Der Winter startete bereits im Dezember stark. Früh einsetzender Schneefall in Kombination mit
technischer Beschneiung im November sowie stabile Pistenverhältnisse über die Feiertage sorgten
für eine hohe Nachfrage. Gleichzeitig lagen die Feiertage günstig, während anhaltender Nebel im
Mittelland zusätzliche Gäste ins Berner Oberland brachte. Frühzeitige Buchungen aus dem Vorjahr
wirkten sich ebenfalls positiv aus. Mit dem Magic Pass wurde eine bessere Auslastung
ausserhalb der traditionellen Spitzenzeiten wie den Weihnachtstagen oder den Sportferien erreicht.
Neben den Bergbahnen konnten so insbesondere Gastronomiebetriebe in den Skigebieten von
durchwegs guten Frequenzen profitieren. Die Zahlen bestätigen den Trend: Im Dezember
stiegen die Hotel-Logiernächte um 9,5 Prozent. Der Januar legte mit 6,6 Prozent auf über 49’000
Logiernächte zu. Im Februar setzte sich das Wachstum der Hotelübernachtungen mit plus 5,2
Prozent fort. Januar gewinnt weiter an Bedeutung Besonders erfreulich
entwickelte sich der Januar, der traditionell als ruhigerer Monat galt. Dieses Bild verändert sich
zunehmend. «Der Januar entwickelt sich von Jahr zu Jahr besser. Ein klassisches Januarloch gibt es
praktisch nicht mehr», sagt der Tourismusdirektor und CEO von Gstaad Saanenland Tourismus,
Flurin Riedi. Auch internationale Märkte trugen zur positiven Entwicklung bei: Der Markt USA
legte im Januar um 21 Prozent zu, während Europa über 15 Prozent zulegte. Gleichzeitig zeigte sich
im Februar eine anhaltend starke Nachfrage aus der Schweiz und aus europäischen Märkten wie
Spanien oder Italien. «Events sind ein wichtiger Bestandteil unserer Strategie, um die Saison breiter
abzustützen», ist Riedi überzeugt. «Formate wie Maze Art Gstaad im Februar oder neu das Caprices
Festival im März sowie das MICE-Geschäft helfen uns, auch traditionell schwächere Monate gezielt
auszubauen.» Magic Pass bringt gute Frequenzen während der gesamten Saison
Der erste Winter mit Magic Pass zeigte bereits erste strukturelle Effekte. Besonders auffällig
war eine gleichmässigere Verteilung der Gäste über die Saison. Besonders in pistennahen Betrieben
und bei Ferienwohnungen belegt die Entwicklung eine zusätzliche Nachfrage gegenüber dem Vorjahr.
Bei den Bergbahnen erhöhte sich die Zahl der Spitzentage mit rund 12’000 Gästen im
gesamten Gebiet mit über 200 Pistenkilometern nur von zwei auf sechs Tage. Gleichzeitig stieg
jedoch vor allem die Frequenz ausserhalb der klassischen Spitzenzeiten deutlich an. Im Januar lag
der durchschnittliche Tageswert bei rund 4700 Gästen und damit rund 42 Prozent über dem Vorjahr.
Matthias In-Albon, Geschäftsführer der Bergbahnen Destination Gstaad, ordnet ein: «Die
Saison zeichnete sich durch eine deutlich gleichmässigere zusätzliche Auslastung aus. Der Magic
Pass spricht Schneesportler:innen aus einem grösseren regionalen Einzugsgebiet an: Wir
verzeichnen viele Gäste aus der Romandie sowie aus dem Raum Bern. Gleichzeitig konnten wir
ehemalige Top4-Gäste wieder für unsere Skigebiete gewinnen.» Die stabilere Nachfrage trage
wesentlich zur lokalen Wertschöpfung in der Berggastronomie bei: «Die gleichmässigere Auslastung
hilft uns, in der Gastronomie verlässlicher zu planen, bisherige strukturelle Defizite zu eliminieren und
vermehrt Ganzjahresverträge anzubieten», so In-Albon. «Das ist ein wichtiger Schritt, um Fachkräfte
langfristig zu binden.» Auf dem Glacier 3000 wurden mehr Ersteintritte als im Vorjahr gezählt.
