick gewährt. Er beleuchtet die Zusammenarbeit mit Partnerbehörden, stellt zentrale Instrumente der Polizeiarbeit vor und gibt einen Ausblick für das laufende Jahr. Dazu gehört unter anderem die Erarbeitung des Nationalen Aktionsplans zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität bis Ende 2026.

Von internationalen Fahndungen über Staatsbesuche bis hin zu Paketbomben
Neben der Bekämpfung der OK ist fedpol in weiteren Bereichen der inneren Sicherheit der Schweiz aktiv:

Ein international gesuchter Tatverdächtiger lebte unter verschiedenen Decknamen in mehreren europäischen Ländern – bis er in der Schweiz dank verlässlicher biometrischer Informationssysteme identifiziert und verhaftet wurde.

Vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen ist die Schweiz als diplomatische Drehscheibe besonders gefordert: 1305 völkerrechtlich geschützte Personen wurden 2025 von fedpol und seinen Partnerbehörden geschützt.

Nach Erpressungen und Bombenanschlägen im Genfer Uhrensektor bildeten fedpol und die Kantonspolizei Genf eine gemeinsame Taskforce. Im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit wurden unter anderem Spezialistinnen und Spezialisten von Europol beigezogen. Moderne Analysetools zur Nachverfolgung von Kryptowährungstransaktionen trugen entscheidend zum Ermittlungserfolg bei.

Diese und weitere Beispiele zeigen: Die nationale und internationale Zusammenarbeit ist zentral für eine wirksame Kriminalitätsbekämpfung. Das belegen auch die Zahlen im Jahresbericht 2025: Tausende Fahndungstreffer im Schengener Informationssystem, mehrere hundert Einreiseverbote sowie über 20'000 Verdachtsmeldungen im Zusammenhang mit Geldwäscherei, Terrorismusfinanzierung und Geldern krimineller Herkunft.

Sie finden den fedpol Jahresbericht 2025 hier: https://fedpol.report/de/


Medienkontakt:
Kommunikation fedpol
+41 58 463 13 10
media@fedpol.admin.ch




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