Am 10. Dezember 2025 demonstrierten in 72 Orten in der Schweiz über 2100 Menschen, dass
ihnen das Schicksal von Glaubensverfolgten nicht gleichgültig ist. Mit Kerzen in der Hand und
umgehängten Protestplakaten beteten sie still für bedrängte Christen und andere religiös Verfolgte.
An vielen Orten blieben Passanten stehen, zeigten Interesse und suchten das Gespräch.
Warum Mahnwachen in der Adventszeit? Die Mahnwache initiiert hat die
Menschenrechtsorganisation Christian Solidarity International (CSI). Jeden Tag sind Millionen von
Menschen Feindseligkeiten und Diskriminierungen ausgesetzt, und dies allein wegen ihres Glaubens.
Die Mahnwache findet bewusst in der Adventszeit statt, weil in einigen Ländern Christen in der
Weihnachtszeit vermehrt gefährdet sind. "Die Religionsfreiheit ist weltweit unter Druck. Christen und
auch Angehörige anderer religiösen Minderheiten werden bedrängt, verfolgt oder sogar getötet. CSI
setzt sich für sie ein. Bei der Mahnwache treffen sich Menschen mit verschiedenen konfessionellen
Hintergründen in Einheit zum Gebet für Glaubensverfolgte", sagt Simon Brechbühl, Geschäftsführer
von CSI. Betroffen und dankbar "Glaube überwindet Gewalt!",
"Glaubenswechsel ist kein Verbrechen!", "Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht!" - viele Autofahrer
verlangsamten ihre Fahrt, um die Umhängeplakate zu lesen. Die ehrenamtlich tätige Mahnwache-
Verantwortliche in Biel, Esthi Fröhli, berichtet: "Viele Passanten lasen die Plakate und hatten ein
freudiges Lächeln im Gesicht." Für Katharina Bevilacqua in St. Gallen ist die Mahnwache "ein
Vorrecht, um den verfolgten, mutigen Gläubigen eine Stimme und Wertschätzung zu geben und ihnen
Beachtung zu schenken." Ihn mache die weltweite Verfolgung von Christen sehr betroffen, sagt
Pfarrer Erich Wagner an der Mahnwache in Bischofszell TG. "Im stillen Gebet werde ich dankbar für
die Freiheit in unserem Land und es macht mich nachdenklich, dass nicht noch viel mehr Menschen
für die Religionsfreiheit auf die Strasse gehen." In Dübendorf ZH kam die Überkonfessionalität
deutlich zum Ausdruck. Hier standen Vertreter von sechs verschiedenen Kirchen zusammen und
auch etliche Ukrainerinnen und Ukrainer nahmen teil. "Wir werden nächstes Jahr sicher wieder eine
Mahnwache organisieren", bekräftigt der Lokalverantwortliche Benjamin Wildberger.
Mehr Standorte, mehr Teilnehmende An der zum 14. Mal durchgeführten
Mahnwache für Glaubensverfolgte gingen an 72 Orten über 2100 Menschen auf die Strasse. Es
waren noch nie so viele. Simon Brechbühl freut sich über die rege Teilnahme und die neu
hinzugekommenen Standorte. Er selbst nahm in Thun teil, wo sich 120 Menschen trafen: "Diese
Mahnwache war sehr eindrücklich. Sie verbindet Menschen unterschiedlichen Alters und
unterschiedlicher Kulturen. In Thun nahmen zwei junge, asiatische Mädchen - begleitet von ihrer
Mutter - spontan teil. Sie fragten nach dem Grund der Versammlung, zündeten sich anschliessend
eine Kerze an und reihten sich neben einem älteren Herrn ein." Mahnwache auch im
Ausland Die Mahnwache für Glaubensverfolgte fand zur gleichen Zeit auch in Ägypten,
Bangladesch, Indien, Nepal, Nigeria, Pakistan, Südsudan und Syrien statt. In diesen Ländern werden
Christen wegen ihres Glaubens verfolgt. CSI setzt sich gemeinsam mit lokalen Partnern für sie ein.
- 2026 ist die CSI-Mahnwache am 9. Dezember geplant. - Fotos von allen
Mahnwache-Standorten auf: mahnwache.ch Die Austragungsorte der Mahnwache
2025 In der Deutschschweiz: Aarau (AG), Affoltern am Albis (ZH), Altdorf (UR), Amriswil
(TG), Baden (AG), Basel (BS), Bern (BE), Biel (BE), Bischofszell (TG), Buchs (SG), Burgdorf (BE),
Chur (GR), Diessenhofen (TG), Dübendorf (ZH), Frauenfeld (TG), Freiburg (FR), Frick (AG), Frutigen
(BE), Interlaken (BE), Kerzers (FR), Köniz (BE), Kreuzlingen (TG), Langenthal (BE), Langnau i.E.
(BE), Luzern (LU), Lyss (BE), Olten (SO), Ostermundigen (BE), Rapperswil (SG), Romanshorn (TG),
Schaffhausen (SH), Schöftland (AG), Solothurn (SO), Stammheim (ZH), Stans (NW), St. Gallen (SG),
St. Moritz (GR), Thun (BE), Turbenthal (ZH), Villmergen (AG), Wattwil (SG), Weinfelden (TG),
Wetzikon (ZH), Wil (SG), Winterthur (ZH), Wittenbach (SG), Zofingen (AG), Zürich (ZH), Zweisimmen
(BE), In der Romandie: Fleurier (NE), Genève (GE), Lausanne (VD), La Chaux-de-Fonds
(NE), La Côte-aux-Fées (NE), Montana-Village (VD), Morges (VD), Neuchâtel (NE), Porrentruy (JU),
Savigny (VD), Vevey (VD) In der italienischsprachigen Schweiz: Agno (TI), Biasca (TI),
Caslano (TI), Claro (TI), Davesco (TI), Giubiasco (TI), Locarno (TI), Lugano (TI), Morbio Inferiore (TI),
Novaggio (TI), Paradiso (TI), Solduno (TI) In Ländern, in denen CSI aktiv ist: Ägypten,
Bangladesch, Indien, Nepal, Nigeria, Pakistan, Südsudan, Syrien Pressekontakt:
Rolf Höneisen Christian Solidarity
International (CSI) ist eine Menschenrechtsorganisation für Religionsfreiheit und Menschenwürde.
www.csi-schweiz.ch Bildrechte: CSI
Simon Brechbühl
Geschäftsführer CSI-Schweiz
+41 44 982 33
40
simon.brechbuehl@csi-schweiz.ch
Leiter Kommunikation CSI-
Schweiz
+41 44 982 33 77
rolf.hoeneisen@csi-schweiz.ch
Fotograf: CSI/zvg.
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