Am Die am 15. Dezember 2025 verabschiedete Erklärung stellt einen
bedeutenden Wendepunkt für die globale Sicht auf das Thema Mundgesundheit dar. Weltweit sind
fast 3,7 Milliarden Menschen, also fast die Hälfte der Weltbevölkerung, von Mundkrankheiten
betroffen, die jedoch in der Vergangenheit in globalen Gesundheitsstrategien nur wenig Beachtung
gefunden haben. Ihre Aufnahme in die NCD-Agenda ist das Ergebnis von mehr als einem Jahrzehnt
nachhaltiger Lobbyarbeit einer globalen Gemeinschaft, die sich für Mundgesundheit einsetzt,
einschließlich der FDI und ihrer Partner. Die Regierungen müssen dieses politische
Engagement nun in nationale Maßnahmen, eine nachhaltige Finanzierung und integrierte
Gesundheitsprogramme umsetzen, um so die Prävention zu stärken und den Zugang zu
grundlegender oraler Gesundheitsversorgung zu erweitern – insbesondere für Bevölkerungsgruppen,
die mit den größten Hindernissen konfrontiert sind. Der Welttag der Mundgesundheit ist eine
globale Plattform zur Mobilisierung von politischen Entscheidungsträgern, Fachleuten des
Gesundheitswesens, der Zivilgesellschaft und der Bevölkerung, um Maßnahmen zur Mundgesundheit
voranzutreiben. Die Kampagne, die jedes Jahr am 20. März stattfindet, weist auf die entscheidende
Rolle hin, die die Mundgesundheit für die allgemeine Gesundheit, das Wohlbefinden und die
Lebensqualität spielt. Dieses Jahr markiert auch das letzte Kapitel der dreijährigen globalen
FDI-Kampagne „Ein gesunder Mund ist...“. Das Motto des Jahres 2026, „Ein gesunder Mund ist
ein glückliches Leben“, unterstreicht die Bedeutung der Mundgesundheit in jedem
Lebensabschnitt. „Von der Schwangerschaft über die frühe Kindheit bis ins hohe Alter
unterstützt ein gesunder Mund die Fähigkeit der Menschen zu essen, zu sprechen, Kontakte zu
knüpfen und mit Würde und Zuversicht zu leben“, sagt Dr. Anna Lella, Vorsitzende der
Arbeitsgruppe Welttag für Mundgesundheit. „Dennoch gehören Mundkrankheiten nach wie vor zu den
häufigsten Gesundheitsstörungen weltweit, obwohl sie weitgehend vermeidbar sind.“
Mundkrankheiten weisen viele der gleichen veränderbaren Risikofaktoren auf wie andere NCDs –
darunter Tabakkonsum, schädlicher Alkoholkonsum und ungesunde, zuckerreiche Ernährung –,
weshalb ihre Aufnahme in nationale Strategien zur Prävention nichtübertragbarer Krankheiten sowohl
zweckmäßig als auch wichtig ist. „Die politische Erklärung der Vereinten Nationen hat das
politische Umfeld für die Mundgesundheit verändert“, sagt Assist. Prof. Dr. Nikolai Sharkov,
FDI-Präsident. „Politische Entscheidungsträger und Regierungen müssen jetzt die Mundgesundheit in
die Bemühungen um eine allgemeine Gesundheitsversorgung und in nationale NCD-Strategien
integrieren und in die Prävention investieren. Eine enge Zusammenarbeit zwischen den einzelnen
Sektoren und Akteuren ist unerlässlich, um Ungleichheiten beim Zugang zur Gesundheitsversorgung
zu verringern.“ Ob bedeutende Fortschritte erreicht werden können, wird von starken
sektorübergreifenden Partnerschaften abhängen, so etwa von der Unterstützung durch Partner wie
„Die weltweite Anerkennung ist zwar ein bedeutender Schritt
nach vorn, aber erst durch Partnerschaften kann eine echte Wirkung erzielt werden. Durch die
Zusammenarbeit mit Organisationen wie der FDI und ihr globales Netzwerk nationaler
Zahnärzteverbände sind wir in der Lage, globale Impulse in wirksame Maßnahmen auf lokaler Ebene
umzusetzen, um die Gesundheit im Alltag zu verbessern und Initiativen wie den Welttag der
Mundgesundheit in Gemeinschaften überall auf der Welt zu verwirklichen“, so Jayant Singh,
Global Head of Oral Health bei Haleon. „Alle müssen mitwirken, wenn es darum geht, die
Mundgesundheit zu fördern. Wenn wir unsere Kräfte sektorübergreifend bündeln, können wir den
Zugang zu lebensverändernder Cleft-Versorgung für diejenigen ausweiten, die diese Hilfe am meisten
benötigen“, sagt Dr. Mónica Domínguez, Director of Global Oral Health Programs bei Smile
Train. Der heutige globale Moment der Sensibilisierung erinnert daran, dass die eigentliche
Herausforderung nun darin besteht, die politische Dynamik aufrechtzuerhalten und dieses
Bewusstsein in messbare Fortschritte für die Menschen und Gemeinschaften auf der ganzen Welt
umzusetzen. „Mundgesundheit ist für das allgemeine Wohlbefinden und die Lebensqualität
von entscheidender Bedeutung. Für echten Fortschritt ist Zusammenarbeit erforderlich, und wenn
sich der private Sektor, gemeinnützige Organisationen und das öffentliche Gesundheitswesen
zusammenschließen, können wir die Prävention stärken, den Zugang zur Versorgung erweitern und
die Ergebnisse für Menschen an jedem Ort der Welt verbessern“, sagt Karim Mansour,
President Dental Solutions bei Solventum. Das Ziel ist klar: Diskrepanzen beseitigen, damit
Mundgesundheit bis 2030 als ein für alle erreichbares Recht anerkannt wird. Über den
Welttag der Mundgesundheit Der Welttag der Mundgesundheit (World Oral Health Day
– WOHD), der jährlich am 20. März begangen wird, wurde vom Weltverband der Zahnärzte FDI ins
Leben gerufen, um das weltweite Bewusstsein für die Prävention und Bekämpfung von
Mundkrankheiten zu schärfen. Medienkontakt Francesca Nava, FDI Campaign and Social Media Manager E-Mail:
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