Am 2. September 2024 veröffentlichte
die "NZZ" einen Kommentar, der sich mit den Auswirkungen russischer Desinformation auf die Schweiz
befasste. Sie illustrierte ihn mit einem Bild eines Fotografen der Bildagentur Keystone-SDA, auf dem
eine in zwei Teile zersägte Parkbank sowie eine intakte Parkbank zu sehen waren. Die Bildlegende
lautete wie folgt: "Desinformation ist schwer erkennbar, da sie oft auf Tatsachen aufbaut und diese
manipuliert weiterverbreitet." In ihrer gemeinsamen Beschwerde machten die beiden
Konzeptkünstler Frank und Patrik Riklin geltend, das Bild, das eines ihrer aktuellen Kunstwerke zeige,
hätte zumindest als Symbolbild gekennzeichnet werden müssen. Weil die "NZZ" dies unterlassen habe,
sei grosse Verwirrung entstanden und habe ein russisches Propagandamedium einen Artikel
veröffentlicht. Der Presserat weist die Beschwerde ab, weil das Bild seiner Ansicht nach für die
überwiegende Mehrheit der Leserinnen und Leser als Symbolbild erkennbar war. Allerdings betont er,
dass die NZZ es besser auch explizit als Symbolbild gekennzeichnet hätte, um allfälligen
Missverständnissen vorzubeugen - erst recht, weil die Kunstinstallation erst in der Vorwoche errichtet
worden war und es sich somit um ein aktuelles Bild handelte. Pressekontakt: Schweizer Presserat Conseil suisse
de la presse Consiglio svizzero della stampa Geschäftsstelle Postfach 3000 Bern 8 +41 (0)77 405 43 37
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