Medienmitteilungen führen Ranking der Recherchequellen an Mit 85 Prozent liegen Pressemitteilungen an der Spitze der genutzten Recherchequellen. Knapp dahinter folgt das direkte, persönliche Gespräch (84
Prozent), das trotz der Einflüsse der Digitalisierung auf die journalistische Arbeit nach wie vor eine große Rolle spielt. Suchmaschinen nutzen 80 Prozent der Befragten als Einstieg in ihre Recherche. Medienkonferenzen und
Veranstaltungen sind für 71 Prozent wichtig. Künstliche Intelligenz wird hingegen bislang zögerlich genutzt: Nur 38 Prozent der Medienprofis greifen für die Recherche auf Tools wie ChatGPT, Perplexity und Co. zurück. Die
Relevanz von Medienmitteilungen für die journalistische Recherche zeigt sich auch in der Häufigkeit ihrer Nutzung: Eine grosse Mehrheit der Befragten greift täglich (43 Prozent) oder mehrmals pro Woche (27 Prozent) auf
Medienmeldungen von Unternehmen oder Agenturen zurück. Immerhin 18 Prozent nutzen sie mehrmals monatlich in ihrem Arbeitsalltag. Nur eine kleine Minderheit verwendet Medienmitteilungen seltener als monatlich (7 Prozent) oder
gar nicht (2 Prozent). Hintergrundinfos und Bilder meistgenutztes PR-Begleitmaterial Wenn es darum geht, welches Begleitmaterial zu einer Medieninformation für Medienschaffende am relevantesten ist, werden
vertiefende Inhalte an erster Stelle genannt: Drei Viertel der Befragten (75 Prozent) bewerten Hintergrundinformationen und Fact Sheets (z.B. als PDF oder Link) als besonders wichtig. Auch bei Bildern ist der Bedarf hoch: Zwei von drei
Journalisten wünschen sich begleitendes Fotomaterial (67 Prozent). Für knapp die Hälfte der Befragten sind Studien und Whitepaper (46 Prozent) sowie Infografiken (44 Prozent) relevant. Entsprechend der zugemessenen
Bedeutung fällt auch die tatsächliche Verwertung des mitgelieferten PR-Materials aus. Die Hälfte der Medienprofis (48 Prozent) verwendet täglich oder mehrmals wöchentlich Bilder, die ihnen von Unternehmen und PR-Agenturen zur
Verfügung gestellt werden. Hintergrundinformationen fliessen bei 44 Prozent der Befragten täglich oder mehrmals pro Woche in die Berichterstattung ein. Jeder fünfte Journalist nutzt ebenso häufig Studien und Whitepaper (22 Prozent)
oder Infografiken (21 Prozent). Video- und Audiomaterial spielen untergeordnete Rolle Weniger relevant sind hingegen Videos und Audios. Nur jeweils 17 Prozent der Befragten finden es wichtig, dass einer
Medienmitteilung Bewegtbild oder O-Töne beigefügt werden. Dabei muss man allerdings differenzieren: Unter den Befragten, die hauptsächlich für Radio produzieren, finden 45 Prozent Audio durchaus wichtig. Unter denjenigen, die für
Social Media berichten, halten 29 Prozent Video-Material für relevant. Insgesamt nutzen nur wenige Medienprofis in der Gesamtheit die bereitgestellten Videos und Audios für die eigene Content-Produktion: 66 Prozent
verwenden Bewegtbild- oder Audio-Material nur sporadisch (seltener als monatlich) oder gar nicht. Download-Link bevorzugte Form der Bereitstellung Bei der Frage nach der bevorzugten Form der Bereitstellung
von PR-Begleitmaterial zeigen sich klare Präferenzen: Drei Viertel der Journalistinnen und Journalisten (76 Prozent) wünschen sich einen direkten Download-Link in der Medienmitteilung. 62 Prozent bevorzugen den Versand als E-Mail-
Anhang. Seltener genannt werden hingegen die Bereitstellung im Medienbereich der Unternehmenswebsite (38 Prozent) sowie über Presseportale (23 Prozent). Ergebnisse im Detail: Welche Quellen nutzen
Sie für Ihre Recherche? Basis: Alle Befragten, N=1011 (Mehrfachnennungen) Wie häufig nutzen Sie Medienmitteilungen für Ihre Arbeit? Basis: Alle Befragten, N=994 Welche PR-Begleitmaterialien sind bei Medienmitteilungen für Ihre
Arbeit besonders wichtig? Basis: Alle Befragten, N=960 (Mehrfachnennungen) Wie häufig nutzen Sie bereitgestelltes PR-Begleitmaterial? Bilder: Hintergrundinfos und Fact Sheets: Studien und Whitepaper: Infografiken: Videos: Audios und O-Töne: Basis: Alle Befragten, N=899 In welcher Form sollte PR-
Begleitmaterial idealerweise bereitgestellt werden? Basis: Alle Befragten, N=870 (Mehrfachnennungen) Die hier vorgestellten Ergebnisse bilden den Auftakt einer mehrteiligen Auswertungsreihe des Medien-Trendmonitors 2025. In
den kommenden Monaten folgen weitere Ergebnisse, unter anderem zur Nutzung von Social Media im journalistischen Alltag sowie zur Zusammenarbeit mit PR-Schaffenden. Der Medien-Trendmonitor 2025 (Teil 1) kann hier
heruntergeladen werden: Über den Medien-Trendmonitor Der Medien-Trendmonitor von news aktuell ist eine Umfrage unter Journalistinnen und Journalisten zu ihren Arbeitsweisen, der
Zusammenarbeit mit Medienstellen und PR-Agenturen sowie den Herausforderungen und Trends im Journalismus. Am Medien-Trendmonitor 2025 haben 1.011 Journalistinnen und Journalisten aus der Schweiz, Deutschland und
Österreich teilgenommen. Die Online-Befragung fand vom 6. Mai bis zum 10. Juni 2025 statt. Alle Angaben sind auf ganze Zahlen gerundet. Die Ergebnisse der Umfrage werden in mehreren Teilen - über das zweite Halbjahr 2025 verteilt
- veröffentlicht. Pressekontakt: news aktuell (Schweiz) AG Janina von Jhering Leiterin Kommunikation und Marketing Telefon: +49 40/4113 - 32598
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