Der Presserat weist die Kritik zurück, dass die Autorin ihre subjektive Meinung als allgemeine
Tatsache darstelle und sie verallgemeinere. Latifi thematisiert frauenfeindliche Machtstrukturen in der
(kosovo-)albanischen Gemeinschaft und beschreibt damit ein Problem von hoher Relevanz. Indem
die
Autorin das kulturelle Wertesystem analysiert, kommt sie gar nicht darum herum, die Gemeinschaft
explizit benennen zu müssen. Die Autorin weist mehrfach in ihrem Essay darauf hin, dass sie über
soziale Normen und Traditionen schreibt, und verdeutlicht damit ausreichend, dass sich ihre Kritik
nicht
auf sämtliche (Kosovo-)Albanerinnen respektive -Albaner bezieht. Gleichzeitig anerkennt der
Presserat,
dass bei einer selektiven und voreingenommenen Lektüre der Text Vorurteile bestätigen oder gar
verstärken kann. Das ist allerdings nicht der Autorin zur Last zu legen. Eine Aufgabe des
Journalismus ist es, gesellschaftliche Debatten anzustossen und zu führen. Im Sinne der Meinungs-
und
Medienfreiheit muss es möglich sein, eine Minderheit öffentlich und gegebenenfalls scharf zu
kritisieren.
Das "Magazin" wie auch die Autorin haben sich in der Folge der Kritik gestellt und diese
aufgenommen,
was der Presserat begrüsst. Pressekontakt: Schweizer Presserat
Conseil suisse de la
presse
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