Die Schweiz am informellen EU-Ministertreffen für Berufsbildung in Dänemark


Martina Hirayama, Staatssekretärin für Bildung, Forschung und Innovation, hat am 11. und 12. September 2025 am informellen Treffen der für Berufsbildung zuständigen Ministerinnen und Minister der EU- Mitgliedsländer teilgenommen. Am Anlass in Billund und Herning (Dänemark) wurde eine neue Erklärung zur europäischen Zusammenarbeit in der Berufsbildung verabschiedet.

Die Erklärung von Herning betont die Bedeutung einer hochwertigen, attraktiven und inklusiven Berufsbildung für die Wettbewerbsfähigkeit sowie für resiliente Gesellschaften auf nationaler und europäischer Ebene. Um das volle Potential der Berufsbildung zu nutzen und den aktuellen Herausforderungen in diesem Bereich zu begegnen, wollen die europäischen Länder weiterhin koordiniert Massnahmen gemäss gemeinsam definierten Schwerpunkten umsetzen. Dazu gehören beispielsweise die Verbesserung der Attraktivität der Berufsbildung, die Sicherung ihrer Arbeitsmarktrelevanz sowie die weitere Förderung von Exzellenz. Die neue Erklärung knüpft inhaltlich an die Erklärung von Osnabrück aus dem Jahr 2020 an, integriert jedoch auch neue Schwerpunkte wie den verantwortungsvollen Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Berufsbildung.

Die Erklärung von Herning wurde von den EU-Mitgliedsländern, den Kandidatenländern, den EWR- Mitgliedsländern, den europäischen Sozialpartnern sowie der Europäischen Kommission verabschiedet. Die Schweiz als Nicht-EU-Land hat die Erklärung nicht formal mitunterzeichnet, unterstützt jedoch deren Ziele, die in hohem Masse mit denjenigen für die Schweizer Berufsbildung übereinstimmen.

Die Teilnehmenden des Treffens haben zudem darüber beraten, wie die Attraktivität und die Qualität der Berufsbildung durch einen verstärkten Austausch unter den europäischen Ländern verbessert werden könnten. Staatssekretärin Hirayama betonte die Bereitschaft der Schweiz zum Austausch von Wissen und Erfahrungen. Sie hob unter anderem die guten Praktiken und besonderen Erfahrungen der Schweiz in der partnerschaftlichen und arbeitsmarktnahen Steuerung und Umsetzung der Berufsbildung hervor. Die Frage der langfristigen Attraktivität der Berufsbildung sei für die Schweizer Partner grundsätzlich von hoher Priorität und werde gegenwärtig in einem nationalen Projekt vertieft bearbeitet.

Staatssekretärin Hirayama nutzte das Treffen ausserdem, um sich mit Amtskolleginnen und Amtskollegen über aktuelle bildungspolitische Fragen informell auszutauschen.


Medienkontakt:

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