Tarife werden in der Praxis auf Basis von Daten verhandelt, die in der Regel zwei Jahre alt sind. Die
Teuerung zwischen Datenjahr und Tarifjahr wird aber häufig maximal für ein Jahr - oder gar nicht - in den
Tarifen berücksichtigt. Dadurch liegen die resultierenden Tarife stets und systematisch zu tief, um das
tatsächliche Preisniveau abzubilden. Das Ergebnis dieses KVG-widrigen Systemfehlers ist eine dauerhafte
teuerungsbedingte Finanzierungslücke und Unterfinanzierung der Spitäler und Kliniken, auch jener, die
effizient arbeiten. Transformation und Personal unter Druck Ohne faire, an die
Teuerung angepasste Tarife fehlt die Investitionsfähigkeit, um Ambulantisierung, neue Versorgungsmodelle
und Digitalisierung voranzutreiben. Gleichzeitig geht die Nichtgewährung des vollen Teuerungsausgleichs
zulasten des Personals: In vielen Häusern bleibt kaum Spielraum, die Teuerung in den Lohnrunden
angemessen weiterzugeben. Auch unabhängige Analysen weisen auf die Schieflage hin: Zwischen
2020 und 2024 stieg die Teuerung um 6,8%, die Tarife hingegen nur um 2,6% ( Pressekontakt: Anne-Geneviève Bütikofer, Direktorin Tel.: 031 335 11 63 E-Mail:
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