Rund 40 Prozent der Betriebe verzeichneten im vierten Quartal 2025 rückläufige
Auftragseingänge und Umsätze im Vergleich zum Vorjahr. Bei 46 Prozent gingen die EBIT-Margen
zurück. Zwar berichten einzelne Unternehmen von einer leichten Stabilisierung, doch die
Gesamtauslastung liegt weiterhin unter dem langjährigen Durchschnitt. Nur noch 18 Prozent der
Betriebe verfügen über einen Auftragsbestand von mehr als zwölf Wochen. Unsicherheit
bleibt hoch Die Auftragslage bleibt mit 63 Prozent die grösste Sorge der Unternehmen.
Wechselkursschwankungen (37 Prozent) und der Fachkräftemangel (26 Prozent) belasten zusätzlich.
17 Prozent der Unternehmen setzen derzeit Kurzarbeit ein – ein Wert, der dem Durchschnitt der
vergangenen Quartale entspricht. Auch die Senkung der US-Zölle von 39 auf 15 Prozent
bringt nur begrenzte Entlastung. Für die Mehrheit der Unternehmen bedeutet dies keine Trendwende,
sondern lediglich eine moderate Verbesserung der Geschäftsaussichten. Strategische Anpassungen
konzentrieren sich weiterhin auf Prozess- und Kostenoptimierungen. Investitionen unter
Druck Finanzielle Restriktionen verhindern bei 26 Prozent der Unternehmen Investitionen
– ein leichter Anstieg gegenüber dem Herbst 2025. Hauptgrund sind fehlende Eigenmittel.
Gleichzeitig planen zwei Drittel der Betriebe, ihre Produktionskapazitäten konstant zu halten. Von
einer breiten Expansion kann jedoch keine Rede sein. Swissmechanic-Präsident Nicola
Tettamanti sagt: «Unsere KMU zeigen grosse Ausdauer. Doch eine Stabilisierung auf tiefem Niveau
ist noch keine Erholung. Es braucht verlässliche Rahmenbedingungen und politische Stabilität, die
Investitionen ermöglichen und Planungssicherheit schaffen.» Swissmechanic-Direktor Erich
Sannemann ergänzt: «Die Unternehmen reagieren pragmatisch: Sie optimieren Prozesse, sichern
ihre Liquidität und halten ihre Belegschaften so weit wie möglich stabil. Diese Widerstandskraft ist
beeindruckend – sie darf aber nicht als Selbstverständlichkeit betrachtet werden.»
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Erich Sannemann, Direktor Swissmechanic, - Nicola Roberto Tettamanti,
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