Morelos’ Praxis ist radikal auf Material, Raum und Präsenz fokussiert. Aus einer Weltanschauung
der Andenregion heraus – und im Dialog mit Minimal Art und Konzeptkunst – entwickelt sie eine
eigenständige Sprache zwischen Zeichnung, Malerei, Skulptur und Installation. Naturmaterialien sind
dabei Träger von Zeit, Prozess und Vergänglichkeit. Im Zentrum der Ausstellung entfaltet sich
ein weitläufiges Feld aus Erdhügeln und bemalten Holzlatten: gestapelt, geschichtet, lose gehäuft –
wie Ackerland, Topografie oder archäologische Spuren. Wände und Säulen sind mit Erdschichten
überzogen; schmale Wege führen durch eine verdichtete Atmosphäre, in der Naturverbundenheit,
indigene Spiritualität und koloniales Erbe ineinandergreifen. So wird unser entfremdetes Verhältnis
zur Natur sinnlich erfahrbar – still, konzentriert und letztlich politisch. Das Kunstmuseum
St.Gallen freut sich, während der gesamten Ausstellungsdauer erneut freien Eintritt anbieten zu
können. Ermöglicht wird dies durch das grosszügige Sponsoring der SENN Resources AG. Am Samstag, den 21. März 2026, um 13:00 Uhr findet die Vernissage der Ausstellung in
Anwesenheit der Künstlerin statt. Nach den offiziellen Eröffnungsreden folgt ein Kunstgespräch, das
Einblicke in ihr Werk und ihre künstlerische Praxis bietet. Delcy Morelos wurde 1967 in
Tierralta in der Region Córdoba in Kolumbien geboren und studierte an der Cartagena School of Fine
Arts. Sie lebt und arbeitet in Bogotá. Ihre Werke wurden in zahlreichen, internationalen
Einzelausstellungen gezeigt: El espacio vientre, MUAC Museo Universitario Arte
Contemporáneo, Mexico City (2025); Madre, Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der
Gegenwart, Berlin (2025); Profundis, CAAC Centro Andaluz de Arte Contemporáneo, Sevilla
(2024); nterwoven, Pulitzer Arts Foundation, St. Louis, Missouri (2024); El abrazo, Dia
Chelsea, New York (2023); El lugar del alma, Museo Moderno, Buenos Aires; Between
Rivers, Astrup Fearnley Museet, Oslo (2024); Enie, Fundación NC-Arte, Bogotá (2018);
Inner Earth, Röda Sten Konsthall, Göteborg (2018). 2022 nahm sie mit der Installation
Earthly Paradise an der 59. Biennale von Venedig in der Ausstellung The Milk of
Dreams< teil. Morelos wurde mit dem Pérez Prize in Public Art & Civic Design
(2024) und dem ARTnews Awards Established Artist of the Year (2024) ausgezeichnet. Delcy Morelos Las formas de la sombra (Die Formen des Schattens) 21.
März bis 12. Juli 2026, LOK by Kunstmuseum St.Gallen Werkangaben: Delcy
Morelos, Las formas de la sombra, 2026 Torferde, Vulkangestein, Schilf,
Bauholz/Altholz, Schwedenfarbe, Dispersionsfarbe, Armierungs-eisen, Juteschnur, Duftessenz 5,6 × 29 × 26 m, Courtesy die Künstlerin und Marian Goodman Gallery
Pressekontakt:
Nadine Sakotic
Kunstmuseum St.Gallen,
Leitung Kommunikation
T +41 71 242 06
84
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