Die saisonbereinigte Zahl der Arbeitslosen erhöhte sich im März 2026 gegenüber dem Vormonat um 1’501 (+1,1%) auf 141’638. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote verharrte im März 2026 bei 3,0%.
Von Februar 2026 auf März 2026 ist die Zahl der Jugendarbeitslosen (15- bis 24-Jährige) um 858 Personen (-6,4%) auf 12’645 gesunken. Gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht dies einer Zunahme von 933 Personen (+8,0%). Die Jugendarbeitslosenquote sank im März 2026 gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozentpunkte auf 2,9%.
Die Zahl der älteren Arbeitslosen (50- bis 64-Jährige) lag im März 2026 um 1’103 oder -2,6% unter dem Vormonatswert bei 40’638. Im Vergleich zum Vorjahresmonat erhöhte sie sich um 3’935 Personen (+10,7%). Die Arbeitslosenquote Älterer belief sich im März 2026 auf 2,8%, 0,1 Prozentpunkte tiefer als im Vormonat.
Stellensuchende
Insgesamt wurden im März 2026 234’815 Stellensuchende registriert, 741 Personen weniger als im Vormonat (-0,3%). Gegenüber dem Vorjahresmonat stieg diese Zahl damit um 22’425 Personen (+10,6%). Die Stellensuchendenquote verharrte im März 2026 bei 5,0%.
Die um saisonale Einflüsse bereinigte Zahl der Stellensuchenden erhöhte sich im März 2026 gegenüber dem Vormonat um 4’057 (+1,8%) auf 227’901. Die saisonbereinigte Stellensuchendenquote stieg im März 2026 gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 4,8%.
Aussteuerungen
Gemäss Datenstand Ende März 2026, belief sich die Zahl der Personen, welche ihr Recht auf Arbeitslosenentschädigung im Verlauf des Monats Januar 2026[1] ausgeschöpft hatten, auf 2’567. Dies sind 500 Personen weniger (-16,3%) als im Dezember 2025.
Offene Stellen
Im März 2026 waren 48’843 offene Stellen bei den RAV gemeldet, 698 mehr als im Vormonat (+1,4%). 32’722 (67%) Stellen unterliegen der Meldepflicht. Im Vergleich zur Vorjahresperiode wurden insgesamt 6’313 offene Stellen mehr gezählt (+14,8%).
Saisonbereinigt ergibt sich für den März 2026 gegenüber dem Vormonat eine Abnahme von 651 offenen Stellen (-1,4%) auf 45’230.
Kurzarbeit
Gemäss Datenstand Ende März 2026, waren im Dezember 2025[2] 11’454 Personen von Kurzarbeit betroffen, 1’592 weniger (-12,2%) als im November 2025 nach einem Erfassungszeitraum von drei Monaten. Die Anzahl der betroffenen Betriebsabteilungen nach einem Erfassungszeitraum von drei Monaten verringerte sich gegenüber dem November 2025 um 139 (-16,8%) auf 689.
ASAL 2.0
Das Auszahlungssystem hat die erforderliche technische Stabilität erreicht. Seit Februar sind keine grösseren technischen Störungen mehr aufgetreten. Dadurch können Massnahmen zur weiteren Verbesserung der Performance sowie zur Erleichterung von Arbeitsprozessen kontinuierlich umgesetzt werden.
Diese Fortschritte zeigen sich auch im Auszahlungsvolumen: Ende März entsprachen die ausbezahlten Beträge den gemäss Hochrechnungen des SECO erwarteten Werten. Rückstände bestehen derzeit insbesondere noch bei den Neuanmeldungen. Diese Rückstände werden kontinuierlich abgebaut. Die vollständige Abarbeitung wird voraussichtlich noch einige Wochen in Anspruch nehmen. Bei finanziellen Engpässen können sich die Versicherten bei ihrer Arbeitslosenkasse melden, um Vorschüsse zu beantragen.
Trotz laufend vorgenommenen Verbesserungen ist die Systemgeschwindigkeit noch nicht auf dem gewünschten Niveau. Dies führt zu einer grossen Belastung der Mitarbeitenden der Arbeitslosenkassen. Das SECO dankt den versicherten Personen für ihre Geduld sowie den Mitarbeitenden der Durchführungsstellen der Arbeitslosenversicherung für ihren ausserordentlichen Einsatz.
Medienkontakt:
Françoise Tschanz
Mediensprecherin
Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF
Staatssekretariat für Wirtschaft SECO
+ 41 58 463 05 70
medien@seco.admin.ch
Fabian Maienfisch
Stv. Ressortleiter und Mediensprecher
Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF
Staatssekretariat für Wirtschaft SECO
+ 41 58 462 40 20
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