Wenn die einheimische Natur oftmals noch im Winterschlaf verharrt, nehmen die NaturVision-
Filmtage im Naturmuseum in St.Gallen ihr Publikum mit auf eine Reise durch die Tierwelt rund um
den Globus. Eine Auswahl von 23 Natur- und Tierfilmen des internationalen Festivals «NaturVision»
in Ludwigsburg ermöglicht Einblicke in das verborgene Leben einer Orang-Utan-Familie auf Borneo,
folgt den Fährten der Jaguare im Regenwald Costa Ricas und entdeckt die aussergewöhnliche
Vielfalt der Chamäleons auf Madagaskar. Auf die einheimische Fauna wählt der Schweizer
Filmschaffende und Preisträger Roman Willi einen ungewöhnlichen Blickwinkel: Er begibt sich in
seinen drei Kurzfilmen auf Augenhöhe mit Tieren, die gerne übersehen werden. Auf
Augenhöhe mit Kröten und Insekten In seinem Film «Risky Routes» wandert Roman Willi
mit den einheimischen Amphibien entlang der Schweizer Strassen und kommt dabei den
vorbeifahrenden Autos gefährlich nahe. Eine besondere Passion des Tierfilmers und Fotografs gilt
den Insekten, die in zwei seiner drei präsentierten Werke die Hauptrolle spielen. Mit dem
Kurzfilmpreis ausgezeichnet wurde der gebürtige Luzerner am NaturVision Filmfestival in
Deutschland für sein Werk «The Leap Beneath»: eimalige Aufnahmen, welche die faszinierende
Vielfalt der unterirdischen Heldinnen im Waldboden ins rechte Licht rückt. Einen anderen Blickwinkel
auf die Insektenwelt nimmt an den Filmtagen die deutsche Filmproduktion «Das Ende der Insekten?
Maria Furtwängler auf Spurensuche» von Anna Maria Behrends ein. Die Tatort-Kommissarin Maria
Furtwängler sucht als grosser Insektenfan und Hobby-Imkerin zwischen der Schwäbischen Alm und
Kalifornien nach den Gründen für das lautlose Insektensterben. Eiswelten voller
Wärme Die stille Seite Grönlands verfolgt der deutsche Tierfilmer Lars Pfeiffer bereits seit
vielen Jahren. Sein Film «Wildes Grönland – Eiswelt im Wandel» dokumentiert die rasanten
Veränderungen in der arktischen Natur inmitten des Klimawandels. Für die herausragenden
Aufnahmen, die das Ausmass des Klimawandels ohne Worte eindrucksvoll vor Augen führen, wurde
er mit dem NaturVision Kamerapreis ausgezeichnet. Unter die Wasseroberfläche taucht der Film
«Orcas – Herrscher der Meere» von Florian Graner. Der Meeresbiologe und Tierfilmer öffnet dem
Publikum ein Fenster in die sozialen Familienbeziehungen und führt vor Augen, wie ausgeklügelte
Jagdstrategien unter Orcas über Generationen weitergegeben werden. Für diesen respektvollen
Einblick unter herausfordernden Bedingungen erhielt Graner den Deutschen Wildlife Filmpreis. Wenn die Wirtschaft grünt Einen Blick auf mehrere Regionen Europas wirft der
Film «Scars of Growth». Die Regisseurinnen Monika Grassl und Linda Osusky bewegen sich darin an
drei Schauplätzen: in Brüssel, Nordschweden und Südspanien. Sie gehen den Folgen der «grünen»
Wachstumsstrategie Europas nach und hinterfragen, wie weit sich Kapitalismus und eine grüne
Zukunft vereinen lassen. Der Film ist Träger des Deutschen Umwelt- und Nachhaltigkeitspreises. Begeisterung für die Natur wecken Auch im diesjährigen Filmprogramm sind
mehrere Filme mit einem speziellen Kinder-Symbol gekennzeichnet. Darunter befindet sich
«Madagaskar oder der grosse Karneval der Chamäleons» von Paul Terrel, der aussergewöhnlichen
Vertretern dieser Tierfamilie folgt oder «Terra X: Säugetiere der Nacht» von Stuart Armstrong, der mit
neuster Kameratechnik nachtaktive Säugetiere aufspürt, die noch nie zuvor gefilmt wurden. Medienkontakt: Sandra Papachristos, Leitung Kommunikation, T 071 243 40 39 Dr. Matthias Meier,
Museumsdirektor, T 071 243 40 30
www.kmu-press.ch ist ein Angebot von www.help.ch. Nutzen Sie KMU-Press.ch, die spezialisierte Plattform für Pressemitteilungen von Schweizer KMU.
Als Betreiber von KMU-Press.ch steht HELP.ch für hohe Reichweite, professionelle Veröffentlichung und maximale Sichtbarkeit Ihrer Unternehmensnews.
Mit einer Vielzahl an Ressourcen und Lösungen, die gezielt auf die Bedürfnisse von Schweizer KMU zugeschnitten sind, bietet HELP.ch eine leistungsstarke Plattform für Unternehmenskommunikation und Online-Sichtbarkeit.