Die Tourismusregion Zürich verzeichnete im Jahr 2025 insgesamt 7’556’846 Logiernächte.
Damit wächst die Zahl der Logiernächte gegenüber dem Vorjahr um 3,5 Prozent und erreicht einen
neuen Höchstwert. Die Zahlen bestätigen den seit 2022 verfolgten strategischen Kurs mit Fokus auf
einen ausgewogenen Gästemix mit starkem Heimmarkt sowie auf die klare Positionierung Zürichs als
Premium-Destination mit hoher Lebensqualität. Die Tourismusregion, die von Baden und
Winterthur über die Stadt Zürich und die Flughafenregion bis nach Rapperswil und in den Kanton Zug
reicht, setzt damit den positiven Trend der vergangenen Jahre fort. Starker Heimmarkt
und stabile internationale Nachfrage Das Wachstum verteilt sich ausgewogen über die
wichtigsten Herkunftsmärkte. Besonders dynamisch entwickelte sich der Schweizer Markt: Die
Logiernächte inländischer Gäste stiegen um 4,8 Prozent. Mit einem Anteil von 38,7 Prozent stellen
Gäste aus der Schweiz weiterhin die grösste Gästegruppe. Auch die europäischen
Kernmärkte kehrten auf Wachstumskurs zurück. Deutschland legte um 3,6 Prozent zu,
Grossbritannien um 8,2 Prozent und Italien um 6,4 Prozent. Damit konnten die Rückgänge des
Vorjahres deutlich ausgeglichen werden. Der positive Trend aus den USA und Kanada setzt
sich fort: Mit einem Wachstum von 4,5 Prozent und einem Marktanteil von 13,5 Prozent bleiben
Gäste aus Nordamerika die zweitgrösste Besuchergruppe. Rückläufig entwickelten sich hingegen die
Überseemärkte Indien mit einem Rückgang um 2,8 Prozent, Südostasien mit einem Rückgang um
8,8 Prozent sowie die Golfstaaten mit einem Rückgang um 6,2 Prozent. Ausgewogener
Gästemix stärkt Resilienz und Stabilität Rund 39 Prozent der Gäste stammen aus der
Schweiz, je knapp ein Drittel aus europäischen Nahmärkten und aus Fernmärkten. Diese breite
Verteilung macht die Destination besonders resilient, da Nachfrageschwankungen in einzelnen
Märkten besser ausgeglichen werden können. «Der ausgewogene Gästemix mit starkem Heimmarkt
ist für Zürich ein Erfolgsfaktor», sagt Thomas Wüthrich, Direktor von Zürich Tourismus, «denn gerade
in wirtschaftlich und geopolitisch unsicheren Zeiten sorgt er für Stabilität.» Freizeit wächst,
MICE bleibt strategischer Fokus Im langjährigen Vergleich zeigt sich, dass die
Logiernächte in Zürich insbesondere im Freizeittourismus gewachsen sind. Geschäftsreisen sowie
Kongress- und Tagungsbesuche (MICE) entwickelten sich auf stabilem Niveau. Für Zürich Tourismus
bleibt das Kongress- und Tagungsgeschäft weiterhin ein strategischer Schwerpunkt. «Der Business-
Gast erzielt eine höhere Wertschöpfung, stärkt dank internationaler Vernetzung die Sichtbarkeit
Zürichs und positioniert die Stadt als Wissens- und Wirtschaftsstandort», betont Wüthrich. «Um
dieses Segment weiterzuentwickeln, braucht es eine wettbewerbsfähige Infrastruktur, starke
Partnerschaften und eine klare internationale Positionierung.» Wachstum mit Wirkung:
Fokus auf Aufenthaltsdauer, Saisonalität und Lebensqualität Die positive Entwicklung
unterstreicht die anhaltende Nachfrage nach der Region. Für Zürich Tourismus steht jedoch nicht
reines Mengenwachstum im Vordergrund, sondern eine ausgewogene und langfristig tragfähige
Entwicklung. Ziel ist es, die Aufenthaltsdauer zu erhöhen, saisonale Schwankungen zu glätten, die
Wertschöpfung pro Gast zu steigern und die Balance zwischen touristischer Entwicklung und
Lebensqualität zu sichern. Für die Zukunft setzt Zürich Tourismus deshalb verstärkt auf
Aufenthaltsqualität und gesellschaftliche Anschlussfähigkeit. Die Region soll gezielt als lebenswerte
Premium-Destination weiterentwickelt werden, in der Besucher:innen länger verweilen, vielfältige
kulturelle und naturnahe Angebote nutzen und Zürich als authentischen Ort mit hoher Lebensqualität
wahrnehmen. Dabei steht auch die Perspektive der lokalen Bevölkerung im Fokus:
Touristische Angebote sollen so gestaltet werden, dass sie Einheimischen ebenso zugutekommen
wie Gästen. Eine attraktive Kultur-, Freizeit- und Veranstaltungslandschaft, nachhaltige
Stadtentwicklung sowie positive wirtschaftliche Impulse tragen dazu bei, dass Tourismus als Teil einer
lebendigen Visitor Economy wahrgenommen wird. «Nur was gut ist für die Bevölkerung, ist auch gut
für die Gäste», ist Thomas Wüthrich überzeugt. «Langfristige Attraktivität entsteht dort, wo Tourismus
die Lebensqualität stärkt.» Über Zürich Tourismus
Kontakt
Zürich Tourismus
Michael Müller, Corporate Communication &
Mediensprecher
Gessnerallee 3
CH-8001 Zürich
T:+41 44 215 40
13
michael.mueller@zuerich.com
#visitzurich
www.kmu-press.ch ist ein Angebot von www.help.ch. Nutzen Sie KMU-Press.ch, die spezialisierte Plattform für Pressemitteilungen von Schweizer KMU.
Als Betreiber von KMU-Press.ch steht HELP.ch für hohe Reichweite, professionelle Veröffentlichung und maximale Sichtbarkeit Ihrer Unternehmensnews.
Mit einer Vielzahl an Ressourcen und Lösungen, die gezielt auf die Bedürfnisse von Schweizer KMU zugeschnitten sind, bietet HELP.ch eine leistungsstarke Plattform für Unternehmenskommunikation und Online-Sichtbarkeit.