Betriebsgewinn um 3% gesteigert
Swiss Life steigerte im Geschäftsjahr 2025 das Betriebsergebnis im Versicherungsgeschäft auf CHF 1,10 Milliarden, was in lokaler Währung einem Plus von 6% entspricht. Das Fee-Ergebnis kam auf CHF 858 Millionen zu stehen (2024: CHF 870 Millionen), wozu die eigenen Beraterkanäle sowie eigene und fremde Produkte einen starken Beitrag leisteten. Insgesamt konnte die Swiss Life-Gruppe den Betriebsgewinn in lokaler Währung um 3% auf CHF 1,83 Milliarden steigern. Trotz CHF 35 Millionen höherer Steueraufwendungen erreichte der Reingewinn mit CHF 1,26 Milliarden das Vorjahresniveau.
Die Prämieneinnahmen beliefen sich auf CHF 20,9 Milliarden, ein Anstieg von 3% in lokaler Währung, wobei sämtliche Versicherungssegmente zum Wachstum beitrugen. Swiss Life konnte das Fee- Geschäft weiter ausbauen und erzielte Fee-Erträge von insgesamt CHF 2,59 Milliarden. Das Wachstum von 5% in lokaler Währung ist auf die eigenen Beraterkanäle (+5%), eigene und fremde Produkte und Dienstleistungen (+5%) und Swiss Life Asset Managers (+2%) zurückzuführen.
Die Contractual Service Margin (CSM), die Bilanzgrösse, welche die künftigen Gewinnbeiträge aus dem bestehenden Versicherungsgeschäft umfasst, stieg um fast eine Milliarde auf CHF 15,3 Milliarden per Ende 2025 (31. Dezember 2024: CHF 14,4 Milliarden).
Die direkten Anlageerträge blieben stabil bei CHF 4,13 Milliarden, was einer direkten Anlagerendite von 2,9% entspricht (2024: 2,9%). Die Nettoanlageerträge beliefen sich auf CHF 3,79 Milliarden (2024: CHF 3,73 Milliarden) und die Nettoanlagerendite lag bei 2,7% (2024: 2,6%).
Wachstum in allen Divisionen
In der Schweiz konnte Swiss Life die Prämieneinnahmen um 3% auf CHF 10,2 Milliarden steigern (2024: CHF 9,91 Milliarden). Die im teilautonomen Geschäft verwalteten Vermögen betrugen per Ende 2025 CHF 8,38 Milliarden (31. Dezember 2024: CHF 7,78 Milliarden). Das Fee-Ergebnis lag stabil bei CHF 55 Millionen. Das Segmentergebnis stieg um 4% auf CHF 891 Millionen, dies aufgrund eines höheren Betriebsergebnisses im Versicherungsgeschäft. Der Cash-Transfer an die Holding kam auf CHF 0,65 Milliarden zu stehen und lag damit CHF 0,09 Milliarden unter dem Vorjahr, in dem ein Einmaleffekt von CHF 0,12 Milliarden enthalten war.
In Frankreich verzeichnete Swiss Life Prämieneinnahmen in der Höhe von EUR 8,09 Milliarden, ein Anstieg von 4%. Im Lebengeschäft stiegen die Prämien um 5%. Der Anteil anteilgebundener Lösungen lag mit 69% deutlich über dem Markt (39%). Die Fee-Erträge erhöhten sich um 10% auf EUR 593 Millionen. Das Fee-Ergebnis stieg um 7% auf EUR 195 Millionen. Das Segmentergebnis erhöhte sich um 8% auf EUR 361 Millionen, dies auch aufgrund eines höheren Betriebsergebnisses im Versicherungsgeschäft. Die Division erzielte einen Cash-Transfer an die Holding von EUR 191 Millionen, ein Plus von 3%.
Bei Swiss Life in Deutschland stiegen die Prämieneinnahmen um 2% auf EUR 1,54 Milliarden. Die Fee- Erträge erhöhten sich um 7% auf EUR 881 Millionen. Das Fee-Ergebnis stieg um 6% auf EUR 127 Millionen. Das Segmentergebnis wuchs um 6% auf EUR 205 Millionen. Der Cash-Transfer an die Holding belief sich auf EUR 106 Millionen, was einem Plus von 2% entspricht.
