Die saisonbereinigte Zahl der Arbeitslosen verringerte sich im Januar 2026 gegenüber dem Vormonat um 1’355 (-1,0%) auf 138’451. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote sank im Januar 2026 gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 2,9%.
Von Dezember 2025 auf Januar 2026 ist die Zahl der Jugendarbeitslosen (15- bis 24-Jährige) um 141 Personen (+1,0%) auf 13’785 gestiegen. Gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht dies einer Zunahme von 1’444 Personen (+11,7%). Die Jugendarbeitslosenquote stieg im Januar 2026 gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 3,2%.
Die Zahl der älteren Arbeitslosen (50- bis 64-Jährige) lag im Januar 2026 um 1’373 oder 3,4% über dem Vormonatswert bei 42’029. Im Vergleich zum Vorjahresmonat erhöhte sie sich um 4’809 Personen (+12,9%). Die Arbeitslosenquote Älterer belief sich im Januar 2026 auf 2,9%, 0,1 Prozentpunkte höher als im Vormonat.
Stellensuchende
Insgesamt wurden im Januar 2026 236’319 Stellensuchende registriert, 4’695 Personen mehr als im Vormonat (+2,0%). Gegenüber dem Vorjahresmonat stieg diese Zahl damit um 23’516 Personen (+11,1%). Die Stellensuchendenquote stieg im Januar 2026 gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 5,0%.
Die um saisonale Einflüsse bereinigte Zahl der Stellensuchenden verringerte sich im Januar 2026 gegenüber dem Vormonat um 168 (-0,1%) auf 222’190. Die saisonbereinigte Stellensuchendenquote verharrte im Januar 2026 bei 4,7%.
Aussteuerungen
Gemäss Datenstand Ende Januar 2026, belief sich die Zahl der Personen, welche ihr Recht auf Arbeitslosenentschädigung im Verlauf des Monats November 20251 ausgeschöpft hatten, auf 2’832. Dies sind 412 Personen weniger (-12,7%) als im Oktober 2025.
Offene Stellen
Im Januar 2026 waren 48’904 offene Stellen bei den RAV gemeldet, 12’964 mehr als im Vormonat (+36,1%). 33’086 (67,7%) Stellen unterliegen der Meldepflicht. Im Vergleich zur Vorjahresperiode wurden insgesamt 6’852 offene Stellen mehr gezählt (+16,3%).
Saisonbereinigt ergibt sich für den Januar 2026 gegenüber dem Vormonat eine Zunahme von 7’226 offenen Stellen (+16,5%) auf 51’070.
Kurzarbeit
Gemäss Datenstand Ende Januar 2026, waren im Oktober 20252 11’607 Personen von Kurzarbeit betroffen, 822 mehr (+7,6%) als im September 2025 nach einem Erfassungszeitraum von drei Monaten. Die Anzahl der betroffenen Betriebsabteilungen nach einem Erfassungszeitraum von drei Monaten erhöhte sich gegenüber dem September 2025 um 68 (+9,6%) auf 775.
Neues Auszahlungssystem der Arbeitslosenkassen
Seit der Einführung des neuen Auszahlungssystems ASAL 2.0 am 6. Januar 2026 arbeitet das SECO intensiv daran, die aufgetretenen erheblichen technische Probleme zu beheben, um die Auszahlungen der Arbeitslosenentschädigung beschleunigen zu können. Die Systemleistung hat sich in den vergangenen Wochen zwar deutlich verbessert, erreicht jedoch noch nicht das angestrebte Niveau.
Bis zum 31. Januar 2026 konnten rund 85 Prozent der erwarteten Auszahlungssumme für den Monat Januar ausbezahlt werden. Bei der Auszahlung der Arbeitslosenentschädigung an neu angemeldete Arbeitslose bestehen aktuell Rückstände. Die Arbeitslosenkassen sind mit Hochdruck dabei, den Rückstau abzuarbeiten. Die Bearbeitung komplexer Dossiers kann analog zum Vorgängersystem mehrere Monate in Anspruch nehmen.
Vom 1. bis zum 5. Februar 2026 haben die Arbeitslosenkassen gesamtschweizerisch rund 102.1 Millionen Franken an Arbeitslosenentschädigungen ausbezahlt. Das SECO bleibt in engem Austausch mit den Kantonen und den Arbeitslosenkassen und setzt alles daran, die Situation so rasch wie möglich zu stabilisieren und ausstehende Leistungen an die Versicherten zeitnah auszurichten.
Eine laufend aktualisierte Informationsseite ist auf arbeit.swiss verfügbar: Inbetriebnahme von ASAL 2.0: Informationen für Versicherte
1 Aufgrund der Auszahlungspraxis werden die Daten der Arbeitslosenkassen zur Zahl der Aussteuerungen erst mit einer Verzögerung von zwei Monaten veröffentlicht. Diese Zahlen können sich auch danach noch verändern.
2 Aufgrund der Abrechnungs- und Auszahlungspraxis werden die Daten der Arbeitslosenkassen zur abgerechneten Kurzarbeit erst mit einer Verzögerung von drei Monaten veröffentlicht. Diese Zahlen können sich auch danach noch verändern. Erfahrungsgemäss sind nach drei Monaten rund 75 Prozent der abgerechneten Kurzarbeit erfasst.
Medienkontakt:
Françoise Tschanz
Mediensprecherin
Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF
Staatssekretariat für Wirtschaft SECO
+ 41 58 463 05 70
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