«Unser Team hört landesweit von Kindern, die in Autos, auf kalten Trottoirs und in teilweise
beschädigten Schulzimmern schlafen, während ihre Eltern am Strassenrand sitzen und weinen, weil
sie keine sichere und geeignete Unterkunft für ihre Familie finden», sagt Nora Ingdal,
Länderdirektorin von Save the Children im Libanon. «In einigen der Schulen, in denen Familien
untergebracht sind, tropft Wasser aus kaputten Rohren und es gibt keine Betten.» In einer
Schule, in der die Kinderrechtsorganisation Hilfe leistet, sind derzeit mehr als 230 Menschen
untergebracht, obwohl sie eigentlich nur für 130 Schulkinder gedacht ist – und die Zahl der
eintreffenden Vertriebenen steigt rapide an. Mehr als 58'000 Menschen, darunter
schätzungsweise 16'000 Kinder, wurden nach Angaben des Sozialministeriums in den vergangenen
Tagen durch israelische Luftangriffe und Zwangsumsiedlungen vertrieben. Während sich der
bewaffnete Konflikt in der Region weiter ausbreitet, wurden Berichten zufolge 50 Menschen, darunter
sieben Kinder, getötet und 335 weitere verletzt. «Im Süden stehen Familien auf der Flucht in
kilometerlangen Staus. Es herrscht Chaos. Fahrten, die normalerweise eine Stunde dauern, nehmen
jetzt mehr als 15 Stunden in Anspruch», fügt Nora Ingdal hinzu. «Die Eltern erzählen unseren
Mitarbeitenden, wie besorgt sie sind, weil sie Rauch riechen und Bomben und Drohnen am Himmel
sehen. Ich hörte, wie eine Zehnjährige ihre Mutter fragte: ‹Warum greifen sie uns an?› Das ist eine
Frage, die sich kein Kind stellen sollte. Viele dieser Kinder wurden schon einmal vertrieben und sind
völlig verängstigt. Die Zukunft ist für Millionen Menschen ungewiss. Es muss jetzt alles getan werden,
um eine weitere Eskalation zu verhindern. Alle Konfliktparteien müssen ihren Verpflichtungen aus
dem humanitären Völkerrecht nachkommen. Die Kinder müssen zu jeder Zeit geschützt werden.»
Save the Children ist vor Ort im Einsatz und verteilt lebenswichtige Hilfsgüter wie
Trinkwasser, Decken, Matratzen, Versorgungsartikel für Kleinkinder und Hygiene-Sets an die
vertriebenen Familien. Zusatzmaterial (Video- und Audioaufzeichnungen von Nora
Ingdal auf Englisch) zum Download: Unter © Save the Children ist das Material honorarfrei auch zur
Weitergabe an Dritte nutzbar. Bei Interviewanfragen wenden Sie sich bitte an den
untenstehenden Kontakt. Kontakt
Melina Stavrinos
Fachperson
Medien und Kommunikation
+41 44 267 74 68
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