In der Markteinheit International konnten die Prämieneinnahmen um 6% auf EUR 1,83 Milliarden gesteigert werden. Die Fee-Erträge kamen auf EUR 379 Millionen zu stehen, ein Minus von 1%. Das Fee-Ergebnis stieg um 1% auf EUR 91 Millionen. Das Segmentergebnis erhöhte sich um 10% auf EUR 130 Millionen, dies hauptsächlich aufgrund eines höheren Betriebsergebnisses im Versicherungsgeschäft. Der Cash-Transfer an die Holding lag mit EUR 73 Millionen 9% über dem Vorjahr.
Swiss Life Asset Managers konnte 2025 die Nettoneugeldzuflüsse im TPAM-Geschäft aufgrund starker Zuflüsse in Wertschriften und Immobilien auf CHF 17,7 Milliarden fast verdoppeln (2024: CHF 9,5 Milliarden). Die im TPAM-Geschäft verwalteten Vermögen erhöhten sich per Ende 2025 auf CHF 146 Milliarden (31. Dezember 2024: CHF 125 Milliarden). Die Gesamterträge von Swiss Life Asset Managers beliefen sich auf CHF 1,15 Milliarden (2024: CHF 1,16 Milliarden). Das TPAM-Geschäft leistete dazu einen Beitrag von CHF 795 Millionen (2024: CHF 802 Millionen), wobei höhere wiederkehrende Erträge durch tiefere nicht wiederkehrende Erträge kompensiert wurden. Das Segmentergebnis ging um 7% auf CHF 414 Millionen zurück, da die nicht wiederkehrenden Erträge von TPAM unter dem sehr starken Vorjahresniveau lagen. Der Cash-Transfer an die Holding nahm im Vergleich zum Vorjahr um 3% auf CHF 250 Millionen zu, wobei das Vorjahr einen Einmaleffekt von CHF 20 Millionen enthielt.
«Swiss Life 2027» gut auf Kurs
Mit dem Jahresergebnis 2025 schliesst Swiss Life ein erfreuliches erstes Jahr im Unternehmensprogramm «Swiss Life 2027» ab. Swiss Life will bis 2027 das Fee-Ergebnis auf über CHF 1 Milliarde ausbauen (2025: CHF 858 Millionen) und in jedem Jahr des Programms eine Eigenkapitalrendite von 17 bis 19% erzielen (2025: 17,2%). Zudem will Swiss Life den kumulierten Cash- Transfer an die Holding in den drei Jahren des Programms auf CHF 3,6 bis 3,8 Milliarden steigern (2025: CHF 1,22 Milliarden). Ausserdem strebt Swiss Life in jedem der drei Jahre eine Dividendenausschüttungsquote von über 75% an (2025: 82%) und will die Dividende je Aktie erhöhen (Geschäftsjahr 2025: CHF 36.50, ein Plus von 4% gegenüber dem Vorjahr).
Per 31. Dezember 2025 geht die Swiss Life-Gruppe von einer SST-Quote von rund 210% aus (31. Dezember 2024: 201%). Damit liegt die Solvenzquote oberhalb der strategischen Ambition von 140 bis 190%. Das bis Ende Mai 2026 laufende Aktienrückkaufprogramm in der Höhe von CHF 750 Millionen verläuft nach Plan.
Anträge an die Generalversammlung
Der Verwaltungsrat wird den Aktionären anlässlich der Generalversammlung vom 7. Mai 2026 eine Dividende von CHF 36.50 je Aktie vorschlagen (Vorjahr: CHF 35.00). Die Dividendenausschüttung erfolgt am 13. Mai 2026.
Wie bereits kommuniziert, stellen sich die langjährigen Verwaltungsratsmitglieder Henry Peter und Adrienne Corboud Fumagalli an der Generalversammlung 2026 nicht zur Wiederwahl. Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung 2026 Luisa Delgado und Patrick Frost zur Wahl in den Verwaltungsrat vor. Alle übrigen Mitglieder des Verwaltungsrats stellen sich zur Wiederwahl, Verwaltungsratspräsident Rolf Dörig für eine letzte Amtsperiode bis zur Generalversammlung 2027.
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