Ostern findet dieses Jahr relativ früh statt. Dazu kommt, dass in 19 Kantonen die Frühlingsferien
vor oder gleich nach Ostern beginnen und auch in mehreren deutschen Bundesländer die Ferien
starten. Zusammen mit dem nasskalten Wetter der letzten Tage dürfte dies für einen grösseren
Andrang auf den Strassen Richtung Süden sorgen. Insbesondere am Gotthard-Tunnel ist ein hohes
Verkehrsaufkommen zu erwarten. Letztes Jahr mussten Autofahrerinnen und Autofahrer am
Gotthard zeitweise viel Geduld mitbringen. Am Karfreitag wuchs der Stau bis auf 15 Kilometer. In den
letzten zehn Jahren war die Kolonne am Nordportal nur im Jahr 2022 noch länger. Bei der Rückreise
staute sich der Verkehr am Südportal bis auf 10 Kilometern. An den Rekord-Osterstau aus dem Jahr
1998 kommen diese Werte allerdings nicht heran. Damals war der Stau 25 Kilometer lang.
Stau bis Karfreitag-Abend Reisende, die bereits vor dem Gründonnerstag Richtung
Süden fahren, müssen mit maximal einer Stunde Wartezeit am Gotthard rechnen. Am
Gründonnerstag nimmt das Verkehrsaufkommen voraussichtlich stark zu und insbesondere nach
dem Mittag sind Wartezeiten von mehr als zwei Stunden zu erwarten. Abgesehen von einer kurzen
Zeitspanne in der Nacht auf Freitag dürften die Staus bis am Abend des Karfreitags andauern. Nach
dem Gotthard müssen Reisende auch am Grenzübergang Chiasso-Brogeda genügend Zeit
einplanen. Der Rückreiseverkehr beginnt erwartungsgemäss bereits am Ostersonntag. Ab Mittag
müssen Reisende am Gotthard-Südportal Wartezeiten von 1,5 Stunden einplanen. Am Ostermontag
nimmt der Verkehr ab 9 Uhr laufend zu und am Nachmittag bis in den Abend kann der Zeitverlaust 3
Stunden betragen. Im Verlauf der Woche sind jeweils am Nachmittag und gegen Abend ebenfalls
Staus zu erwarten. Wer den Stau am Gotthard vermeiden möchte, fährt entweder
frühmorgens durch den Tunnel oder wählt eine alternative Route. Für Reisende aus dem Grossraum
Zürich und der Ostschweiz empfiehlt das Astra eine Umfahrung über die San Bernardino-Route
(A13). Diese Alternative wird empfohlen, sobald am Gotthardtunnel die Wartezeit über eine Stunde
steigt. Allerdings kann es auch auf dieser Route zu Behinderungen kommen. Wer aus dem Mittelland
in Richtung Süden will, kann mit dem Autozug durch den Lötschberg oder den Simplon fahren. Pässe sind noch keine Alternative Für Autofahrer aus der Westschweiz ist der
Grosse St. Bernhard eine ideale Alternative. Im Vergleich zum Gotthardtunnel ist die Fahrt durch den
Grossen St. Bernhard jedoch kostenpflichtig und zu den Spitzenzeiten kann es ebenfalls zu Stau
kommen. Je nach Route ist für Reisende aus der Westschweiz auch der Montblanc-Tunnel zwischen
Frankreich und Italien eine Option. Gemäss dem Tunnelbetreiber ist Richtung Italien von
Gründonnerstag bis Ostersamstag mit Wartezeiten zu rechnen. In der Gegenrichtung ist das
Verkehrsaufkommen am Ostermontag am höchsten. Da die meisten Alpenpässe noch geschlossen
sind, fallen sie als Alternative weg. Aktuelle Infos bietet das Alle Infos in der TCS App Die
aktuellsten Pressekontakt: Marco Wölfli, Mediensprecher TCS Tel. 058 827 34 03 |
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