Zudem stehen wir im Irak, in Jordanien, im Jemen, in Afghanistan, in Pakistan und in der Türkei
bereit, um unsere Hilfe bei Bedarf rasch auszuweiten. Gerne vermitteln wir bei Interesse
Interviews mit unseren Expert:innen in der Region.
Not und Verzweiflung im Libanon: Kinder klammern sich an ihre Spielsachen und Haustiere
Mehr als 831'000 Menschen, darunter 290'000 Kinder, wurden
nach Behördenangaben in den vergangenen zwei Wochen im Libanon vertrieben – und viele von
ihnen mussten selbst das Nötigste zu Hause zurücklassen. So klammern sich Kinder in überfüllten
Notunterkünften an ihre Haustiere und Spielsachen, die sie schnell mitnehmen konnten und die ihnen
ein wenig Trost spenden, wie Mitarbeitende von Save the Children berichten. «Viele Familien
mussten mitten in der Nacht mit leeren Händen fliehen. Die Kinder vermissen ihr Zuhause, ihre
Freund:innen und ihre Schulen», sagt Nora Ingdal, Länderdirektorin von Save the Children im
Libanon. «Ein Kind, das ich traf, klammerte sich an sein blaues Spielzeugauto, weil es das Einzige
war, was es von zu Hause mitnehmen konnte. Eine Familie floh mit ihrer Katze, weil sie ihren Sohn
beruhigt. In den Unterkünften ist aber nur selten ein spielendes Kind zu sehen. Die Gewalt muss ein
Ende haben. Die Kinder leiden am meisten unter dem Konflikt und die seelischen Verletzungen
werden noch lange andauern.» Mehr als 130'000 Menschen suchten in überfüllten Schulen
und Sportstadien Zuflucht. Dort gibt es zu wenige Toiletten, kaum Kochgelegenheiten und es fehlen
bei kaltem Wetter Heizungen und Decken. Hinzu kommt, dass der Zugang zu lebenswichtiger
medizinischer Versorgung unterbrochen ist, was beispielsweise auch Dialyse- oder
Krebspatient:innen betrifft. Eine Frau musste ihr Baby in einem Auto zur Welt bringen, weil die
Strassen Beiruts wegen der Massenflucht verstopft waren. Viele Menschen im Libanon
wurden bereits zum zweiten oder dritten Mal innerhalb ihres Landes vertrieben. Seit dem 2. März sind
zudem knapp 120'000 Menschen nach Syrien geflohen. Einige sitzen an der syrisch-libanesischen
Grenze fest. Save the Children verteilt im Libanon und an der Grenze zu Syrien Hilfsgüter wie
Decken, Matratzen, Kissen, Babyartikel, Hygiene-Sets und Wasser. Zudem leistet die
Kinderrechtsorganisation psychologische Erste Hilfe. Im Iran sind nach UN-Angaben bis zu 3,2
Millionen Menschen vertrieben worden und täglich kehren etwa 1700 Afghan:innen aus dem Iran
nach Afghanistan zurück. Save the Children fordert dringend ein Ende der Gewalt und
appelliert an die Konfliktparteien, das humanitäre Völkerrecht zu achten, um Kinder vor weiterem Leid
zu schützen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden im Libanon bislang 850 Menschen
getötet, darunter 103 Kinder. Um Kindern in dieser emotional belastenden Situation zu
helfen, bietet Save the Children in libanesischen Notunterkünften psychologische Betreuung sowie
Spiel- und Freizeitaktivitäten an. Darüber hinaus unterstützt die Kinderrechtsorganisation Kinder und
Familien mit Lebensmittel- und Bargeldhilfen, Kinderschutzprogrammen, Bildungsangeboten,
Wasser- und Sanitärversorgung sowie Gesundheitsdiensten. Save the Children ist auch in den
besetzten palästinensischen Gebieten, in Syrien, im Irak, im Jemen, in Afghanistan, in Pakistan, in
Jordanien und in der Türkei aktiv. Bei Interviewanfragen wenden Sie sich bitte an den
untenstehenden Kontakt. Kontakt
Melina Stavrinos
Fachperson Medien
und Kommunikation
+41 44 267 74 68
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