«Trotz einzelner wetterbedingter Einschränkungen im Februar ziehen wir insgesamt eine sehr
positive Bilanz», sagt Bernhard Tschannen, CEO von Glacier 3000. «Die Schneesicherheit hat uns
bereits im Dezember sehr gute Besucherzahlen beschert und im Januar steigerten wir die
Betriebstage gegenüber dem Vorjahr dank besseren Wetterbedingungen. Aktuell präsentieren sich
die Bedingungen weiterhin hervorragend für einen Skibetrieb bis Ende April.» Umgekehrt ist
die Ferienregion Gstaad für den Magic Pass ebenfalls ein Gewinn: «Gstaad ist für Magic Pass ein
echter strategischer Mehrwert und stärkt unsere Präsenz in der Deutschschweiz», freut sich
Sébastien Travelletti, CEO der Magic Mountains Cooperation. «Die Destination verbindet das Berner
Oberland mit den Waadtländer Alpen und passt perfekt zu unserer Strategie, attraktive Bergregionen
enger mit grossen Bevölkerungszentren wie Zürich, Basel und Bern zu verknüpfen.» Auch im
Bereich des Öffentlichen Verkehrs hat Gstaad Saanenland Tourismus sowie die BDG die
Zusammenarbeit mit den Bahnbetrieben gesucht. TPF und MOB boten mit dem neuen «Train des
Neiges» erstmals jedes Wochenende eine direkte und umsteigefreie Verbindung von Palézieux und
Bulle nach Gstaad und weiter nach Zweisimmen an. Dieses Angebot ermöglichte Gästen aus dem
Gruyère einen stressfreien und nachhaltigen Zugang ins Skigebiet – zum regulären ÖV-Tarif und mit
Magic Pass-Vergünstigungen. Ebenfalls neu fuhr die BLS ab Dezember 2025 einen direkten
Weekend-Schneezug von Solothurn nach Zweisimmen, dem zentralen Einstiegspunkt ins
Wintersportgebiet Gstaad. Unterschiedliche Effekte bei den Leistungsträgern der
Region In der Hotellerie fällt die Bilanz ebenfalls positiv aus. Christof Huber, Präsident
des Hotelier-Vereins Gstaad-Saanenland und Direktor des Gstaaderhofs, spricht von einer
erfolgreichen Saison. «Die Auslastung in Zimmern und Gastronomie war sehr gut, auch dank
verschiedener Events und Gruppen im MICE-Segment. Insgesamt ziehen wir bisher ein positives
Fazit zum Magic Pass.» In der Luxushotellerie wird der Einfluss differenzierter beurteilt.
Andrea Scherz, General Manager und Besitzer des Gstaad Palace, sieht vor allem langfristige
Effekte. «Wir glauben nicht, dass der Magic Pass unmittelbar zusätzliche Hotelbuchungen in unserem
Segment generiert hat. Sein Wert liegt vielmehr in der langfristigen Entwicklung der Region und der
Sicherung einer starken Bergbahninfrastruktur sowie Bergrestauration.» Auch bei den
Skischulen zeigte sich ein stabiles Bild. Fabrice Thormann, Leiter der Skischule Summer- &
Snowsports Saanen-Schönried, berichtet von einer guten Saison mit zufriedenen Gästen und guten
Pistenverhältnissen. Einen starken Einfluss des Magic Pass habe man im Unterrichtsgeschäft jedoch
nicht festgestellt. Zusätzliche Wertschöpfung in der Region Neben der
Hotellerie profitierten auch andere Bereiche der touristischen Wertschöpfung. Besonders deutlich
zeigt sich dies im Bereich der Ferienwohnungen. Über die Plattform gstaad.ch stiegen die Umsätze in
den Monaten Januar und Februar zusammen um 34 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch
der Schneesportnachwuchs spielte eine wichtige Rolle. In Zusammenarbeit mit GoSnow konnten
über 1300 Schülerinnen und Schüler an Schneesportlagern teilnehmen. Das entspricht acht
zusätzlichen Gruppen im Vergleich zum Vorjahr. Beim Programm «Deux im Schnee», zweisprachige
Schneesportlager, verbrachten zudem 430 Jugendliche aus verschiedenen Kantonen aus der
Romandie und der Deutschschweiz gemeinsam mit 52 Lehrpersonen mehrere Wochen in der
Region. Parallel dazu unterstützten Veranstaltungen wie das Sommets Musicaux de Gstaad
oder das oben erwähnte Caprices Festival die Nachfrage in traditionell ruhigeren Zeiten. Formate wie
internationale Firmenveranstaltungen oder kulturelle Events ergänzten die klassische Wintersaison
und trugen zur Auslastung im Januar sowie im späteren Saisonverlauf bei. Für Flurin Riedi
bestätigt diese Wintersaison mehrere strategische Ansätze der Destination. «Die Entwicklung zeigt,
dass sich Investitionen in eine breitere saisonale Auslastung auszahlen. Gleichzeitig wird deutlich,
dass wir die Infrastruktur und Mobilität langfristig weiterentwickeln müssen, um auch zukünftiges
Wachstum gut bewältigen zu können. Kontakt für weitere Fragen: Gstaad
Saanenland Tourismus
Ariane Ludwig-Meichtry
Leitung Marketing & PR,
Mediensprecherin
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