Die Sonderausstellung «Allerlei rund ums Ei» ist dieses Jahr bereits zum 10. Mal im Neubau des
Naturmuseums zu sehen. Sie gehört seit ihrer Eröffnung im Jahr 2017 zu den meistbesuchten
Ausstellungen des Naturmuseums: Im letzten Jahr liessen sich rund 13'000 Besucherinnen und
Besucher auf die vielfältige Welt der Eierleger ein, die für Klein und Gross mehr als eine
Osterüberraschung bereithält. Nicht aus jedem Ei schlüpft ein Vogel Ein
Blick in die Sonderausstellung «Allerlei rund ums Ei» macht die grosse Vielfalt offensichtlich. Auf
einem Laufsteg präsentieren sich unterschiedlichste Vertreter der Vogelwelt: vom grössten,
flugunfähigen Vogel – dem Afrikanischen Strauss – bis zum Appenzeller Spitzhaubenhuhn, eine
zierliche Haushuhnrasse mit ausgefallenem Kopfschmuck. In einer Bodenvitrine ist die
abwechslungsreiche Auswahl an Vogeleiern zu entdecken: hellblaue Eier des Graureihers, braun-
rötlich gesprenkelte der Kohlmeise oder rot gefärbte des Japanbuschsängers. Doch die Welt der
Eierleger ist wesentlich grösser: Zu ihr zählen auch Amphibien, Reptilien, Fische und sogar Tiere mit
Fell wie das Schnabeltier oder der Kurzschnabeligel. Ihre Eier weichen in Farbe und Form von den
klassischen Vogeleiern ab: Schlangeneier besitzen eine pergamentartige Schale, das Schnabeltier
legt gelbe Eier mit ledriger Schale und kleine Meeresschildkröten wachsen in Eiern in Form eines
Tischtennisballs heran. «Besucherinnen und Besucher sind oft überrascht, wer alles zu den
Eierlegern gehört», stellt Museumsdirektor Matthias Meier fest. «Den saisonalen Bezug zum Frühling
nutzen wir gerne, um vom Osterei ausgehend das ganze Spektrum der Eierleger aufzuzeigen.» Vom Amazonas bis zur heimischen Flusslandschaft Entsprechend breit ist die
Auswahl der Eierleger auch im Rahmenprogramm der Sonderausstellung. Im März steht mit zwei
Veranstaltungen die Vogelwelt im Vordergrund: Im Wissenshäppchen vom 18. März geht Madeleine
Geiger, Leiterin Sammlung und Forschung des Naturmuseums St.Gallen, auf ausgestorbene
Vogelarten ein, während am 26. März Birdlife St.Gallen den Eisvogel als Vogel des Jahres 2026
präsentiert. Dank besonderer Schutzmassnahmen gehört er weiterhin zur einheimischen Vogelwelt,
der von einer natürlichen Lebenswelt am Wasser profitiert. Im April weitet sich der Fokus auf andere
Eierleger: Im Abendvortrag vom 8. April berichtet Prof. Dr. Marcelo Sánchez des Paläontologischen
Instituts der Universität Zürich von der Evolution der Fische im Amazonas. Eine Woche später – am
15. April –steht mit Karin Urfer, Kuratorin der wirbellosen Tiere am Naturmuseum St.Gallen, die
Streifenkreuzspinne als Spinne des Jahres 2026 im Rampenlicht. Am Ostersamstag, 4. April, führt
Museumsdirektor Matthias Meier um 9 Uhr durch die Sonderausstellung und ermöglicht einen
exklusiven Einblick ausserhalb der Öffnungszeiten. Teil davon wird auch die Tierfütterung der
lebenden Tiere sein. Zu ihnen zählen die schlüpfenden Küken, Wachteln, Grossinsekten wie auch die
Achatschnecken. Am Nachmittag findet ab 13.30 Uhr das beliebte Eiermalen für Familien statt. Medienkontakt: Dr. Matthias Meier, Museumsdirektor, T 071 243 40 30
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