Vielfahrerinnen und -fahrer auf Velos unterschiedlichster Kategorien haben mit Vorteil zuhause,
aber auch für unterwegs, eine Pumplösung, wenn es mal einen Platten gibt. Dafür existieren drei
Pumpsysteme mit Vor- und Nachteilen. Eine manuelle Velopumpe kann so oft wie nötig mit
Muskelkraft zum Einsatz kommen. Die elektrische Pumpe ist leichter in der Bedienung, ist aber durch
den Akku in der Anzahl Pumpvorgänge limitiert. Wer mit CO2-Kartuschen unterwegs ist, trägt wenig
unnötiges Gewicht mit, kann diese jedoch nur einmalig einsetzen. Der TCS hat gemeinsam
mit dem Magazin "Velojournal" 14 Produkte der unterschiedlichen Systeme miteinander verglichen:
Vier manuelle Pumpen und je fünf elektrische Pumpen und Kartuschenpumpen im Preis bis maximal
150 Franken. Neben renommierten Marken und den meistverkauften Produkten wurden auch
preiswerte Produkte getestet. Bewertet wurde der Pumpvorgang am Presta-Ventil auf
Praxistauglichkeit unterwegs sowie die Einsatzvielfalt. Das Ergebnis zeigt: Alle Systeme sind
grundsätzlich empfehlenswert, unterscheiden sich jedoch deutlich in Komfort, Gewicht, Preis und
Handhabung. Der Testsieger ist elektrisch Wer es bequem und unkompliziert
mag, setzt auf eine elektrische Pumpe. Wie bei allen Akkus, muss man auch hier ans regelmässige
Laden denken. Bei den elektrischen Pumpen überzeugen insbesondere die beiden kompakten
Modelle Cycplus AS2 Pro und Muc-Off AirMach Electric Mini. Die Cycplus AS2 Pro erreicht die
höchste Gesamtbewertung und ist damit der Testsieger. Sie wiegt 161 Gramm, kostet 77.90 Franken
und punktet mit ihrer kompakten Bauweise sowie einer sehr präzisen Druckanzeige. Einziger
Minuspunkt ist das laute Pumpgeräusch. Die Muc-Off AirMach Electric Mini, ist ebenfalls sehr
empfehlenswert, ist mit 155 Gramm sogar noch etwas leichter, ist jedoch mit 124.95 Franken das
teuerste Produkt im Test. Sie wird mit Adaptern für Bälle und Luftmatratzen geliefert, erzeugt aber
ebenfalls ein deutlich hörbares Betriebsgeräusch. Eindeutig schwerer präsentieren sich die
Modelle Xiaomi Air Compressor 2 (498 Gramm, 35.70 Franken), Bosch Akku-Druckluftpumpe (443
Gramm, 53.80 Franken) und Osram Inflate 2000 (503 Gramm, 85 Franken). Diese erreichen
Maximaldrücke von bis zu 10,3 bar und eignen sich teilweise sogar für Autoreifen, sind jedoch für
sportliche Velotouren aufgrund ihres Gewichts und der fehlenden Wasserdichtigkeit weniger geeignet.
Einsatz mit Muskelkraft Manuelle Pumpen sind etwas für sportliche
Fahrerinnen und Fahrer, birgen kein Risiko und sichern die Fahrtüchtigkeit jederzeit ab. Sie. Sie
schneiden insgesamt gut ab und überzeugen vor allem durch ihr geringes Gewicht, ihre
Unabhängigkeit vom Strom sowie ihre attraktiven Preise. Die Lezyne Pocket Drive erzielt das beste
Resultat in dieser Kategorie. Sie kostet 24.30 Franken, ist hochwertig verarbeitet und verfügt über
einen flexiblen Schlauch, allerdings ist der Knopf zum Druckablassen sehr klein geraten. Die Airbone
ZT-702 ist mit 62 Gramm die leichteste Pumpe im Test und kostet 14.90 Franken. Sie eignet sich
besonders für minimalistische Ausrüstung, benötigt jedoch bei grossvolumigen Reifen deutlich mehr
Zeit und Kraft. Die SKS Twinjex (27.95 Franken) bietet eine Umschaltfunktion zwischen High-Volume-
und High-Pressure-Betrieb, verfügt jedoch über eine weniger langlebig wirkende Schaftverlängerung.
Die Fischer Luftpumpe ist mit 10.70 Franken das günstigste manuelle Modell und die einzige
Handpumpe im Test mit integriertem Manometer, wirkt jedoch in der Materialanmutung weniger
hochwertig. Kartuschen, die schnellsten Am schnellsten bringen COâ'-
Kartuschensysteme einen Reifen wieder auf Druck. Innerhalb weniger Sekunden ist ein Reifen
aufgepumpt, allerdings kann jede Kartusche nur einmal verwendet werden. Die Lezyne Control Drive
kostet 23.70 Franken überzeugt durch wertige Materialien und ihre Eignung für Tubeless-Reifen. Die
Luft CO2 Power (19 Franken) sowie der Giyo Micro CO2-Adapter (9.90 Franken) schneiden ebenfalls
sehr gut ab, wobei letzterer insbesondere im Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt. Einschränkungen
bestehen bei allen Kartuschensystemen in der fehlenden Mehrfachverwendbarkeit sowie beim meist
fehlenden Manometer. Ebenfalls getestet wurden der SKS Airbuster (17.70 Franken) und der BBB Air
Push (11.90 Franken), die sich vor allem für sportlich orientierte Fahrer eignen, die möglichst schnell
weiterfahren möchten. Insgesamt zeigt der Test, dass die Wahl der richtigen Velopumpe stark
vom persönlichen Einsatz abhängt. Wer maximale Unabhängigkeit wünscht, ist mit einer manuellen
Pumpe gut beraten. Wer möglichst schnell und mit minimalem Gewicht unterwegs sein möchte, greift
zur Kartusche. Für maximalen Komfort bieten kompakte Elektropumpen die überzeugendste Lösung.
Unterschiedliche Ventiltypen Velopneus sind je nachdem mit
unterschiedlichen Ventiltypen ausgestattet: Pressekontakt: Vanessa Flack,
Mediensprecherin TCS Tel. 058 827 34 41 | pressetcs.ch | flickr.com
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